Chronik Abt. 9

Gründung Wiederholte Kleinbrände gaben am 23. Oktober 1899 den Anstoß zur offiziellen Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Plittersdorf, die Maurermeister Johann Nepomuk Haas anregte. Dass schon zuvor feuerwehrtechnische Aktivitäten stattfanden, belegt ein Vermerk in der Gemeinderechnung von 1798. Danach „attestierte“ Hofglockengießer Froschauer für 2 fl. 35 kr. die Feuerspritze und bestätigte dadurch das Vorhandensein dieses Gerätes. Ferner bestätigt ein Gemeindeverzeichnis, dass zudem 2 Feuerleitern ein Feuerhaken und ein Schiff zur Verfügung standen. Das Bezirksamt Rastatt verlangte 1873 von der Gemeindeverwaltung, dass „ungesäumt“ Listen sämtlicher arbeitsfähiger männlicher Einwohner aufzustellen und die „Obermänner“, das Kommando und eine Löschmannschaft zu bestimmen. Schon damals war die Behörde der Auffassung, eine schlagkräftige Wehr gehöre unabdingbar zu einer Gemeindeeinrichtung. Mit Schreiben vom 29. November 1899 erteilte das Große Bezirksamt Rastatt dem Plittersdorfer Gemeinderat zur vollzogenen Gründung die „bezirksamtliche“ Genehmigung.

Vier Abteilungen und eine Musikkapelle Nach dem offiziellen Gründungsakt beschaffte die Gemeinde die erforderlichen Geräte, die in erster Linie aus einfachen Handpumpen bestanden. Es erklärten sich sofort 17 Mann bereit, bei dieser segensreichen Einrichtung mitzuwirken. Gegliedert war die Wehr in 5 Abteilungen, nämlich in Einreiß-, Rettungs-, und 2 Spritzenmannschaften. Zudem gesellte sich eine 8 Mann starke Musikkapelle, deren Mitglieder um 1920 in die örtliche Musikkapelle „Harmonie“ übernommen wurden. 17- und 18-jährige Jugendliche standen als Hilfstrupps den einzelnen Mannschaften zur Seite. Das Antreten der Hilfstrupps war Pflicht; Nichterscheinen hatte für die Jugendlichen Bestrafung zur Folge.

Mangelnde Sorgfalt bei der Gerätewartung Ein überaus ungünstiges Ergebnis lieferte die erste unerwartete Inspektion der Gerätschaften im Jahr 1903 durch das Bezirksamt. Aus den damaligen Akten ist zu entnehmen, dass die Geräte nicht mit der notwendigen Sorgfalt behandelt wurden. Zudem standen von 5 Steigleitern nur 2 im Spritzenhaus; 2 von 3 Leitern waren beschädigt. Es fehlten einige Sprossen und schadhafte Tritte wurden durch übernagelte Lattenstücke ersetzt. Eine Laterne war nur mit einer Kerze versehen; es fehlten an 3 Schläuchen Gewinde. Die Gemeinde wurde vom Bezirksamt angehalten, unverzüglich auf Kosten der „Schuldigen“ die Geräte wieder instand zu setzen.

Beschaffung einer Saugspritze sowie einer Fahne Der Fortschritt machte auch in der damaligen Zeit keinen Halt vor technischen Neuerungen. Da die alten Handspritzen nicht mehr den neuzeitlichen Anforderungen genügten, war die Beschaffung einer neuen Spritze unerlässlich. Eine Empfehlung führte 1904 zur Witwe des Glockengießers Schweigert in Rastatt, die eine Saugspritze samt 50 Meter Schlauch für etwa 700 Mark zu verkaufen hatte. Diese günstige Gelegenheit nahm die Gemeinde Plittersdorf wahr, so dass die örtlichen Wehrmänner bereits im Januar 1904 über modernes Sauggerät verfügten. Dazu gehörten 40 Meter Druckschlauch in 4 Abteilungen zu je 10 Metern, 2 je 3 Meter lange Saugschläuche, 1 Schlauchhaspel, 2 Strahlrohre mit je 2 auswechselbaren Mundstücken, das erforderliche Werkzeug in einem an der Spritze angebrachten Kasten und 1 Schutzdecke aus guter Leinwand.

25-jähriges Jubiläum gefeiert Unter großer Beteiligung der Bevölkerung von nah und fern feierte der Feuerwehr-Corps am 28. Juni 1925 des 25-jährige Bestehen. 15 verdiente Wehrmänner konnten dabei eine Auszeichnung für 25-jährige Dienstzeit in der Feuerwehr entgegen nehmen.

Rasante Entwicklung Ganz im Zeichen des weiteren Auf- und Ausbaus der Wehr standen die nun folgenden Jahre. Der Mannschaftsbestand wuchs auf rund 60 Mann. Die laufend verbesserte Ausrüstung sorgte in Plittersdorf für eine jederzeit einsatzbereite, schlagkräftige Einrichtung. 1936 wurde die Feuerwehr Plittersdorf als öffentliche Wehr seitens des damaligen Landrats anerkannt. Gleichbedeutend war dies allerdings mit der Verpflichtung, alle Vorschriften, die für die als Feuerlöschpolizei anerkannten Wehren erlassen worden waren, einzuhalten. Unter anderem hatte die Mitgliederversammlung einen Fünferrat zu wählen, der vom Bezirksamt bestätigt wurde. Die ordentliche Eintragung als Verein im Vereinsregister beim Amtsgericht wurde per Verordnung am 9. Februar 1940 gelöscht. Verbunden hiermit war der Übergang des Wehrvermögens mit allen Rechten und Pflichten in den Besitz der Gemeinde.

Erste Motorspritze 36 Jahre Dienst ließ zwischenzeitlich die 1904 gekaufte Handsaugspritze völlig veralten. Der damalige Feuerlöschinspektor des Amtsbezirks Rastatt stellte bei seiner Visite am 11. August 1940 dringenden Handlungsbedarf fest. Allerdings dauerte es bis 1942, ehe die neue Spritze beschafft werden konnte. Zwischenzeitlich eingetretene Auftragssperren für Feuerwehrfahrzeuge und feuerwehrtechnische Geräte ließen einen früheren Kauf trotz intensiver Bemühungen nicht zu. Nichts desto trotz lieferte das neue Gerät in den letzten Kriegsjahren unschätzbare Dienste. Die wenigen, nicht im Kriegseinsatz befindenden Wehrmänner konnten sich über einen Mangel an Einsätzen nicht beklagen. Mit dem Anwachsen des Luftbombardements erstreckten sich die Einsätze im Rahmen von Überlandhilfen nach Iffezheim, Gaggenau ja sogar bis nach Karlsruhe. Bis heute ist in der Plittersdorfer Feuerwehr nicht vergessen, dass in diesen schweren Zeiten hochbetagte Männer und sogar Frauen in den Reihen der Feuerwehr „ihren Mann“ gestanden haben.

Auflösung der Wehr stand kurz bevor Die Kriegswirren gingen auch an der Feuerwehr nicht spurlos vorüber. Gegen Ende des 2. Weltkrieges stand die Auflösung der Hilfseinrichtung kurz bevor. Auf Anordnung der Kreisverwaltung musste der Bestand der Wehr drastisch auf 18 Mann reduziert werden. In dieser schwierigen Zeit war es einigen wenigen Idealisten zu verdanken, dass die Feuerwehr nicht zerfiel. In mühevoller Arbeit konnte die Schlagkraft erhalten und nach und nach wieder aufgebaut werden. Am 3. April 1949 fand dann die 1. Generalversammlung nach dem Krieg statt; 10 Jahre „Zwangspause“ lag hinter den Plittersdorfer Wehrmännern. Unter ihrem Kommandanten Otto Butz und dem neugewählten Führerrat ging man die kommenden Aufgaben an. Mit einjähriger Verspätung begingen die Rieder Floriansjünger vom 12. – 14. August 1950 ihr 50-jähriges Bestehen. 7 Wehrmänner wurden dabei für 50-, 10 Wehrmänner für 40- und 3 Wehrmänner für 25-jährige Dienstzeit geehrt.

Umzug in ein neues Domizil Der Neuaufbau der Wehr verbunden mit dem Anwachsen des Gerätebestandes nach dem Krieg bedingte auch die Bereitstellung neuer Räumlichkeiten. Der bisherige Geräteraum beim Rathaus war zu klein geworden; die Gemeindeverwaltung trug dem Wunsch der Wehr Rechnung. So konnte im Jahr 1953 die Wehr in ihr heutiges Gerätehaus bei der Kirche einziehen. Nicht mehr nur zum Brandeinsatz oder zu Hochwassereinsätzen wurden die Floriansjünger gerufen, sonstige Rettungseinsätze und Hilfeleistungen verschiedenster Art kamen hinzu.

Erstes Löschfahrzeug In der Zeit des allgemeinen Wiederaufbaus war die Ausrüstung der Plittersdorfer Feuerwehr nicht mehr zeitgemäß. Allzu oft kamen die Wehrmänner erschöpft an der Einsatzstelle an, galt es doch Anhänger samt Tragkraftspritze und das Schlauchmaterial zu Fuß zu transportieren. Im Zuge der allgemeinen Vollmotorisierung lag der Wunsch nahe, ein Löschfahrzeug zu beschaffen. Dass dadurch die Schlagkraft erhöht würde, dessen war sich auch der Plittersdorfer Gemeinderat bewusst. Allerdings dauerte es bis zum Jahr 1966 ehe es zum Kauf des Löschfahrzeugs (LF 8/8) kam. In einer Feierstunde am 2. Oktober 1966 wurde das Gefährt von Bürgermeister Sylvester Müller übergeben und durch Pfarrer Paul Zieser auch mit dem kirchlichen Segen bedacht. Inzwischen auf 39 Mann angewachsen und mit modernen Lösch- und Rettungsgeräten ausgestattet wurde die Feuerwehr zu einem unverzichtbaren Instrument zum Schutze der Menschen in der Riedgemeinde.

Festakt zum 75-jährigen Bestehen Dass die Feuerwehr nicht nur bei Einsätzen ihren Mann stand zeigte sich anlässlich des 75-jährigen Jubiläums. Vom 8. – 10. Juni 1974 luden die Wehrmänner zum großen Jubiläumsfest auf den Festplatz im Niedersand ein. Festbankett, Gottesdienst, ein großer Festumzug, ein volkstümlicher Abend mit der „original Donauschwäbischen Blasmusik“ Josef Augustin sowie eine große Schauübung der Stützpunktwehren II.

Ein dunkles Kapitel Feuerwehrgeschichte 1972 erfolgte die Eingemeindung der ehemals selbständigen Gemeinde Plittersdorf zur Stadt Rastatt. Nach und nach ging man in der Feuerwehr zur „stillen“ Alarmierung über; die Wehrleute wurden mit Funkalarmempfängern ausgerüstet. Bedingt durch die Eingemeindung stellte sich im Laufe der Jahre auch die Frage der Integration der Plittersdorfer Wehr als Abteilung in die Feuerwehr Rastatt. Per Stadtratsbeschluss vom 15. August 1977 wurde diese Maßnahme vollzogen. Allerdings war man im Rastatter Stadtteil hierüber geteilter Meinung. Auszug aus dem Protokoll der Verwaltungssitzung vom 16. August 1977: “Die der Eingliederung der Feuerwehr zugrunde liegende Satzung bietet keine Möglichkeit einer vernünftigen Arbeit. Aus Protest gegen diesen Beschluss des Ratsgremiums tritt die Gesamtverwaltung zurück. Der Beschluss erfolgte einstimmig.“ 2 Tage später schlossen sich auch die übrigen Plittersdorfer Einsatzkräfte samt der Altersmannschaft nach lebhafter außerordentlicher Mitgliederversammlung dem Verwaltungsbeschluss an. Geschlossen quittierte die Wehr mit Ablauf des 31. August 1977 den Dienst, nachdem auch diese erkannten, dass die vorliegende Satzung das bisherige Wirken sehr einschränkte. Diese außergewöhnliche und wohl einmalige Maßnahme sorgte landesweit für sehr großes Aufsehen. Presse und Rundfunk berichteten über dieses Ereignis. Erst nach der Zusicherung des damaligen Oberbürgermeisters Franz Rothenbiller einen neuen Satzungsentwurf vorzulegen, konnte der Brandschutz im Riedstadtteil aufrecht erhalten werden. Aufgrund geänderter Satzungsbestimmungen, diese waren sogar in vorliegenden Mustersatzungen eingearbeitet, war man wieder bereit, weiterhin Feuerwehrdienst zu verrichten. Als Abteilung 9 wurde letztlich die selbständige Feuerwehr Plittersdorf im Januer 1978 in die Freiwillige Feuerwehr Rastatt eingegliedert.

Mannschaftstransportwagen in Dienst gestellt Die Stärke der Wehr pendelte sich konstant bei ca. 40 Aktiven ein. Die Ausrüstung mit nur einem LF 8/8 war nicht mehr zeitgemäß. Auch das zunehmende Verkehrsaufkommen ließ den Wunsch auf „motorisierte“ Verstärkung aufkommen, nicht zuletzt auch um eine effizientere Einsatzanfahrt sicherzustellen. Am 11. Juli 1979 konnte die Abteilung ein Mannschaftstransportfahrzeug in Dienst stellen.

Gerätehaus nicht mehr zeitgemäß Nunmehr mit 2 Eisatzfahrzeugen und umfangreichen Material ausgestattet kam die Frage der Unterbringung auf die Wehr zu. Das Gerätehaus „platzte aus allen Nähten“, zudem waren keine Sanitäranlagen und auch kein Schulungsraum vorhanden. Verständlich daher der Wunsch nach einem neuen modernen Gerätehaus. Im Oktober 1981 fand daraufhin eine erste Besprechung diesbezüglich mit Vertretern der Stadt Rastatt statt. Von dortiger Seite wurde eindeutig ein Umbau der bisherigen Unterkunft favorisiert, trotz gegenteiliger Meinung der Plittersdorfer Floriansjünger. Die damalige Finanzlage der Kommune und die Tatsache, dass nicht sofort ein Grundstück zur Verfügung stand, ließen den Traum eines neuen Domizils jedoch schnell verrinnen. Es dauerte letztlich bis zum Frühjahr 1983, ehe mit der Umbaumaßnahme begonnen wurde, die sich bis in den Dezember 1983 hinzog. Am 6. April 1984 fand schließlich die offizielle Schlüsselübergabe samt den Einweihungsfeierlichkeiten statt. Der Bevölkerung wurde das modernisierte Haus bei einem Tag der offenen Tür am 1. Mai 1984 vorgestellt. Nach dem An- und Umbau verfügten die Rieder nunmehr über einen Schulungsraum samt kleiner Küchenzeile, Toilettenanlage und einen zusätzlichen Abstellraum.

Neues Löschfahrzeug in Dienst gestellt 23 Jahre Proben- und Einsatzfahrten gingen am ersten Löschfahrzeug nicht spurlos vorüber. Zahlreiche vom TÜV beanstandete Mängel sprachen letztlich für die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges. Im Januar 1989 war es schließlich soweit; die Plittersdorfer Wehr konnte ihr zweites LF 8 in Betrieb nehmen. In einem Festakt am 1. Mai 1989 wurde das Fahrzeug offiziell übergeben und von Pfarrer Richard Baumann eingeweiht. Neben diesem Höhepunkt in der Feuerwehrgeschichte feierte die Plittersdorfer Hilfsorganisation im gleichen Jahr auch ihr 90-jähriges Bestehen. Anfang August 1989 luden die Wehrmänner zur Totenehrung und anschließendem Festbankett.

 Jugendfeuerwehr gegründet Nicht nur bei den Vereinen im Allgemeinen, sondern auch bei den Feuerwehren stellte sich ab Mitte der 80ger Jahre das Problem des Nachwuchses. Das ständig zunehmende Angebot im Freizeitbereich ließ die Bereitschaft zum Beitritt von Kindern und Jugendlichen in Vereine stark sinken. Konnte man 15 – 20 Jahre zuvor noch Bewerber ablehnen, sahen sich die Verantwortlichen der Feuerwehr nunmehr zu Handlungsbedarf gezwungen um einer Überalterung vorzubeugen. So entstand auch bei der Stadtteilwehr in Plittersdorf der Wunsch auf Gründung einer Jugendfeuerwehr. Doch es dauerte einige Jahre, ehe dieses Vorhaben realisiert werden konnte. Im Rahmen des Sommerfestes wurde die Jugendfeuerwehr Plittersdorf offiziell am 4. August 1991 unter Teilnahme zahlreicher Ehrengäste aus der Taufe gehoben.

Große Feierlichkeiten anlässlich des 100-jährigen Bestehens Im Jahr 1999 feierten die Plittersdorfer Floriansjünger ihren 100sten Geburtstag mit einem großen Jubiläumsfest. Am 23. April fand das Alterskameradentreffen des Landkreises Rastatt in der Altrheinhalle statt, einen Tag später lud man zum Festgottesdienst und anschließendem Festbankett an gleicher Stelle ein. Vom 31. Juli – 2. August 1999 boten die Rieder Wehrleute den Besuchern ein umfangreiches Festprogramm auf dem Niedersand, das einen sehr guten Zuspruch seitens der Bevölkerung erfuhr.

Neues Rettungsboot in Dienst gestellt Nachdem 2002 beim bisherigen 30 Jahre alten Boot der Außenbordmotor ausfiel und dieses Boot für Nachtfahrten auf dem Rhein nicht geeignet war, kam man zu dem Entschluss ein Rettungsboot anzuschaffen. Dieses wurde, um auch im Hochwasserfall in niedrigem Wasser eingesetzt werden zu können, mit Rollen am Rumpf versehen.

Am 25.Mai 2003 wurde dieses Boot in einer Feierstunde bei der Rheinpromenade offiziell seiner Bestimmung übergeben und feierlich eingeweiht. Fortan fand dieses Einsatzgerät Unterstand im Gerätehaus.

Ersatzbeschaffung Mannschaftstransportwagen Im September 2009 konnte der bereits in die Jahre gekommen Mannschaftstransportwagen ersatzbeschafft werden. Dieser wurde in Eigenarbeit durch die Abteilung ausgebaut und mit Gerätschaften zur Wasserrettung und zur Absicherung von Einsatzstellen bestückt.

Aktuell zum Jahreswechsel 2015/2016 Ebenso wechselhaft wie auch technisch fortschrittlich die vergangenen Jahrzehnte waren, mussten und müssen sich auch die Wehrleute den Entwicklungen anpassen. Ständige Proben und Übungen sowie Schulungen prägen den „modernen“ Feuerwehrmann und mittlerweile auch die Feuerwehrfrau. Das Gesicht der ursprünglich zur Feuerbekämpfung und Hochwasserschutz in Plittersdorf aufgestellten Wehr hat sich grundlegend geändert. Der neue Aktive muss vielseitig ausgebildet und geschult sein, nahmen doch technische Hilfeleistungen stark zu. Es wird für die Plittersdorfer Feuerwehr von elementarer Bedeutung sein, angesichts der immer intensiver werdenden Ausbildung, geeignete Nachwuchskräfte zu finden, um damit den Fortbestand der Wehr zu gewährleisten. Aktuell stellen sich 38 Floriansjünger den Anforderungen zum Wohle der Stadtteilbevölkerung. Die Stärke der Altersmannschaft beträgt 12 Mann; die Jugendabteilung zählt 10 Personen. Gemeinsam gilt es in Zusammenarbeit mit der Ortsverwaltung Plittersdorf und Stadt Rastatt die nächsten dringenden Aufgaben anzugehen. Es besteht dringender Bedarf zur Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges, zählt das aktuelle Gefährt nun schon 27 „Einsatzjahre“ und entspricht nicht mehr dem heutigen Stand. Zudem genügt das Gerätehaus nicht mehr den unfallrechtlichen Vorschriften. Auch hier ist schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen, um die Unfallgefahr für die Einsatzkräfte zu mindern.