Archiv der Kategorie: Aktuelles

Ehrung von langjährigen Rastatter Floriansjüngern

Das Besondere beim Bürgerempfang ist, dass dort diejenigen „Leistungsträger des Alltags“ gewürdigt werden, die in ihren Vereinen nicht im Vordergrund stehen und kein gewähltes Vorstandsamt ausüben. Es geht um die stillen, leisen Helfer im Hintergrund, die Gutes für die Stadt tun. Gleichwohl sind sie mit ihrem persönlichen Engagement eine tragende Säule eines jeden Vereins – sei es im kulturellen, sozialen oder sportlichen Bereich, so Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch in seiner diesjährigen Karte. Gleich 2 Kameraden der Feuerwehr Rastatt konnten in diesem Jahr geehrt werden.

 

Gute gefüllt war die Reithalle beim Bürgerempfang. Foto: Gerhard DingerOB Pütsch ehrte 22 Leistungsträger des Alltags. Foto: Gerhard Dinger

 

Bürgerempfang 2018 017

Egon Möhrle, Rastatt  (85 Jahre)

· Herr Möhrle, ist 1954 in die Feuerwehr Rastatt eingetreten und war von 1975 bis 1990 Abteilungskommandant der Abteilung 2 der   Rastatter Feuerwehr

· Darüber hinaus von 1980 bis 1995 als Ausbilder im Bereich der Grundausbildung tätig

· Feuerwehrdienst ist ohne Kameradschaft nicht leistbar und pflegte und wirke aktiv bei der Gemeinschaftspflege mit.

· Auch das Engagement in der Altersabteilung der Kernstadt ist ungebrochen, in bemerkenswerter Weise, trotz des hohen Alters.


Otto Schlager, Rastatt – Rauental (69 Jahre)

· Herr Schlager, war von 1988 bis 1999 Jugendfeuerwehrwart der Abteilung Rauental.

· Innerhalb der Abteilung als Gruppenführers tätig

· Hohe Hilfsbereitschaft und vorbildliches Verhalten zeichnet ihn aus, was viele Wettkampfgruppen sehr schätzten und prägte.

· Durch häufige Anwesenheit bei Übungen und Einsätzen gilt er als Vorbild, auch darüber hinaus ist sein Engagement als herausragend.

· Das Wort „nein“ hört man von ihm nie und führt sein Engagement in der Altersabteilung Rauental fort.

 

 

 

 

Bilder: Stadt Rastatt

Abteilungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt – Niederbühl

Im Berichtsjahr 2017 wurde berichtet, dass zum ersten Mal die 100 er Einsatzmarke übertroffen wurde.

Abteilungskommandant Markus Eisele führte an diesem Abend durch 11 Tagesordnungspunkte. Zurzeit besteht die Abteilung Niederbühl aus 73 Mitgliedern, die sich aus 14 Alterskameraden, 36 Aktiven, 15 Jugend und 8 Kinderfeuerwehr zusammensetzt.

Das Berichtjahr 2017 war für die Niederbühler Feuerwehr ein Jahr mit über 100 Einsätzen, was in der gesamten Historie noch nie der Fall war. Zu erklären ist dieser Anstieg durch die Einbindung in die Kernstadt und der Erweiterung unseres Einsatzgebietes. Des Weiteren wurden 27 Proben und Schulungen durchgeführt, ergänzt durch spezielle Ausbildungen für die Maschinisten und den Atemschutz.

Aus dem Bericht von Altersobmann Roland Hänel war zu erfahren, dass die Kameraden der Altersmannschaft bei allen Proben der aktiven Mannschaft fest eingebunden sind. Ein fester Termin ist der Besuch des Floriansgottesdienstes auf Kreisebene, der diese Jahr in Durmersheim veranstaltet wurde.

Die Jugendabteilung, die von Tobias Herrmann geleitet wird, teilt sich in zwei Bereiche auf. Die Jugendfeuerwehr für 11-17-jährigen, die sich alle 2 Wochen treffen. Und die Kinderfeuerwehr für die 7-11-jährigen. Hier wird das Team zukünftig von Mandy Kiener und Caroline Krell unterstützt, die dafür in die aktive Wehr eingetreten sind. Bei der Jugend war die 24 Stundenübung auf der Wache ihr Highlight.

Ortsvorsteher Klaus Föry dankte allen Kameraden für die geleistete Zeit in der eigenen Freizeit, die für die Gesellschaft geleistet wird. Er sprach aber auch das immer schlechtere Parkverhalten im Ort an, dass zu manchen Tageszeiten ein durchkommen von Rettungsfahrzeugen unmöglich macht. Hier ist man sich einig, es muss dringend etwas passieren! Danach leitete er die einstimmige Entlastung der Verwaltung.

Stadtkommandant Rene Hundert, den wir zum ersten Mal bei unserer Abteilungsversammlung begrüßen durften, richtete seine Grußworte an die Versammlung. Er sieht die Niederbühler Feuerwehrfamilie gut aufgestellt und kann bisher von wenigen Problemen berichten. Er findet die gestiegene Anzahl an Einsätzen als eine positive Entwicklung, denn damit steig die Erfahrung der Kameraden im aktiven Bereich, aber auch die weichen Faktoren, wie z.B. der Zusammenhalt usw. unterhalb der Kameraden werden gefördert.

Anschließend führte er die anstehenden Beförderungen durch.IMG_5992

Markus Guth wurde zum Oberlöschmeister und Patrick Hänel, Tobias Herrmann und Stefan Kiefer zum Hauptfeuerwehrmann befördert.  Diese drei Kameraden wurde zusätzlich die Ehrung für 15 Jahre im Dienst ausgesprochen.

Abteilungsversammlung Abteilung 1 Kernstadt

Durm kritisiert Zustand der Feuerwache / Jahresversammlung der Abteilung 1 der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt / Stadtkommandant fordert Präsenz in politischen Gremien

Rastatt (hr) – 38 aktive Mitglieder hat die Abteilung 1 der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt. Im vergangenen Jahr wurden sie deutlich mehr als in den vergangenen Jahren gefordert.

"Ich bin stolz, ein Teil dieser außergewöhnlichen Mannschaft zu sein, die mit 3052 ausgefüllten Einsatzzetteln den Löwenanteil des Einsatzgeschehens bewältigt und trotz der hohen Belastung noch Zeit findet, die Proben zu besuchen, sich in Lehrgängen fortzubilden und sich in geselliger Runde zu treffen", betonte Abteilungskommandant Klaus Durm bei der Abteilungsversammlung. Ebenso stolz zeigte sich der Rastatter Gesamtkommandant René Hundert: "Die Abteilung 1 habe ich als gute und lebendige Abteilung, auf die auch in schwierigen Situationen Verlass ist, kennengelernt."

Kritisch sehen Durm und Hundert die Tagesverfügbarkeit, die derzeit von einem externen Gutachter detailliert erhoben wird. Aus ihrer Sicht wäre es wünschenswert, wenn sich wie in den 60er Jahren in Rastatt üblich – wie es in Ettlingen praktiziert wird – städtische Mitarbeiter sich für den Dienst in der Feuerwehr begeistern könnten. "Es war richtig, die Außenabteilungen auch tagsüber in das Einsatzgeschehen einzubinden. Daher sieht Hundert weniger in der Quantität als in der Qualität der tagsüber verfügbaren Mannschaft Nachholbedarf, insbesondere im Bereich der Maschinisten.

In seinem ersten Jahr als Gesamtkommandant ist Hundert zudem aufgefallen, dass die Außenabteilungen im Gegensatz zu denen der Kernstadt gut in "ihren" Ortsteilen verankert sind. Sie kommunizieren mit den Ortschaftsräten und erhalten bei Bedarf Unterstützung befreundeter Vereine im Ort – hier sehe er Nachholbedarf. Hundert forderte die Abteilungen der Kernstadt auf, mehr Präsenz in den politischen Gremien zu zeigen.

Durm sagte: "Wir sind mit unserer Geduld am Ende. Trotz vieler Versprechungen in den letzten 25 Jahren hat sich an den unzumutbaren Zuständen in unserer Feuerwache nichts getan. Männlein und Weiblein müssen sich ohne Sichtschutz zwischen aus- und einfahrenden Fahrzeugen umziehen, stehen in den Abgasen und in den Unterhosen in der kalten Fahrzeughalle auf einem Gitterrost. Auch eine vernünftige Lagerung von Nachschub- und Verbrauchsmaterial ist nicht möglich. Es wird höchste Zeit, dass der Gemeinderat und die Verwaltung der verbalen Anerkennung der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr auch Taten folgen lässt."

Neben 19 Proben gehörten die Beteiligung am Maibaumstellen, Martinsumzug und einem 24-Stunden-Tag zum Programm der Kinder-/Jugendfeuerwehr der Kernstadt. "Mit 45 Mädchen und Jungen sind wir gut aufgestellt", so Jugendleiter Johannes Ohnesorge.

An den meisten Einsätzen waren 2017 Christian Karle (271 Einsätze), Martin Karle (241), Gerhard Gmünd (222), Patrick Ebell (190) und Wolfgang Sallinger (168) beteiligt. Besonderer Dank galt den über 65-jährigen Aktiven Volker Seitz, Heinz Unser, Gerhard Riemer und Edith Beckenbach.

René Hundert und Klaus Durm beförderten Christian Kasten zum Oberlöschmeister und überreichten im Auftrag des Oberbürgermeisters an Johannes Ohnesorge die städtische Urkunde für 15-jährige aktive Mitgliedschaft sowie an Heinz Unser für 50-jährige Feuerwehrzugehörigkeit.

Quelle: bt Rastatt