Archiv der Kategorie: Altersabteilung

Ausflug der Alters- und Seniorenabteilung Kernstadt

Am 14. Juni 2017 fand der Ausflug der Alters- und Seniorenabteilung zum Spinnerhof in Sasbachwalden statt. Von unserer Abteilung nahmen 37 Personen teil.

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Bei herrlichem Wetter trafen wir pünktlich zum Mittagessen, das wir an schönen schattigen Plätzen im Freien serviert bekamen, an unserem Reiseziel ein.

Nach der sehr guter Verköstigung bestand die Möglichkeit zu einem kleinen Spaziergang oder zur Teilnahme an einer Schnapsprobe mit Filmvorführung und Besuch der Hexenküche. Bei den sehr ausführlichen Erläuterungen von der Blüte bis zum Fass konnte auch der Rohbrand verkostet werden. Der Alkoholgehalt wurde durch entzünden des edlen Stoffes nachgewiesen und als zusätzlicher Beweis, wurde mit Kirschwasser Feuer gespuckt. Nach dem Genuss einiger der edlen Brände war die Stimmung auf dem Höhepunkt.

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Die seit 2013 etwas oberhalb des Spinnerhofes gelegene Friedenskapelle Sankt Katherina wurde von den meisten besucht. Die Ruhe und die Ausstattung vor allem die schönen Fenster haben eine faszinierende Wirkung hinterlassen.

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Nach all den Erlebnissen blieb noch genug Zeit um Kaffee zu trinken. Fast niemand ließ sich die berühmte Schwarzwälder Kirschtorte (26 cm hoch) entgehen. Bepackt mit hochprozentigen Einkäufen traten wir gegen 18 Uhr die Heimreise über die Schwarzwaldhochstraße an.

Es war ein unvergessener, wunderschöner Tag, an den wir uns gerne erinnern werden.

Abteilungsversammlung der Alters- und Seniorenabteilung Kernstadt

Am 22. Februar 2017 fand die Abteilungsversammlung der Alters- und Seniorenabteilung Kernstadt statt.

Der Abteilungsleiter Heinrich Reuter begrüßte die zahlreich anwesenden Kammeraden sowie den Gesamtkommandanten Mirko Lipinski sowie dessen Stellvertreter Martin Maier, und stellte die Beschlussfähigkeit fest.

Nach dem Totengedenken, bei dem der drei Verstorbenen aus unserem Kreis gedacht wurde, begann der Abteilungsleiter mit seinem Bericht.

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Laut einem Bericht des LFV und des IM gibt es zurzeit 31406 Alterskammeraden im Land und das Programm 65+ wird gut angenommen.

Auch bei uns werden diese Vorgaben, soweit es unsere Möglichkeiten erlauben, erfüllt.

Heinrich Reuter leitete 4 Ausschusssitzungen sowie 2 Treffen des runden Tisches. Ferner nahm er an 11 Sitzungen des Feuerwehrausschusses und des KFV teil.

Einen besonderen Dank galt dem Kommandanten,dessen Stellvertreter, unserer Sachbearbeiterin Frau Agnes Romey, den hauptamtlichen Kräften, der Familie Spitzmüller für ihre geleistete Arbeit in der Kantine, sowie den Kammeraden Krebs, Schilt, Wagenbrenner und Krahl und deren Frauen für die Arbeit im Abteilungsausschuss.

Die Abteilung besteht zum heutigen Tag aus 41 Mann deren Durchschnittsalter bei 78,3 Jahren liegt. Diese altgedienten Feuerwehrmänner sind durchschnittlich seit 54,3 Jahren Mitglied der Feuerwehr.

Bei den monatlichen Treffen waren durchschnittlich 28 Personen anwesend.

Den Bericht des Schriftführers gab Jürgen Krahl ab.

Im vergangenen Jahr wurden 5 Sitzungen protokolliert, 29 Meldungen und Berichte an die Presse gegeben und diverse Einladungen, Geburtstags- und Jubiläumskarten sowie die Anwesenheitslisten erstellt und bearbeitet.

Der Kassenbericht wurde von Kassierer Jürgen Krahl verlesen.

Durch die gestiegenen Kosten wird es immer schwerer die gewohnten Veranstaltungen durchzuführen. Nur durch einige Eigenleistung des Abteilungsausschusses und deren Frauen war es dieses Jahr möglich, einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Eine große Hilfe waren hierbei auch die Spenden einiger Abteilungsmitglieder und Sammlungen mit unserem Sparschwein.

Dietmar Schilt und Günter Krebs haben die Kasse geprüft und bescheinigten dem Kassierer eine einwandfreie Kassenführung. D. Schilt bat die Abteilung um Entlastung des Kassierers, was darauf einstimmig geschah.

Werner Adelhelm möchte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Kassenprüfer fungieren. Gerhard Bitzer wurde einstimmig als Nachfolger gewählt. Dietmar Schilt wurde ebenfalls in diesem Amt bestätigt.

Der Kommandant Mirko Lipinski bedankte sich für die Einladung, die er dieses Jahr, durch die Beendigung seines Dienstverhältnisses bei der Stadt Rastatt, letztmalig annehmen konnte. Er sei den Einladungen der Altersabteilung immer gerne gefolgt.

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Für die umfangreich geleistete Arbeit bedankte sich der Kommandant bei der Abteilung und deren Leitung, da die viel zur Kammeradschaftspflege beiträgt. Der Verwaltung empfahl er bei der Neubesetzung der Komandantenstelle den Wunsch des Feuerwehausschusses zu respektieren. Bei dem zugesagten Einbau eines Fahrstuhles haben sich neue Technische Probleme ergeben. Diese sollen so schnell wie möglich geklärt werden.

Abschließend dankte Mirko Lipinski für die immer gute Zusammenarbeit dem ehemaligen Abteilungsleiter Helmut Bertsch, Gerhard Bitzer und dem jetzigen Abteilungsleiter Heinrich Reuter und wünschte der ganzen Abteilung weiterhin alles Gute

Der Abteilungsausschuss wurde auf Nachfrage des Kommandanten einstimmig entlastet.

Für 50-jährige Zugehörigkeit wurden Günter Krebs, Edgar Dorsner, Kurt Kobus und Christoph Walz geehrt.

Christoph Walz konnte leider nicht anwesend sein.

Für 60-jährige Zugehörigkeit Manfred Gerlach und für 70-jährige Zugehörigkeit in der Feuerwehr Rastatt Karl Ruf.

Alle Ehrungen wurden durch Mirko Lipinski und Heinrich Reuter durchgeführt.

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Die Geehrten bekamen eine Urkunde der Stadt sowie ein Präsent der Abteilung überreicht.

Unter dem Punkt Verschiedenes wurde beschlossen, dass für den nächsten Ausflug ein Kostenbeitrag erhoben wird.

Ausflug der Alters- und Seniorenabteilung Kernstadt der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt

 

Am 15 Juni 2016 fand der Jahresausflug der Alters- und Seniorenabteilung mit 44 Personen auf den Aspichhof nach Ottersweier statt.

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Nach der Ankunft wurde die Gruppe von der Geschäftsführerin Frau Glaser begrüßt und aufgrund der Wetterlage gleich in den Getreidespeicher zum Kaffeetrinken gebeten.

Anschließend erläuterte der Betriebsleiter Herr Frey die Geschichte des Hofes sowie seine Entwicklung und den heutigen Stand. Über die Vielzahl der Aktivitäten bei der Tierhaltung sowie den landwirtschaftlichen Erzeugnissen waren alle sehr erstaunt.

Nach einer durch den Starkregen verkürzten Besichtigung, bei der besonders der vollautomatische Melkroboter beeindruckte, wurden wir mit einem umfangreichen Vesperbuffet, das nur aus Produkten der eigenen Metzgerei, Käserei und Bäckerei bestand, verwöhnt. Auch der eigene Wein schmeckte allen sehr gut.

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Die Möglichkeit sich im Hofladen mit den eigenen Produckten zu versorgen wurde ebenfalls reichlich genutzt.

Gut gesättigt und über den schönen Tag recht zufrieden ging es gegen Abend wieder nach Hause.

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Er läuft und läuft und läuft…

Die Freiwillige Feuerwehr Rastatt feierte am 02. Juni 2016 ein besonderes Ereignis. Nach fast vierjähriger Restaurationszeit wurde der ehemalige Kommandowagen Florian Rastatt 1/10 wieder in Betrieb genommen.

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Bei einer kleinen Feierstunde in der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt begrüßte der Stellvertretende Kommandant Martin Maier den ehemaligen Kommandanten Gerhard Bitzer, die Mitglieder der „Käfer-Gruppe“ sowie die Sponsoren und Firmen, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben.

Außerdem konnte Martin Maier einige Alterskameraden begrüßen, die den VW-Käfer in ihrer Dienstzeit bei den Einsätzen gefahren haben und die zu ihrer Zeit dafür gesorgten, dass der Volkswagen immer einsatzbereit war.

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Der VW-Käfer 1302, Baujahr 1971, wurde am 21. Dezember 1971 zugelassen und leistete seitdem als Kommandowagen Florian Rastatt 1/10 seine Dienste bei der Freiwilligen Feuerwehr in Rastatt.

Nach über 20-jährigem Einsatzdienst wurde das Fahrzeug zum ersten Mal zwischen dem 10. Dezember 1992 und 13. Januar 1993 stillgelegt.

Eine zweite Stilllegung und die Außer-Dienststellung erfolgten am 10. Oktober 1995, ehe der Volkswagen im Jahr 2002 erneut angemeldet wurde.

Seit dem Jahr 19xx war der „Käfer“ in verschiedenen Gerätehäusern der Rastatter Feuerwehr untergebracht und fristete weiter sein Dasein. Letzendlich fiel die Entscheidung, dass solch ein Unikat zu erhalten sei.

Nachdem es Martin Maier gelungen war, einen Lackierer als als Kfz-Fachmann und einige bastelfreudige Kameraden aus der Kernstadtfeuerwehr für die Restaurierung zu gewinnen und die Zustimmung der Entscheidungsträger vorlag, fiel am 31. Oktober 2012 endlich der Startschuss zur Restaurierung.

Mit viel Elan begann eine kleine, doch hochmotivierte Gruppe, das Fahrzeug nach und nach zu reinigen und zu demontieren. Hierbei mussten die Kameraden allerdings zeitweise auch eingebremst werden, da man schließlich nachvollziehen wollte, woher, welche Teile stammten.

Nachdem der Käfer zerlegt und unter teils schwierigen Bedingungen verschiedene Ersatzteile beschafft wurden, konnte am 13. Februar 2014 der VW-Käfer neu lackiert werden.

Nach einer 14-tägigen Durchtrocknung des Lackes musste die „Arbeitsgruppe Käfer“ neu aufgestellt, um die Fahrzeugendmontage zu organisieren.

Bei einer Besprechung am 14. März 2014 konnte man mit Herbert Pruß, Vater eines unserer Feuerwehrkameraden, unerwartet einen absoluten Kfz-Fachmann und leidenschaftlichen „Autoschrauber“ gewinnen.

Von diesem Zeitpunkt an liefen die Einbauarbeiten geordnet und zielführend ab, der Volkswagen nahm wieder Gestalt an.

Am 05. April 2014 gab es für die „Arbeitsgruppe Käfer“ einen herben Rückschlag – eine große Delle war im Dach des VW-Käfers!

Durch das fachlich fundierte und selbstlose Engagement der Kameraden Bernd Vogel und Bernd Laufer konnte dieser Schaden rasch behoben werden.

Stück für Stück arbeitete man sich weiter voran, bis im Sommer 2015 erste Testfahrten unternommen werden konnten.

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Heute steht der ehemalige Kommandowagen als Florian Rastatt 1/10-2 wieder einsatz- und fahrbereit in der Fahrzeughalle der Feuerwache Rastatt. Er wird weiterhin von der „Arbeitsgruppe Käfer“ betreut und soll für Fahrten zu Ausstellungen und Feuerwehrfesten, auf Wunsch auch bei Hochzeiten, genutzt werden.

Während der Feststunde zur Wiedereinweihung des Käfers dankte Martin Maier den zahlreichen helfenden Händen, insbesondere Bernd Vogel, Bernd Laufer und Herbert Pruß, für die vielen geleisteten Stunden.

Ein besonderer Dank ging an die Firmen Sattlerei Fischinger, Farben Skornia, Maler Neininger und die Sponsoren Gerhard Spitzmüller und Volker Seitz für ihre Unterstützung.

Stellvertretend für alle Mitwirkenden bekam Martin Maier von Kommandant a.D. Gerhard Bitzer ein Nostalgie-Bild überreicht, auf dem unter anderem auch der VW-Käfer zu sehen ist.

Von Feuerwehr-Ehrenmitglied Gerhard Spitzmüller erhielt er das Modell eines originalgetreu nachgebildeten VW-Käfer überreicht.

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Im Anschluss an den offiziellen Teil der Feierstunde wurde in geselliger Runde viel gefachsimpelt und die Alterskameraden erzählten viele Schwänke und Anekdoten rund um Florian Rastatt 1/10 bzw. Florian Rastatt 1/10-2.

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 Pressemitteilung der Stadt Rastatt