Archiv der Kategorie: Abteilung 2

Abteilungsversammlung Abteilung 2 Kernstadt

Aufnahmestopp beim Nachwuchs / Angebot der Kinder- und Jugendfeuerwehr rege angenommen / Kernstadt-Abteilung II zieht Bilanz

Insgesamt 539 Mal und damit deutlich öfter als in den Vorjahren rückte die Freiwillige Feuerwehr Rastatt im vergangenen Jahr aus. Abteilungsleiter Martin Maier sprach bei der Jahresversammlung der Abteilung zwei von einer sehr stolzen und hohen Einsatzzahl.

Maier appellierte an die Kameraden, die Einsatzbereitschaft auch in den kommenden Jahren hochzuhalten. „Nur durch das Engagement jedes einzelnen sind wir eine schlagfertige Truppe“, sagte er. Im letzten Jahr ist die Abteilung zwei um zwei Aktive auf 36 Einsatzkräfte gewachsen. Maier appellierte an die Bereitschaft der Feuerwehrmänner und -frauen, auch künftig die Proben und Lehrgänge zu besuchen. Um die Rastatter Wehr zukunftsfähig zu machen, stellte er ein Gutachten vor, das in diesem Jahr verfasst wird. „Anhand der Einsatzschwerpunkte, der bestehenden Gebäude und der Aktiven wird geschaut, wo künftig Prioritäten bei der Planung gesetzt werden sollen“, sagte Maier.

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Aktiv waren die Mitglieder der Abteilung zwei im vergangenen Jahr unter anderem beim Maibaumstellen, bei Sicherheitswachen in der Badner Halle und bei der Tunnelhavarie unter der Rheintalbahn im Sommer 2017. „Durchschnittlich rücken wir 1,4 Mal pro Tag aus“, berichtete Maier und freute sich, dass bei 99 Brandeinsätzen drei Personen gerettet wurden. Spitzenreiter mit insgesamt 212 Einsätzen war im vergangenen Jahr erneut Marco Greipel, während Arton Bicaj 163 Einsätze und Heiko Schenk 151 Einsätze absolvierte.

Kassierer Martin Geuß berichtete von einem positiven Ergebnis der Abteilungskassen. Nach dem Bericht der beiden Kassenprüfer Roman Sonnenburg und Marco Greipel wurde der Kassierer ebenso einstimmig entlastet wie der Abteilungskommandant und der Abteilungsausschuss. Von einem Aufnahmestopp in der Kinder- und Jugendfeuerwehr Rastatt berichtete Stadtjugendwart David Ullrich: „Besonders die Kindergruppe ist mit mittlerweile 24 Mädchen und Jungen im Alter zwischen fünf und neun Jahren sehr gut besetzt“, freute er sich. Höhepunkte im vergangenen Jahr waren bei der Jugendfeuerwehr, bei der 21 Jugendliche aktiv sind, unter anderem der Martinsumzug der Stadt Rastatt, das Fischrennen in der Murg und der Berufsfeuerwehrtag. „Mit einer starken Kinder- und Jugendfeuerwehr ist die Grundlage für die nächsten Jahre gelegt, da in den Jugendlichen viel Potenzial steckt“, meinte Ulrich.

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Der neue Rastatter Feuerwehrkommandant René Hundert sprach sich dafür aus, die räumliche Situation der Rastatter Wehr möglichst schnell zu verbessern: „Da muss bald etwas passieren“, sagte er und lobte das große Engagement der Abteilung zwei. „Dies ist das Wichtigste, um ein gutes Fundament für die Zukunft zu legen“, so Hundert, der unterstrich, dass alle Aktiven ihren Dienst in der Freizeit versehen. „Sicher ist es manchmal schwer, zu Einsätzen mitten in der Nacht zu kommen. Dazu aber haben wir uns verpflichtet“, so Abteilungskommandant Martin Maier. Er freute sich, verdiente Feuerwehrleute zu ehren. Arton Bicaj wurde zum Feuerwehrmann und Sarah Körber zur Feuerwehrfrau ernannt. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Steffen Körber befördert, während Moritz Schmidt nun Hauptfeuermann ist. Zum Löschmeister beförderte Kommandant René Hundert Marco Greipel und David Ullrich. Matthias Koch ist nun Hauptlöschmeister.

Quelle: Stefan Friedrich, bt Rastatt

Feuerwehr Rastatt übt Gefahrenabwehr auf dem Rhein

Die Mobile Übungsanlage Binnengewässer (MÜB) in Straßburg, war am Dienstag, 28.11.2017 Einsatzort einer feuerwehrtechnischen Ausbildung für die Kameraden Thomas Fritz, Tim, Lehmann, Jannik Schwarz und Dominik Müller der Abteilung Plittersdorf sowie Steffen Körber aus der Kernstadt und Gesamtkommandant René Hundert.

Die MÜB ist ein grenzüberschreitendes modernes Ausbildungszentrum, welches auf die Taktik und Technik zur Gefahrenabwehr auf Binnenwasserstraßen wie z.B. Schiffshavarien, chemische Risiken im Rahmen des Gefahrgütertransports und Schiffbrände spezialisiert ist. Sie ist auf dem ehemaligen Tankmotorschiff „Regina Rheni“ mit einer Fläche von 1500 qm aufgebaut und liegt abwechselnd in den Rheinhäfen Mülhausen, Straßburg und Mannheim.

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In Teil eins, "Einsätze zur Gefahrenabwehr auf Binnengewässer", der insgesamt vier-moduligen Ausbildung auf der MÜB, wurden verschiedene Arten von Rettungswesten vorgestellt, den Kameraden deren Aufbau, Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten erläutert. 

Nach einer Einsatzkurzprüfung wurden, zusätzlich zur Einsatzkleidung, die Rettungswesten angelegt, sowie Atemschutzgerät und –maske aufgezogen und ein Fall ins Wasser praktisch geübt. Im Wasser konnte anschließend die automatische sowie die manuelle Auslösung der Aufblasfunktion einer Rettungsweste hautnah getestet werden.

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Grundlagen der Binnenschifffahrt, Schiffskunde sowie Gefahrenlehre waren Unterrichtsinhalt im theoretischen Teil des Ausbildungsmoduls. Neben Begrifflichkeiten aus dem Schifffahrtsrecht und der Binnenschifffahrt, wurden die Arten sowie der Aufbau von Schiffen, z.B. im Falle eines Motorgüterschiffs, erklärt und veranschaulicht. Besonderer Augenmerk lag auf den baulichen und einsatzrelevanten Besonderheiten, auch welche speziellen Risiken bei Einsätzen auf Binnenschiffen sowie im und am Wasser für die Einsatzkräfte zu beachten sind.

Bei einem abschließenden Rundgang über und unter Deck der „Regina Rheni“ wurden die im theoretischen Teil vermittelten Kenntnisse, wie z.B. der Aufbau eines Schiffes, vertieft.

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Truppführerlehrgang 2017

Zusammen zum Ziel –Truppführerlehrgang der Feuerwehr erfolgreich beendet

Teilnehmer von gleich vier Feuerwehren konnten am vergangenen Samstag erfolgreich ihren Truppführerlehrgang abschließen.

Bis dahin mussten 13 Mitglieder der Feuerwehren aus Rastatt, Steinmauern, Ötigheim und Bischweier sich seit Anfang Oktober in dem bei der Feuerwehr Rastatt durchgeführten Lehrgang fortbilden. Alle sind bereits in den Freiwilligen Feuerwehren aktiv und dürfen in Zukunft innerhalb eines Trupps die Verantwortung übernehmen. Dazu wurden sie vorbereitet, Gefahren im Feuerwehreinsatz zu erkennen und diese zielgerichtet zu bekämpfen.

Das neu erlernte Wissen wurde bei zwei Übungen den Kommandanten der jeweiligen Feuerwehren präsentiert. Bei einem fingierten Einsatz drang simulierter Rauch aus dem ehemaligen SWI-Verwaltungsgebäude in der Karlstrasse. Mehrere Personen wurden in den zwei oberen Etagen vermisst. Einige von ihnen riefen an den Fenstern um Hilfe. Während eine Gruppe einen Löschangriff unter Atemschutz über den Treppenraum vornahm, wurde über tragbare Leitern und die Drehleiter die Menschenrettung von außen eingeleitet. Den nur 13 eingesetzten Kräften standen sechs „verletzte“ Personen gegenüber. Eine sehr umfangreiche Aufgabe! Mitglieder der Jugendfeuerwehr Rastatt unterstützten dies als Verletztendarsteller. Die Rettung aller Personen erfolgte recht zügig, sodass nach einer kurzen Nachbesprechung die nächste Aufgabe angegangen werden konnte.

Diese führte zur Schließbrücke an den Jahrmarktplatz. Eine abgestürzte Person musste versorgt und mittels Drehleiter, einem Flaschenzug und einer Schleifkorbtrage aus dem Murgvorland gerettet werden. Der Auflauf der Feuerwehr wurde von der Bevölkerung aufmerksam verfolgt.

Allen Teilnehmern konnte im Anschluss zum Erreichen des Lehrgangsziels unter dem Beisein der Feuerwehrkommandanten gratuliert werden. Positiv wurde die Zusammenarbeit über die Stadtgrenzen hinweg gesehen. Die gegenseitige Unterstützung wird bereits bei vielen Wehren im Einsatz praktiziert. Thomas Stüber, stellvertretender Feuerwehrkommandant, bedankte sich bei allen Ausbildern und Assistenten für das geleistete ehrenamtliche Engagement.

 

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Übung beim FC Frankonia Rastatt

Bei der Übung im Sportheim von Frankonia Rastatt wurde ein Brand im Heizungsraum angenommen, bei dem zusätzlich zwei Personen vermisst wurden.

An der Einsatzstelle waren das Löschfahrzeug Florian Rastatt 1/45 sowie die Drehleiter Florian Rastatt 1/33 eingesetzt.

Der Angriffstrupp unter Atemschutz begann mit der sofortigen Menschenrettung, während der Wassertrupp die Wasserversorgung aufbaute. Der Schlauchtrupp unterstützte beide Trupps und versorgte anschließend die geretteten „Personen“.

Abschließend wurde das Gebäude mittels Belüfter entraucht und eine Nachbesprechung mit allen Beteiligten durchgeführt.

Die Abteilung 2 der Kernstadt bedankt sich beim FC Frankonia Rastatt für die Überlassung des Übungsobjektes und das anschließende Vesper.

 

Extrem fit beim Extrem-Cross

Besonders fit zeigten sich die Feuerwehrkameraden Mark Merk, Alexander Pruß und Matthias Ramsteiner beim Extrem-Cross-Lauf in Wintersdorf.

Eine zwei Kilometer lange Strecke musste querfeldein 5-mal durchquert werden. Dabei waren Hindernisse, wie Sandberge, Kieshügel, ein Bach und ein Moorbad zu überwinden.

Mit viel Spaß und guter Laune ging es am Sonntag, unterstützt von einigen Kameraden, an den Start, um die 10 Kilometer in respektablen Zeiten zu bewältigen.

Die Kameraden hatten bereits im Vorfeld für diesen Lauf eifrig trainiert und sind somit auch für den Feuerwehrdienst bei bester Kondition.

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