Archiv der Kategorie: Jugendfeuerwehr Abt. 5

Abteilungsversammlung Abteilung Niederbühl

Abteilungskommandant Markus Eisele führte an diesem Abend durch 13 Tagesordnungspunkte. Zurzeit besteht die Abteilung Niederbühl aus 68 Mitgliedern, die sich aus 15 Alterskameraden, 32 Aktiven, 13 Jugend und 8 Kinderfeuerwehr zusammensetzt.

Das Berichtjahr 2016 war für die Niederbühler Feuerwehr ein Jahr mit 57 Einsätzen, 24 Proben und Schulungen. Ende des Jahres wurden 3 Proben mit den Kernstadtabteilungen im neuen Einsatzgebiet durchgeführt. Dazu kamen weitere Ausbildungen für die Maschinisten und den Atemschutz. Bei den Maschinistenproben wurde das Wechselladerfahrzeug mit seinem Stromaggregat mit integriert und das auf- und absatteln geübt.

Anfang Juni wurde ein Ausflug in die Region des Lago Di Maggiore gemacht. Die Highlights waren die Ausflüge nach Mailand und die Schifffahrt zur Klosterinsel mit anschließender Weinprobe. Romantisch waren die Abende am Ufer am See.

Aus dem Bericht von Altersobmann Roland Hänel war zu erfahren, dass die Kameraden der Altersmannschaft bei allen Proben der aktiven Mannschaft fest eingebunden sind. Ein fester Termin ist der Besuch des Floriansgottesdienstes auf Kreisebene. Im Herbst wurde das traditionelle Oktoberfest der Feuerwehr ausgerichtet. Dabei wurde das Alterskameradentreffen des Landkreises am Samstagmittag mit einem bunten Programm veranstaltet. Viele Kameraden in Begleitung ihrer Ehefrauen feierten bei lustigen Auftritten und dem Musikverein aus Niederbühl einige schöne Stunden.

Die Jugendabteilung, die von Tobias Herrmann geleitet wird, teilt sich in zwei Bereiche auf. Die Jugendfeuerwehr für 11-17 jährigen, die sich alle 2 Wochen treffen. Und die Kinderfeuerwehr für die 7-11-jährigen, die sich einmal im Monat treffen und von Markus Kiefer geleitet werden. Schön zu hören war die Übernahme von 3 Kindern in die Jugendfeuerwehr im September 2016. Bei der Jugend war ihre 24 Stundenübung auf der Wache ihr Highlight und die Kinderfeuerwehr mit ihrer eingeübten Tanzeinlage, den sie auf dem Oktoberfest vorführen durfte. Zusammen wurden sie dieses Jahr vom Nikolaus besucht, der kleine Geschenke für die guten Probenbesuche verteilen konnte.

Ortsvorsteher Klaus Föry dankte allen Kameraden für die geleistete Zeit in der eigenen Freizeit, die für die Gesellschaft geleistet wird. Weiter leitete Herr Föry die einstimmige Entlastung der Verwaltung und führt die Ehrungen an diesem Abend durch. Für 15 Jahre wurde Andre Stoffel und für 25 Jahre Markus Kiefer geehrt. Kurt Herrmann erhielt seine Ehrung für 40 Jahre aktive Feuerwehrangehörigkeit.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die Wahlen des Abteilungsausschusses. Dabei wurden die bestehenden Mitglieder Kurt Herrmann, Peter Schmidt, Marc Hartmann, Christian Wich und Marc Prestenbach wiedergewählt und ergänzt durch Patrick Krell. Die Wahlen ergaben als Nachrücker Andre Stoffel.

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Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt Abteilung Niederbühl werden verdiente Kameraden geehrt und befördert. (es fehlt A. Stoffel) Foto: privat

Gesamtkommandant Mirko Lipinski richtete seine Grußworte an die Versammlung und untermauertet noch einmal, das die Einführung einer Kinderfeuerwehr der richtige Weg war, und dieser Pionierarbeit weitere Rastatter Abteilungen gefolgt sind. Er sieht die Niederbühler Feuerwehrfamilie gut aufgestellt. Er führte die anstehende Beförderung für Markus Kiefer zum Hauptlöschmeister durch.

Jugendfeuerwehr begleiten St. Martinsumzüge

Leuchtende Laternen, strahlende Kinderaugen und ein trockender Himmel. Passend zu den Martinsumzüge am 11. November in Rastatt und seinen Ortsteilen hörte es auf zu regnen. Wenn der St. Martin mit seinem Pferd kommt, das traditionelle Martinsfeuer ansteht, ist die Jugendfeuerwehr Rastatt mit ihren Kinder- und Jugendgruppen wie jedes Jahr aktiv dabei.

Hier ein paar Bilder Niederbühl:

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Hier ein paar Bilder aus Rastatt. Weitere Bilder folgen.

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Jugendfeuerwehr Rastatt bei der Berufsfeuerwehr Stuttgart

Die Jugendfeuerwehr Rastatt war mit ihren Jugendgruppen Rastatt und Niederbühl bei der Berufsfeuerwehr Stuttgart, Wache 3 zu Gast.

Gut gelaunt, bei leichtem Nieselregen, ging es mit 3 Manschaftstransporter und ingesamt 18 Kinder und Jugendliche nach Bad Cannstatt. Der Rastatter Michael Quednau, Mitglied der Rastatter Feuerwehr und stellv. Wacheleiter der Wache Bad Cannstatt begrüßte die Nachwuchsjünger. Zuerst führte die Besuchergruppe in die Leitstelle der Stuttgarter Feuerwehr. Hier kommen alle Notrufe der 112 aus dem gesamten Stadt- und Landkreis herein, ebenfalls wird hier der Rettungsdienst koordiniert.

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Weiter ging es über den Innenhof in die Sporthalle und Fitnessraum, denn Fitness und Ausdauer ist das A und O eines Feuerwehrmannes. Anschließend ging es über die Schulungsräume, den Ruhe- und Aufenhaltsräume in die Fahrzeughalle.

Dass hier teilweiße andere Fahrzeuge stehen, merkte man schnell. Ein Einsatzleitwagen in LKW – Größe, Fahrzeuge für die Berufsfeuerwehrtaucher, einen Feuerwehrkran und ein Fahrzeug um verunfallte Straßenbahnen zu helfen. Dank montierten Schienenräder, können die Räder aufgebockt und auf den Schienen gefahren werden. Aber auch den Rastatter bekannten Fahrzeuge befanden sich in der Halle. Neben einer Drehleiter, Löschfahrzeuge gab es auch einen Kommandowagen.

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Nach einer Stärkung ging es weiter an den Stuttgarter Fernsehturm. Eine Fahrt auf die Besucherplattform auf den 216.7 hohe Turm rundete den Besuch in Stuttgart ab. Oben angekommen hatte man einen weiten Blick in die Ferne. Leider nicht lange, da die Wolken immer näher rückten, der Wind zu nahm und die Regentropfen um die Ohren flogen.

Berufsfeuerwehrtag 2016 der Jugendfeuerwehr Niederbühl

Am vergangene Wochenende schnupperten die Nachwuchsfeuerwehr der Niederbühler Feuerwehr in das Leben eines Berufsfeuerwehrmann. Dafür trafen sich die Jugendlichen am Freitag gegen 17.00 Uhr im Gerätehaus in Niederbühl. Als erstes bauten sie sich ihre Schlafbetten auf. Sie waren noch nicht ganz fertig damit, da wurden sie schon vom ersten Alarm überrascht. Im Notruf wurde zu einem Garagenbrand mit einer vermissten Person alarmiert. Also schnell in die Jugendfeuerwehruniformen und mit dem Feuerwehrfahrzeug zum Einsatzort. Dort wurde ein Hydrant gesetzt und eine Schlauchleitung zum Fahrzeug gelegt. Gleichzeitig ging der Angriffsgrupp mit dem ersten Strahlrohr an den Brandherd. Dort retteten sie die verletzte Person, brachten einen Gefahrgutbehälter aus der Garage und sicherten die umliegenden Garagen mit Wasser ab.

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Nach dem gelungenen Einsatz wurden sie noch vor Ort mit einer warmen Tasse Kinderpunsch belohnt.

Im Gerätehaus wurde das Fahrzeug gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht. Beim gemeinsamen Essen richten wurde sich mit gegrillten Hamburger und Cheeseburger gestärkt. Nach dem abräumen wurden sie unterrichtet, wie man sich richtig in der Zentrale verhält. Diese Zentrale musste nun immer besetzt bleiben, falls weitere Alarmierungen telefonisch gemeldet wurden. Diese mussten dann mit den 5 W Fragen aufgenommen und im Computer dokumentiert werden. Danach musste der Alarm betätigt werden, damit die Alarmierung im ganzen Gerätehaus zu hören ist. Gegen 21.30 Uhr kam der nächste Alarm in die Zentrale. Dieses Mal ging es in den Schloss-Park nach Förch, um nach Vermissten zu suchen. Diese Übung wurden mit den Jugendfeuerwehren aus Rastatt, Rauental und Wintersdorf zusammen durchgeführt, denn die 24 Stunden wurden zusammen durchgeführt. So wurden bei Kälte und völliger Dunkelheit mehrere Gruppen gebildet und der gesamte Park abgesucht, in dem zuvor 25 Tennisbälle verteilt wurden. Diese wurden vereint nach einiger Zeit gefunden und an den ausgeleuchteten Parkplatz gebracht.

Im Gerätehaus wurde nun wieder die Zentrale besetzt und sich ausgeruht. Gerade als man ins Bett gehen wollte, kam eine weiter Alarmierung.

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Eine brennende Gartenhütte musste gelöscht werden und dafür gesorgt, dass das Feuer auf den angrenzende Wald nicht überspringt. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde noch gezeigt, dass es immer noch Glutnester gibt und wie man diese findet und dann ebenfalls bekämpft.

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Anschließend waren alle froh wieder im Gerätehaus zu sein und es war schnell ruhig im Schlafraum.

Nach dem gemeinsamen Frühstück stand die gemeinsame Hauptübung in einer Rastatter Schule statt. Hier arbeiten die Jugendgruppen zusammen und mussten vermisste Personen suchen, die sich in verrauchten Räumen aufhielten. Eine Wasserförderung wurde aufgebaut und damit der Brandherd bekämpft. Wie in der Realität war auch die Drehleiter am Einsatzort und die Teilnehmer durften sich einen Einblick von oben verschaffen.

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Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Wache in Rastatt wurde der gemeinsame Teil beendet und jeder fuhr in sein eigenes Gerätehaus. Alle Teilnehmer waren erschöpft aber glücklich und freuen sich schon auf das nächste Jahr.