Archiv der Kategorie: Altersabteilung Abt. 6

Abteilungsversammlung Abteilung Rauental

Ideen für Teamname der Kinderfeuerwehr gesucht / Freiwillige Feuerwehr Rauental kümmert sich um Nachwuchsgewinnung / Wehr absolviert 76 Einsätze

Damit die Abteilung Rauental der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt auch weiterhin als leistungsstarke Truppe auftreten kann, kümmern sich die Aktiven frühzeitig darum, Nachwuchs zu gewinnen. In diesem Jahr soll eine Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen werden. Die Leitung übernimmt Sandra Braun, die einzige Frau in den Reihen der aktiven Einsatzkräfte.

Neun Jungen sind aktuell in der Jugendfeuerwehr Rauental aktiv, wie Sandra Braun in der vom stellvertretenden Abteilungskommandanten Boris Armbruster geleiteten Jahreshauptversammlung am Freitagabend berichtete. Sie beteiligten sich aktiv an den Veranstaltungen der Rauentaler Wehr, nahmen am 24-Stunden-Feuerwehrtag gemeinsam mit den Jugendlichen der Abteilung Wintersdorf teil, lernten den Aufbau eines Löschangriffs und den Umgang mit Strahlrohren, das Flechten von Knoten, das Öffnen von Schächten sowie verschiedene Rettungstechniken. Stolz ist man, dass in diesem Jahr wiederum vier Jugendliche in den aktiven Einsatzdienst übernommen werden können.

Sandra Braun hat sich nun an der Feuerwehrschule Bruchsal zur Kindergruppenleiterin ausbilden lassen. Gemeinsam mit einer Erzieherin aus dem Kindergarten soll monatlich ein Treffen stattfinden, zu dem alle Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren eingeladen sind. Ein Informationsnachmittag für Kinder, Eltern und Großeltern findet am Sonntag, 11. März, ab 14 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Rauental statt. Und wer will, kann sich an einem Gewinnspiel beteiligen, denn gesucht werden Ideen für den Teamnamen der Rauentaler Kinderfeuerwehr.

Dass der Nachwuchs im Spargeldorf gesichert werden muss, zeigte sich im vergangenen Jahr wiederum an der hohen Zahl der Einsätze, welche die 26 Aktiven zu bewältigen hatten. Insgesamt mussten sie zu 54 Einsätzen ausfahren, darunter 14 Verkehrsunfälle, acht Pkw-Brände und ein Gebäudebrand, wie Schriftführer Helmut Armbruster informierte. Hinzu kamen mehr als 20 Sicherheitswachen bei Veranstaltungen und Umzügen, unzählige Stunden für Probedienste und Ausbildung sowie Arbeiten rund ums Feuerwehrhaus.

Grußworte überbrachte Ortsvorsteher Bertold Föry, der den Rauentaler Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft zum Wohle der Mitmenschen dankte. „76 Einsätze, das ist eine gewaltige Zahl im Vergleich mit den anderen Abteilungswehren“, so Föry. Er hoffe, dass der „gute Geist des Helfenwollens, des Helfens und der Kameradschaft“ erhalten bleibe.

Auch der neue Rastatter Gesamtkommandant René Hundert zollte den Rauentaler Kameraden viel Respekt. Gerade die Einsätze auf der Autobahn seien nicht einfach und belasteten oftmals auch psychisch.

Für Sebastian Braun, Tim Müller, Tobias Scharer und Jan Braun hatte Kommandant René Hundert die Beförderungsurkunden zum Oberfeuerwehrmann mitgebracht. Eine Urkunde der Stadt Rastatt überreichte er für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt an Kurt Rau, der 19 Jahre lang als Abteilungskommandant in Rauental fungierte, sowie an Manfred Merklinger und Hermann Karcher.

 

 

 

 

 

 

Quelle: bt Rastatt

Abteilungsversammlung Abteilung Rauental

Beseitigung von Missständen in Feuerwehrhäusern angemahnt

Rauentaler Kommandant Hilmar Schmauch kritisiert Stadtverwaltung wegen schleppenden Abbaus von Defiziten

Rastatt (ar) – Die Abteilung 6 der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt (Rauental) ist nicht die größte Abteilung, aber man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sie mit am meisten gefordert ist. Im vergangenen Jahr mussten die 27 Aktiven zu 81 Einsätzen ausrücken – ein Rekord. Abteilungskommandant Hilmar Schmauch lobte in der Jahreshauptversammlung die "enorme Bereitwilligkeit" seiner Wehr.

"Allein diese Tatsache berechtigt die starke Einbindung der Abteilung Rauental in die Gesamtwehr Rastatt", betonte Stadtkommandant Mirko Lipinski, für den dies die letzte Abteilungsversammlung in Rauental war. Er hob die besondere Einsatzverantwortung der Rauentaler mit Murgtalzubringer B 462, Autobahn A 5, dem Industriegebiet und dem "ganz normalen Leben" in Rastatt hervor. Es sei "ein Segen für die Stadt", dass die Tagesverfügbarkeit bei der Rauentaler Wehr aufgrund zahlreicher Schichtarbeiter gegeben sei, da sonst hauptberufliche Feuerwehrkräfte eingesetzt werden müssten, sagte Lipinski.

Wie Boris Armbruster in Vertretung von Schriftführer Helmut Armbruster berichtete, handelte es sich bei den Einsätzen 2016 um technische Hilfeleistungen bei 17 Unfällen, elf Brände, 13 Öl- und Kraftstoffspuren, eine abgestürzte Person, eine Tierrettung, zwölf Brandsicherheitswachen und 26 Brandmeldealarme.

Zusätzlich fanden 22 Proben statt, es wurden Aus- und Fortbildungen besucht und unzählige Stunden in den Erhalt und die Renovierung des Feuerwehrhauses investiert. So wurde die Schrankanlage ausgetauscht, eine Abgasabsauganlage in der Fahrzeughalle installiert und der Schulungsraum mit neuer Ausrüstung ausgestattet. Höhepunkt war die Indienststellung des umgebauten Hilfsgerätewagens.

Kritische Worte richtete Kommandant Schmauch in Richtung Verwaltung. Nachdem die Unfallkasse Baden-Württemberg bereits 2013 die Beseitigung von Missständen in den Gerätehäusern gefordert habe, sei außer den Absauganlagen nichts umgesetzt. "Wir Abteilungen müssen zusammen den notwendigen Druck auf die Verantwortlichen ausüben", appellierte er. Es müsse klar gemacht werden, dass die Stadt in der glücklichen Lage sei, eine schlagkräftige Feuerwehr zu haben, aber auch dafür verantwortlich sei, dass die technische Ausrüstung und die Feuerwehrhäuser den Anforderungen entsprechen. "Eine rasche Umsetzung dieser Aufgabe würde ein positives Zeichen in Richtung Wertschätzung für das Ehrenamt der Feuerwehr setzen", betonte er.

Einen positiven Bericht überbrachte Florian Gerlach aus der Jugendfeuerwehr, in der neun Jungen aktiv sind. Neben 42 Stunden feuerwehrtechnischer Ausbildung wurden 27 Stunden allgemeine Jugendarbeit absolviert. Es fand ein 24-Stunden-Feuerwehrtag mit den Kameraden aus Wintersdorf statt.

Ortsvorsteher Bertold Föry dankte den Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft. Zu Mirko Lipinski sagte er mit einem weinenden Auge, man verliere einen Menschen mit großem Fachwissen und Fachkompetenz, der sein Amt mit viel Herzblut wahrgenommen habe. Lipinski beförderte Tobias Krause und Jürgen Müller zum Oberlöschmeister sowie Sandra Braun und Rainer Schulz zum Löschmeister. Zum neuen Altersobmann wurde Bernd Herrmann bestellt.

Quelle: bt Rastatt

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt

Die Rastatter Feuerwehr bleibt auch in den kommenden Jahren an ihrem aktuellen Standort in der Plittersdorfer Straße. Dies unterstrich Bürgermeister Wolfgang Hartweg in seiner Funktion als Feuerwehrdezernent bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt am Freitagabend in der voll besetzten Wintersdorfer Festhalle.

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Wolfgang Hartweg dankte dem Kommando für seine geleistete Arbeit und freute sich, dass im letzten Jahr unter anderem das neue Feuerwehrhaus in Niederbühl eröffnet werden konnte. Zudem erhielten alle Feuerwehrhäuser einen Internetanschluss und neue PC-Arbeitsplätze. „Auch in diesem Jahr werden wir in eine leistungsfähige Feuerwehr investieren“, kündigte Hartweg an. Kommandant Mirko Lipinski sprach in seinem Bericht von einem sehr aktiven Jahr 2015. Insgesamt rückte die Rastatter Wehr zu 431 Einsätzen aus. „Dabei gab es keine einzige böswillige Alarmierung“, konnte Lipinski von einem Novum berichten. Besonderes erwähnte er den Einsatz am schmutzigen Donnerstag 2015, als auf dem Canrobert-Gelände eine Bombe entschärft werden musste. Mehr Einsätze konnte man im vergangenen Jahr durch gesetzlich vorgeschriebene Rauchmelder verbuchen. Auch durch neue Brandmeldeanlagen unter anderem im neuen Rastatter Kino und in der Schlossgalerie hat sich das Aufgabenspektrum der Rastatter Feuerwehr im letzten Jahr erweitert. Mirko Lipinski freute sich, dass im vergangenen Jahr die sechste Personalstelle auf der Rastatter Feuerwache wiederbesetzt werden konnte. „Dies entlastet gerade unsere Ehrenamtlichen sehr“, so der Feuerwehrkommandant.

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Von einem aktiven Jahr der Jugendabteilung berichtete David Ullrich. Höhepunkte waren 2015 unter anderem die Unterstützung beim Stellen verschiedener Maibäume und beim städtischen St.-Martins-Umzug. David Ullrich freute sich, dass in Ottersdorf im letzten Jahr eine Kindergruppe gestartet ist. „Durch die Kindergruppe können wir den Nachwuchs bereits sehr früh für die Feuerwehr begeistern“, sagte David Ullrich. Über die Aktivitäten der Alters- und Seniorenabteilung berichtete Heinrich Reuter. Er verwies darauf, dass viele Mitglieder sich bei der Brandschutzaufklärung, bei Seminaren oder bei der Dammwache engagieren. Auch bei Einsätzen sind die Senioren der Wehr unterstützend aktiv. „Durch die Konzeption 65plus stellen wir unsere Erfahrung und unsere Arbeitskraft der Feuerwehr auch weiter gerne zur Verfügung“, so Heinrich Reuter, der sich über mehr als 100 Mitglieder in der Alters- und Seniorenabteilung freute.

Von einem leichten Minus in der Kasse berichtete Martin Maier, der das Amt des Kassiers zur Jahresmitte an Jörg Martin übergeben hat. Nach dem positiven Bericht der beiden Kassenprüfer Bernd Hänel und Patrick Ebell konnten die beiden Kassierer ebenso wie das komplette Kommando der Rastatter Wehr einstimmig entlastet werden.

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Mirko Lipinski konnte 13 neue Aktive in der Rastatter Feuerwehr verpflichten und freute sich zudem gemeinsam mit Wolfgang Hartweg Sascha Quednau und Sascha Kindel zum Brandmeister, Thomas Stüber zum Oberbrandmeister und Martin Maier zum Hauptbrandmeister befördern zu können. Für ihre langjährige Treue zur Rastatter Feuerwehr wurden Matthias Drechsler und Patric Frisch mit dem Feuerwehrabzeichen in Silber für 25-jährige aktive Mitarbeit und Peter Schmidt, Reinhard Schaaf und Ewald Huck mit dem Feuerwehrabzeichen in Gold für 40 Jahre aktive Mitarbeit bei der Rastatter Feuerwehr ausgezeichnet.

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Für ihre langjährige aktive Mitarbeit in der Rastatter Feuerwehr konnte Kommandant Mirko Lipinski Matthias Drechsler, Patric Frisch, Peter Schmidt, Reinhard Schaaf und Ewald Huck auszeichnen. Auch Bürgermeister Wolfgang Hartweg gratulierte.

Quelle: Stephan Friedrich