Archiv der Kategorie: Abteilung 6

Teamwork bei der Jugendfeuerwehr

Am 24.6.2017 machte sich die Jugendfeuerwehr Rauental bereits um 9:00Uhr auf den Weg in der Klettergarten am Mehliskopf.

Dort angekommen ging es auch gleich los mit dem Anlegen des Klettergeschirrs zur Sicherung und mit der Sicherheitseinweisung durch die Trainer.

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In Dreiergruppen starteten wir dann den Parkour mit den verschiedenen Schwierigkeitsgraden bei denen wir in 3 bis 14 Meter Höhe von Baum zu Baum kletterten. Bei den einzelnen Übungen konnten die Kinder ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen, die sie auch im Feuerwehrdienst benötigen wie Teamfähigkeit, der Eigenschutz und der Schutz des Kammeraden (in dem Falle das Eigensichern wie auch das Sichern des Kammeraden), Geschicklichkeit, das Vertrauen in die gestellte Ausrüstung und vieles mehr. Natürlich ist der Spaß Faktor bei den Übungen wie das Balancieren, Abseilen, an einem Seil in ein Netz schwingen nicht zu kurz gekommen.

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Alles in allem lässt sich sagen, dass es ein schöner Tag war, bei dem der Spaß nicht zu kurz kam und das in der Feuerwehr vermittelte auf eine andere Art vertieft und übertragen wurde.

Abteilungsversammlung Abteilung Rauental

Beseitigung von Missständen in Feuerwehrhäusern angemahnt

Rauentaler Kommandant Hilmar Schmauch kritisiert Stadtverwaltung wegen schleppenden Abbaus von Defiziten

Rastatt (ar) – Die Abteilung 6 der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt (Rauental) ist nicht die größte Abteilung, aber man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sie mit am meisten gefordert ist. Im vergangenen Jahr mussten die 27 Aktiven zu 81 Einsätzen ausrücken – ein Rekord. Abteilungskommandant Hilmar Schmauch lobte in der Jahreshauptversammlung die "enorme Bereitwilligkeit" seiner Wehr.

"Allein diese Tatsache berechtigt die starke Einbindung der Abteilung Rauental in die Gesamtwehr Rastatt", betonte Stadtkommandant Mirko Lipinski, für den dies die letzte Abteilungsversammlung in Rauental war. Er hob die besondere Einsatzverantwortung der Rauentaler mit Murgtalzubringer B 462, Autobahn A 5, dem Industriegebiet und dem "ganz normalen Leben" in Rastatt hervor. Es sei "ein Segen für die Stadt", dass die Tagesverfügbarkeit bei der Rauentaler Wehr aufgrund zahlreicher Schichtarbeiter gegeben sei, da sonst hauptberufliche Feuerwehrkräfte eingesetzt werden müssten, sagte Lipinski.

Wie Boris Armbruster in Vertretung von Schriftführer Helmut Armbruster berichtete, handelte es sich bei den Einsätzen 2016 um technische Hilfeleistungen bei 17 Unfällen, elf Brände, 13 Öl- und Kraftstoffspuren, eine abgestürzte Person, eine Tierrettung, zwölf Brandsicherheitswachen und 26 Brandmeldealarme.

Zusätzlich fanden 22 Proben statt, es wurden Aus- und Fortbildungen besucht und unzählige Stunden in den Erhalt und die Renovierung des Feuerwehrhauses investiert. So wurde die Schrankanlage ausgetauscht, eine Abgasabsauganlage in der Fahrzeughalle installiert und der Schulungsraum mit neuer Ausrüstung ausgestattet. Höhepunkt war die Indienststellung des umgebauten Hilfsgerätewagens.

Kritische Worte richtete Kommandant Schmauch in Richtung Verwaltung. Nachdem die Unfallkasse Baden-Württemberg bereits 2013 die Beseitigung von Missständen in den Gerätehäusern gefordert habe, sei außer den Absauganlagen nichts umgesetzt. "Wir Abteilungen müssen zusammen den notwendigen Druck auf die Verantwortlichen ausüben", appellierte er. Es müsse klar gemacht werden, dass die Stadt in der glücklichen Lage sei, eine schlagkräftige Feuerwehr zu haben, aber auch dafür verantwortlich sei, dass die technische Ausrüstung und die Feuerwehrhäuser den Anforderungen entsprechen. "Eine rasche Umsetzung dieser Aufgabe würde ein positives Zeichen in Richtung Wertschätzung für das Ehrenamt der Feuerwehr setzen", betonte er.

Einen positiven Bericht überbrachte Florian Gerlach aus der Jugendfeuerwehr, in der neun Jungen aktiv sind. Neben 42 Stunden feuerwehrtechnischer Ausbildung wurden 27 Stunden allgemeine Jugendarbeit absolviert. Es fand ein 24-Stunden-Feuerwehrtag mit den Kameraden aus Wintersdorf statt.

Ortsvorsteher Bertold Föry dankte den Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft. Zu Mirko Lipinski sagte er mit einem weinenden Auge, man verliere einen Menschen mit großem Fachwissen und Fachkompetenz, der sein Amt mit viel Herzblut wahrgenommen habe. Lipinski beförderte Tobias Krause und Jürgen Müller zum Oberlöschmeister sowie Sandra Braun und Rainer Schulz zum Löschmeister. Zum neuen Altersobmann wurde Bernd Herrmann bestellt.

Quelle: bt Rastatt

Neuer Hilfsgerätewagen (HGW) in Dienst gestellt

Der „neue“ Hilfsgerätewagen (HGW) wurde am vergangenen Samstag in einer Feierstunde von Gesamtkommandant Mirko Lipiski, der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt, Abteilung Rauental, feierlich übergeben und in offiziell Dienst gestellt.

In seiner Ansprache erwähnte der stellvertretende Abteilungskommandant Boris Armbruster, dass das 26 Jahre alte Vorgängerfahrzeug bei einem Einsatz im Juni dieses Jahres den Dienst versagte. Da eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich gewesen wäre, entschied sich das Kommando im Vorgriff auf den Feuerwehrbedarfsplan 2017-2022 nach einem geeigneten Gebrauchtfahrzeug zu suchen.

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Der Mercedes Vito ist fünf Jahre alt und mit 115.000 km noch gut in Schuss. Nach erfolgter Neulackierung, bauten die hauptamtlichen Kameraden der Feuerwehr Rastatt den Innenraum des Fahrzeugs in ca. 400 Stunden Eigenleistung aus. Gleichzeitig wurde das Fahrzeug mit einer Signal- und Beleuchtungsanlage ausgestattet.

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Das Fahrzeug ist mit einem Hochdrucklöscher, Stromaggregat mit Beleuchtungseinrichtungen, Wassersauger, Tauchpumpe, Rettungswerkzeug, Motorsäge sowie Absperrmaterial ausgerüstet. Es dient der Einsatzabteilung Rauental künftig bei Kleineinsätzen wie Ölspuren oder Absicherungen von Gefahrenstellen. Außerdem rückt das Fahrzeug beim Einsatzstichwort „Verkehrsunfall“ zusätzlich zur Unterstützung des Löschfahrzeuges mit aus.

Gesamtkommandant Mirko Lipinski rechtfertigte in seiner Ansprache insbesondere wegen der Zunahme der Kleineinsätze die Ersatzbeschaffung des HGW.

Ortvorsteher Bertold Föry überbrachte auch im Namen des anwesenden Ortschaftsrates Glückwünsche zum neuen Fahrzeug und erwähnte die notwendige Anschaffung des Fahrzeuges zumal in den letzten Tagen deutlich wurde, wie oft die Wehr bei Verkehrsunfällen und anderen Brandereignissen ausgerückt ist. Respekt und Dank zollte er den Frauen und Männern der Rauentaler Wehr, die unter Zurückstellung privater Interessen viele Einsatzstunden zum Wohle der Bevölkerung leisten.

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Kaum war das Fahrzeug offiziell in Dienst gestellt, wurde die Abteilung Rauental zu einem Verkehrsunfall auf der BAB5 gerufen. Somit hat das Fahrzeug bereits seine „Feuertaufe“ erhalten.