Archiv der Kategorie: Jugendfeuerwehr Abt. 8

Berufsfeuerwehrtag 2017

Vom 22.- auf den 23. Sep. veranstaltete die JF- Rauental wieder zusammen mit den Kammeraden aus Wintersdorf einen gemeinsamen 24h-Jugendfeuerwehrtag. In diesem Jahr wechselten wir unseren Standort nach Wintersdorf.

Zu Beginn gab es Eine Schulung in Fahrzeugkunde (8/42; 8/51 und 6/59) , so dass alle Kinder die am Standort stationierten Fahrzeuge kennen um in den darauffolgenden Einsätzen auch entsprechend agieren zu können.

Den Anfang machten wir mit einer Großübung an der Schule in Wintersdorf. Der eingesetzte Übungsrauch und die vielen Fahrzeuge zogen auch viele Schaulustige an. Es galt eine vermisste Person im Küchenbereich aufzufinden und zu retten. Weitere durchgeführte Maßnahmen waren der Eigenschutz duch absichern der Einsatzstelle, ausleuchten der Einsatzstelle, löschen des Brandes, belüften des Gebäudes und Riegelstellung zum Schutz der Angrenzenden Gebäudeteile.

Im weiteren Verlauf der 24h folgten noch eine Suchaktion. Nachdem die Kinder die nicht ansprechbare Person in der Nähe einer Gartenlaube aufgefunden haben mussten sie noch diese durch das schwer zugängliche Gelände zum Sammelpunkt bei der Einsatzstelle gebracht werden, wo die Betreuung der Person in ausgeleuchtetem Bereich vorgenommen werden musste. Beteiligte Fahrzeuge (8/42; 8/19; 6/59)

Zu nächtlicher Stunde wurden wir zu einem PKW Brand gerufen, der sich als liegengebliebenes Fahrzeug mit bereits abgelöschtem Motorbrand herausstellte. Die Lage war schnell überblickt und nachdem erste Maßnahmen eingeleitet wurden, konnte die fiktive Einsatzstelle an Polizei und Abschleppdienst übergeben werden, so dass wir wieder ins Gerätehaus einrücken konnten. Beteiligte Fahrzeuge (8/42; 6/19; 6/59)

Nach dem Frühstück stand eine gemeinsame Schulung aller Abteilungen der Jugendfeuerwehr Rastatt bei der Fa. Maquet auf dem Programm. Zuerst wurden die Brandmeldeanlage durch den Kommandanten der Werkfeuerwehr Timo Reuter erklärt. Anschließend folgte dann der Praktische Teil mit der Suche nach den Brandmeldern anhand der Brandmeldekarten. Die Jugendlichen mussten dann auch bei jedem Auffinden des gesuchten Brandmelders, Fragen rund um die Feuerwehr beantworten. An dieser Stelle nochmals ein Herzliches Dankeschön an die Fa. Maquet und die Werkfeuerwehr.

Beteiligte Fahrzeuge (6/19; 8/19)

Als Nächstes gab es gemeinsames Treffen mit den Kinderfeuerwehren der Stadt zum großen Fototermin im Rastatter Schlosshof. Beteiligte Fahrzeuge (6/19; 8/19)

Nach dem Mittagessen im Gerätehaus in Wintersdorf folgte dann noch ein letzter Alarm. Ein PKW Fahrer fuhr aus ungeklärter Ursache gegen eine Hauswand. Hierbei wurde er wie auch sein Beifahrer schwer verletzt und musste mit Hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug befreit werden. Somit mussten die Kinder nicht nur zwei Verletzte befreien, von denen einer nicht mehr ansprechbar war, sondern auch den Brandschutz wegen ausgelaufenen Betriebsstoffen sicherstellen und die Einsatzstelle absichern. Beteiligte Fahrzeuge (8/42; 8/51; 6/59)

Anschließend galt es noch die Fahrzeuge und das Gerätehaus wieder zu säubern und die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Einen Dank an dieser Stelle noch an alle Mitwirkenden.

Fazit: Es waren gelungene und natürlich auch spaßige 24h. Die Kinder arbeiteten mit Spaß und Freude und entsprechendem Wissen die einzelnen gestellten Szenarien ab.

Menschen – Kicker – Turnier der Jugendfeuerwehr

25 Jahre Jugendfeuerwehr Rastatt – Wintersdorf konnte am letzten Wochenende der Sommerferien gefeiert werden. Am Freitag war ein Festbankett mit Ehrungen, Samstags das Menschen Kicker Turnier der örtlichen Vereine und am Sonntag führten die Jugendfeuerwehr Rastatt ihr Menschen Kicker Turnier aus.

IMG-20170910-WA0115IMG-20170910-WA0122IMG-20170910-WA0130

Spannende, aber auch Spiele mit einem klaren Sieger wurden ausgetragen. Als Sieger durfte die Jugendgruppe Rastatt-Ottersdorf den größten Pokal aus den Händen des Feuerwehrkommandanten René Hundert und Abteilungskommandant Sascha Büchel in Empfang genommen. Gefolgt von den Mannschaften Rastatt 1 und Rastatt 2 (beide Rastatt – Kernstadt). Zum Abschluß spendierte Stadtjugendfeuerwehrwart David Ullrich allen Teilnehmern und Betreuern jeweils Pommes Frites.

IMG-20170910-WA0104IMG_20170910_162339

Abteilungsversammlung Abteilung Wintersdorf

Jugendwehr sucht weiterhin Nachwuchs

Wintersdorfer Floriansjünger blicken auf 2016 zurück

Rastatt – Die Freiwillige Feuerwehr Wintersdorf hielt ihre Jahreshauptversammlung ab. Die Jugendfeuerwehr, die in diesem Jahr beim Herbstfest ihr 25-jähriges Bestehen feiert, sucht weiterhin Nachwuchs.

Auch aus der Jugendabteilung waren zwei Mitglieder gekommen. Zurzeit zählt die Wintersdorfer Wehr 23 Männer und vier Frauen, dazu 16 Ehrenmitglieder und vier Jugendliche. Im vergangenen Jahr hatte man 22 Einsätze zu bewältigen, darunter 13 Sicherheitswachdienste bei Veranstaltungen. Bei einem Tag der offenen Tür hatte man versucht, vor allem für die Jugendfeuerwehr neue Mitglieder zu werben. Jugendleiter Sascha Kindel bedauerte sehr, dass es weiterhin nur vier Jugendliche in der Jugendwehr gibt. Einen Tag der offenen Tür soll es dieses Jahr nicht geben, man arbeite aber an einer Alternative. Wie Kindel anmerkte, werde die Jugendfeuerwehr in diesem Jahr 25 Jahre alt, weshalb das Herbstfest der Wehr um einen Tag verlängert werde und nun vom vom 8. bis 10. September stattfinde.

Dem Bericht von Schriftführerin Myriam Ernst konnte man entnehmen, dass die Feuerwehr 2016 auch sonst einiges an Beschäftigung hatte. Neben dem eigenen Fest galt es auch die Feste anderer Wehren zu besuchen, sich dort und auch im Dorfleben an Vereinsspielen zu beteiligen und neben den Einsätzen auch die Absperrungen am Weißen Sonntag und dem Sankt-Martins-Umzug zu errichten sowie den Maibaum zu stellen. Günter Obrist gab Einblick in die Aktivitäten der Alterskameraden.

Ortsvorsteherin Daniela Schneider zeigte sich froh, in der Feuerwehr stets einen verlässlichen Partner für die Ortsverwaltung und die örtlichen Vereine zu haben.

Laut Kassiererin Annabel Mack hat sich die Kasse um 2850 Euro verschlankt, wozu vor allem der mehrtägige Ausflug nach Trier beigetragen habe. Doch dank eines umfangreichen Kassenvolumens sei dies auch geplant gewesen. Manfred Schaaf und Simon Schäfer hatten ihre Kasse geprüft und alles ordnungsgemäß vorgefunden, beide Kassenprüfer werden ihr Amt weiter ausführen.

Bei den Wahlen gab es keine Neuerungen. Schriftführerin bleibt Myriam Ernst, Kassiererin Annabel Mack und Beisitzer bleiben Matthias Hauns, Maximilian Schaaf, Reinhard Schaaf, Beate Weingärtner und Simon Schäfer.

Bevor Stadtkommandant Mirko Lipinski zu den Beförderungen schritt, bedankte er sich für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit. Er hoffe, dass es noch zu seiner Dienstzeit zur Auslieferung der Wärmebildkameras komme und bedauere, dass er nicht mehr vor Ort die Umbaumaßnahmen erleben werde.

Befördert wurden Kerstin Ernst (Oberfeuerwehrfrau), Frederik Schaaf (Oberfeuerwehrmann), Thomas Schaaf (Hauptfeuerwehrmann) und in Abwesenheit Julian Schmitz (Oberfeuerwehrmann).

Geehrt wurden Annabel Mack und Myriam Ernst für 15 Jahre Mitgliedschaft.

Quelle: bt Rastatt/Judith Giese

Jugendfeuerwehr begleiten St. Martinsumzüge

Leuchtende Laternen, strahlende Kinderaugen und ein trockender Himmel. Passend zu den Martinsumzüge am 11. November in Rastatt und seinen Ortsteilen hörte es auf zu regnen. Wenn der St. Martin mit seinem Pferd kommt, das traditionelle Martinsfeuer ansteht, ist die Jugendfeuerwehr Rastatt mit ihren Kinder- und Jugendgruppen wie jedes Jahr aktiv dabei.

Hier ein paar Bilder Niederbühl:

IMG-20161111-WA0032IMG-20161111-WA0036IMG-20161111-WA0046

Hier ein paar Bilder aus Rastatt. Weitere Bilder folgen.

IMG-20161111-WA0052IMG-20161111-WA0066

Berufsfeuerwehrtag 2016 der Jugendfeuerwehr Rauental/Wintersdorf

Vom 21.ten auf den 22.ten Oktober veranstaltete die Jugendfeuerwehr Rauental zeitgleich zu den JF-Abteilugen aus Wintersdorf, Niederbühl und Rastatt einen 24h Tag.

Unsere Wehr hatte hierbei die Besonderheit, dass wir diesen Tag in Kooperation mit der Abteilung Wintersdorf in unserem Gerätehaus veranstalteten.

Dies stieß bei den Jugendlichen beider Abteilungen auf positiven Zuspruch.

Dienstbeginn für die Jugendlichen war am Freitag um 17:30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus. Nach der Begrüßung folgte die Einteilung auf die einzelnen Fahrzeuge, wie auch das Kontrollieren der Ausrüstung.

Nach dem Abendessen ging es auch bereits mit dem ersten Einsatz los: Garagenbrand auf dem Schulgelände. Zur realitätsnahen Übungsgestaltung wurde hier auch eine Nebelmaschine eingesetzt. Aufgrund der Witterung war das Ausleuchten der Einsatzstelle erforderlich. Neben der Brandbekämpfung musste eine Verletzte Person betreut werden.

Nachdem die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wiederhergestellt war, verbrachten wir die Zeit bis zum nächsten Einsatz im Gerätehaus bei Karten und Brettspielen.

Schon bald folgte die nächste Einsatzlage. Es stand eine groß angelegte Suchaktion im Schloss Favorite mit allen Abteilungen statt. Die Kinder mussten hierbei 25 Tennisbälle, die im gesamten Schlossbereich verteilt waren, finden. Unterstützung wie auch Einteilung erfuhren sie hierbei durch die Betreuer, die die einzelnen Suchtrupps einteilten und koordinierten.

Zur Belohnung für das Auffinden und Zurückbringen gab es Gummibärchen.

Zurück im Gerätehaus galt es das Nachtlager zu errichten und die Nachtruhe anzutreten.

In der Nacht wurde zu  einen Gefahrgutunfall an der Oberwaldhalle alarmiert. Hierbei musste ebenfalls eine Person gerettet und der „Gefahrstoff“, eine austretende Flüssigkeit, fachgerecht aufgenommen werden. Besonderes Augenmerk galt hierbei auf das taktische Vorgehen entsprechend der GAMS-Regel (Gefahr erkennen, Absperren, Menschen Retten und Spezialkräfte anfordern).

Hierbei wurde der Gefahrenbereich (Parkplatz) weiträumig mit Trassierband abgesperrt und ein Dekontaminationsplatz eingerichtet. Die verletzte Person wurde durch den Angriffstrupp gerettet anschließend grob dekontaminiert. Das Aufnehmen der Flüssigkeit erfolgte unter CSA (Chemikalien-Schutz-Anzüge), die mit Maleranzügen dargestellt wurden.

Nach rund einer Stunde war schließlich auch dieser Einsatz gemeistert.

Am nächsten Morgen stand nach dem gemeinsamen Frühstück eine weitere gemeinsame Übung mit allen beteiligten Abteilungen statt. In der Großübung galt es an der Gustav-Heinemann-Schule in Rastatt verletzte Personen aus dem verrauchten Technikunterrichtsraum zu retten, diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu versorgen und die Brandbekämpfung einzuleiten. Bei diesem Großobjekt war es unter anderem notwendig die Wasserversorgung sicherzustellen und den Löschangriff von mehreren Seiten vorzunehmen. Im Anschluss an die Übung bestand für die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, sich die Einsatzstelle von der Drehleiter aus anzusehen.

Schließlich rückten wir in die Feuerwache Rastatt zum gemeinsamen Mittagessen ein.

Nach erfolgter Stärkung galt es das Gerätehaus in Rauental sowie die eingesetzten Fahrzeuge Einsatzbereit zu machen und die Spuren der Einsätze zu beseitigen.

Bis zum Ende des 24-Stunden Tages stand noch Schulung und Ausbildung auf dem Programm. Als erstes demonstrierten wir an einer Puppe die Brandwirkung verschiedener Kleidungsstoffe, wie Synthetik bzw. Baumwolle, wie auch deren Auswirkung auf der Haut. Mithilfe einer Puppe konnte heirbei der richtige Gebrach einer Löschdecke geübt werden.

Im Anschluss kam eine gasbefeuerte Brandstelle zum Einsatz, an welcher der Umgang mit Wasserlöschern, wie auch dem Strahlroh geübt werden konnte, bevor der Übungsdienst beendet und die Teilnehmer nach Hause gefahren wurden.