Archiv der Kategorie: Altersabteilung Abt. 7

Ausflug Abteilung Ottersdorf

Feuerwehrausflug an den Lago Maggiore

Am Samstag, 30.09.2017 trafen sich 41 Feuerwehrangehörige um 6.30 Uhr am Gerätehaus zur Fahrt Richtung Süden; unser Ziel – der Lago Maggiore in Italien.
Nach einer längeren Fahrt erreichten wir am Nachmittag unser Hotel in Stresa. Vor dem gemeinsamen Abendessen hatte jeder noch Zeit, den kleinen Ort, mit seiner schönen Uferpromenade zu erkunden.
Am nächsten Morgen fuhren wir, nach dem Frühstück, frisch gestärkt, mit einem Boot auf die Borromäischen Inseln.
Auf der „Isola Bella“ zeigte uns eine Reisführerin den prunkvollen Barockpalast und die prachtvollen Gärten.
Zum Mittagessen brachte uns ein Boot auf die Nachbarinsel „Isola die Pescatori“, eine wunderschöne kleine Insel mit einem malerischen Fischerdorf.
Montags unternahmen wir eine ½-tägige Rundfahrt an den nahe gelegenen Ortasee.
Bei einer Führung durch das Örtchen Orta konnten wir den charakteristischen alten Marktplatz, enge Gässchen und die romantischen Gärten besichtigen.
Per Schiff erreichten wir die Insel „Giulio“ worauf sich die im 5. Jh. gestiftete romanische Basilika befindet.
Der restliche Tag stand in Stresa wieder zur freien Verfügung.
Am letzten Tag mussten wir uns, nach dem Frühstück, leider schon wieder vom Lago Maggiore verabschieden und die Heimreise antreten.
Auf unserer Heimfahrt, entlang des Sees und durch Schweiz konnten wir noch mal viele tolle Eindrücke sammeln, ehe wir gegen 19.00 Uhr wohlbehalten in Ottersdorf ankamen. Für alle Mitreisenden war klar, der Lago Maggiore ist eine Reise wert und es war ein gelungener Ausflug.

Bericht: Petra Rahm

Abteilungsversammlung Ottersdorf

Freiwillige Feuerwehr Rastatt-Ottersdorf

Rastatt (hr) – Berichte der Verwaltung, Beförderungen, Ehrungen und Grußworte vom Ortsvorsteher Stefan Lott sowie dem Gesamtkommandanten Mirko Lipinski prägten die Abteilungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Gerätehaus Ottersdorf.

Die 35 Mitglieder der aktiven Abteilung haben im Berichtsjahr 17 Einsätze, 21 Proben, je zwei Atemschutz-, Maschinisten- und Gruppenführerschulungen sowie 13 weiteren Aktivitäten bewältigt, berichteten Abteilungskommandant Timo Reuter und Schriftführerin Petra Rahm. Außerdem haben Sebastian Blank, Manuel Groß, Tobias Groß und Dennis Nau die Lehrgänge zum Atemschutzgeräteträger und zum Führen einer Kettensäge erfolgreich absolviert und im März haben an zwei Tagen die beiden vierten Klassen der Grundschule die Feuerwehr besucht und im Sinne der Brandschutzerziehung unter anderem das Verhalten im Brandfall und das Absetzen eines Notrufes geübt.

„Mit 16 Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren und 15 Kindern zwischen sechs und neun Jahren ist die Jugend- und die im Mai gegründete Kinderfeuerwehr gut aufgestellt“, stellte der Jugendfeuerwehrwart Sven Planet fest. Schulungen und abwechslungsreine Proben, die Beteiligung am Orientierungslauf der Kreisjugendfeuerwehr in Bühl und die Begleitung des Martinumzugs prägten die Arbeit der Jugendfeuerwehr.

„In der Kinderfeuerwehr wollen wir den Kindern spielerisch und kindgerecht die Feuerwehr näherbringen und den kameradschaftlichen Grundgedanken fördern“, betonte der Leiter Andreas Bikar. Höhepunkte für die Kinder war die Einkleidung mit ihrer Einsatzkleidung (Jacke, Hose und Helm), der Erste-Hilfe-Kurs und die Begleitung des Martinsumzugs. Bikar dankte besonders den beiden Erzieherinnen Ulrike Glatt und Alina Schorpp für ihre Unterstützung als Fachberaterinnen.

Einen vierstelligen Überschuss konnte der Kassier Markus Rauenbühler vermelden, dem die Kassenprüfer eine fehlerfreie Kassenführung bescheinigten und seine Entlastung beantragten.

„Bei der Kommunion, dem Martinsumzug, beim Aufhängen Faschingsbändel oder beim Absperren sportlicher Veranstaltungen, Ihr seid immer da, wenn ihr gerufen werdet und leistet viel für die Gemeinde“, lobte der Ortsvorsteher das Engagement der Ottersdorfer Feuerwehr.

Mit Blick auf die endlosen Diskussionen um die Zukunft der Abteilung, die sich klar zur weiteren Selbstständigkeit und gegen eine Fusion mit der Abteilung Plittersdorf positioniert hat, informierte Lott die Mitglieder, dass am 15. März ein gemeinsames Gespräch mit allen Beteiligten mit dem

Oberbürgermeister stattfinden wird und dieser zeitnah entscheiden will, wie es mit den Abteilungen in der Riedschiene weitergehen soll.

Mit Blick auf die Tagesverfügbarkeit zeigte sich Lott erstaunt, dass acht Angehörige der Wehr von ihren Arbeitgebern für Einsätze freigestellt werden. In diesem Zusammenhang betonte Lipinski, wir müssen die ehrenamtlichen Mitglieder von Kleineinsätzen wie Ölspuren oder Tür öffnen entlasten, es ist keinem Arbeitgeber zuzumuten, seine Mitarbeiter dafür freizustellen und stellte eine Organisationsuntersuchung eines externen Fachbüros hierzu in Aussicht.

„Die Absperrung der Parkplätze vor dem Feuerwehrhaus mit einer sich im Einsatzfall öffnenden Schranke und der Einbau eines Alarmspindraums sind das Ergebnis einer Risikoanalyse der Unfallkasse Baden-Württemberg, die aus Arbeitsschutzgründen realisiert werden müssen“, beantwortete Lipinski entsprechende Anfragen aus dem Ortschaftsrat.

„Wir lassen keine Kräfte zurück, wenn sie vor Ort gebraucht werden“, beantworteten Reuter und Lipinski eine weitere Frage aus dem Ortschaftsrat und ergänzten, die taktische Mindeststärke von 1/5 ist nur für selbstständige Einsätze gefordert. In allen anderen Fällen wird im Einzelfall von der ständig besetzten Zentrale der Feuerwehr entschieden.

Vom Gesamtkommandanten befördert wurde Patric Frisch zum Hauptlöschmeister sowie Oliver Wandrey und Christof Krämer zu Hauptfeuerwehrmännern.

Mit einer städtischen Urkunde und einem Präsent der Abteilung wurden In Anerkennung ihres 15-jährigen ehrenamtlichen Engagements in der Feuerwehr Marius Riedemann und Andreas Bikar vom Ortsvorsteher Stefan Lott und dem Abteilungskommandant Timo Reuter geehrt.

Für ihr 25-jähriges Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr dankte Reuter der Schriftführerin Petra Rahm mit einem Präsent, die im Rahmen der Gesamtversammlung der Feuerwehr im März mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Silber und der städtischen Urkunde ausgezeichnet wird.

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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt

Die Rastatter Feuerwehr bleibt auch in den kommenden Jahren an ihrem aktuellen Standort in der Plittersdorfer Straße. Dies unterstrich Bürgermeister Wolfgang Hartweg in seiner Funktion als Feuerwehrdezernent bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt am Freitagabend in der voll besetzten Wintersdorfer Festhalle.

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Wolfgang Hartweg dankte dem Kommando für seine geleistete Arbeit und freute sich, dass im letzten Jahr unter anderem das neue Feuerwehrhaus in Niederbühl eröffnet werden konnte. Zudem erhielten alle Feuerwehrhäuser einen Internetanschluss und neue PC-Arbeitsplätze. „Auch in diesem Jahr werden wir in eine leistungsfähige Feuerwehr investieren“, kündigte Hartweg an. Kommandant Mirko Lipinski sprach in seinem Bericht von einem sehr aktiven Jahr 2015. Insgesamt rückte die Rastatter Wehr zu 431 Einsätzen aus. „Dabei gab es keine einzige böswillige Alarmierung“, konnte Lipinski von einem Novum berichten. Besonderes erwähnte er den Einsatz am schmutzigen Donnerstag 2015, als auf dem Canrobert-Gelände eine Bombe entschärft werden musste. Mehr Einsätze konnte man im vergangenen Jahr durch gesetzlich vorgeschriebene Rauchmelder verbuchen. Auch durch neue Brandmeldeanlagen unter anderem im neuen Rastatter Kino und in der Schlossgalerie hat sich das Aufgabenspektrum der Rastatter Feuerwehr im letzten Jahr erweitert. Mirko Lipinski freute sich, dass im vergangenen Jahr die sechste Personalstelle auf der Rastatter Feuerwache wiederbesetzt werden konnte. „Dies entlastet gerade unsere Ehrenamtlichen sehr“, so der Feuerwehrkommandant.

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Von einem aktiven Jahr der Jugendabteilung berichtete David Ullrich. Höhepunkte waren 2015 unter anderem die Unterstützung beim Stellen verschiedener Maibäume und beim städtischen St.-Martins-Umzug. David Ullrich freute sich, dass in Ottersdorf im letzten Jahr eine Kindergruppe gestartet ist. „Durch die Kindergruppe können wir den Nachwuchs bereits sehr früh für die Feuerwehr begeistern“, sagte David Ullrich. Über die Aktivitäten der Alters- und Seniorenabteilung berichtete Heinrich Reuter. Er verwies darauf, dass viele Mitglieder sich bei der Brandschutzaufklärung, bei Seminaren oder bei der Dammwache engagieren. Auch bei Einsätzen sind die Senioren der Wehr unterstützend aktiv. „Durch die Konzeption 65plus stellen wir unsere Erfahrung und unsere Arbeitskraft der Feuerwehr auch weiter gerne zur Verfügung“, so Heinrich Reuter, der sich über mehr als 100 Mitglieder in der Alters- und Seniorenabteilung freute.

Von einem leichten Minus in der Kasse berichtete Martin Maier, der das Amt des Kassiers zur Jahresmitte an Jörg Martin übergeben hat. Nach dem positiven Bericht der beiden Kassenprüfer Bernd Hänel und Patrick Ebell konnten die beiden Kassierer ebenso wie das komplette Kommando der Rastatter Wehr einstimmig entlastet werden.

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Mirko Lipinski konnte 13 neue Aktive in der Rastatter Feuerwehr verpflichten und freute sich zudem gemeinsam mit Wolfgang Hartweg Sascha Quednau und Sascha Kindel zum Brandmeister, Thomas Stüber zum Oberbrandmeister und Martin Maier zum Hauptbrandmeister befördern zu können. Für ihre langjährige Treue zur Rastatter Feuerwehr wurden Matthias Drechsler und Patric Frisch mit dem Feuerwehrabzeichen in Silber für 25-jährige aktive Mitarbeit und Peter Schmidt, Reinhard Schaaf und Ewald Huck mit dem Feuerwehrabzeichen in Gold für 40 Jahre aktive Mitarbeit bei der Rastatter Feuerwehr ausgezeichnet.

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Für ihre langjährige aktive Mitarbeit in der Rastatter Feuerwehr konnte Kommandant Mirko Lipinski Matthias Drechsler, Patric Frisch, Peter Schmidt, Reinhard Schaaf und Ewald Huck auszeichnen. Auch Bürgermeister Wolfgang Hartweg gratulierte.

Quelle: Stephan Friedrich

Abteilungsversammlung Abteilung 7 Ottersdorf

Die Ottersdorfer Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt ist gut aufgestellt und kann seit diesem Jahr stolz auf eine neu gegründete Kindergruppe blicken. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden elf Wehrmänner befördert. Kritisch stehen die Floriansjünger dem diskutierten gemeinsamen Feuerwehrgerätehaus mit der Abteilung Plittersdorf gegenüber.

Abteilungskommandant Timo Reuter blickte in seinem Bericht auf die insgesamt elf Einsätze der Abteilung, darunter fünf Brandeinsätze, zurück. Auch bei Verkehrssicherungsmaßnahmen für Veranstaltungen war die Wehr im Einsatz. In 27 Übugen und Schulungen hielten sich die Ottersdorfer Feuerwehrmänner und –frauen auf dem neuesten Stand. Besonders hob Reuter die Evakuierungsübung im Kindergarten hervor, die auch dazu dienen sollte, den kleinen Ottersdorfern die Angst vor Atemschutzträgern zu nehmen. In der Grundschule lernten die Viertklässler das Verhalten im Brandfall und das Absetzen eines Notrufes. Auf den dringend benötigten Feuerwehrnachwuchs zielten drei Schnuppertermine ab, dank derer nun 14 Kids offiziell in die Kindergruppe der Jugendfeuerwehr aufgenommen wurden. Beim Maifest 2016 wird die offizielle Gründung gefeiert. Die Abteilung Ottersdorf hat zur Zeit 35 aktive Frauen und Männer.

Schriftführerin Petra Rahm erläuterte die Einsätze 2015 und blickte auf die gesellschaftlichen Veranstaltungen zurück. Besonders erwähnte sie die Aufnahme von Ulrike Glatt und Alina Schorpp als Beraterinnen für die Kindergruppe in der Jugendfeuerwehr. Mit bis zu 16 Jugendlichen absolvierte die Nachwuchsabteilung 19 Proben, berichtete Jugendleiter Sven Planet. Höhepunkt war ein Jugendwerbetag im September, aufgrund dessen sieben Jugendliche in die Wehr eingetreten sind, so Planet.

Gespannt erwarteten die Ottersdorfer die Ausführungen von Stadtkommandant Mirko Lipinski zur Zukunft ihres Gerätehauses. Zum einen seien arbeitsrechtliche Vorgaben, wie Schaffung separater Räumlichkeiten für die Spinde der Floriansjünger und –jüngerinnen sowie getrennter sanitärer Einrichtungen erforderlich; im Moment befinden sich alle Spinde in der Fahrzeughalle. Zum anderen stehe die Feuerwehr Rastatt vor dem Problem der Tagesverfügbarkeit von Kräften. Ein Löschfahrzeug müsse laut Gesetz mit sechs Mann besetzt sein; “was tun, wenn nur drei Wehrleute aus einem Ortsteil verfügbat sind?”, fragte der Stadtkommandant. Andere Gemeinden seien den Weg des Zusammenführens mehrerer Ortsabteilungen in ein gemeinsames Gerätehaus gegangen, mit unterschiedlichen Resultaten, so Lipinski. Es sei auch zu Austritten aus der Feuerwehr gekommen. Das wolle natürlich niemand. Für die Abteilungen Ottersdorf und Plittersdorf bevorzugt Lipinski offenbar die gemeinsame Lösung in einem neuen Gerätehaus. Wenn die Abteilungen jedoch ablehnten, müsse auch die Variante der Umbauten von vorhandenen Standorten ins Auge gefasst werden. Jedenfalls, so der Stadtkommandant “müssen wir die Feuerwehr für die Zukunft aufstellen”. Dies gelinge nur, “wenn wir zusammenrücken”.

Bei einer Probeabstimmung sprachen sich in der Versammlung fünf Floriansjünger für den gemeisamen Standort aus, 20 würden bei dieser Variante aus der Wehr austreten. Ortsvorsteher Stefan Lott, der die Investition in das Ottersdorfer Haus beziehungsweise einen eigenen Neubau favorisiert, brachte noch den gemeinsamen Standort mit dem dritten Ried-Stadtteil Wintersdorf ins Spiel.

Christoph Krämer und Markus Köppel wurden für die 15-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Seit 25 Jahren ist Patric Frisch bei der Wehr und seit 50 Jahren Franz Peter.

Zum Feuerwehrmann wurden Sebastian Blank, Tobias und Manuel Groß sowie Dennis Nau ernannt.  Die Rangabzeichen eines Hauptfeuerwehrmanns überreichte Abteilungsvize Thomas Stüber an Andreas Bikar, Markus Köppel, Frank Schneider und Mathias Wetzke. Löschmeister ist nun Sven Planet, und Oberlöschmeister Jens Hollinger. Thomas Stüber wurde zum Oberbrandmeister befördert.

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Quelle: Frank Vetter, Badisches Tagblatt