Archiv der Kategorie: Seniorenabteilung

Jahreshauptversammlung der Seniorenabteilung Kernstadt der Feuerwehr Rastatt

Am 11. Februar 2026 fand in der Gaststätte Fohlenweide die Jahreshauptversammlung der Seniorenabteilung Kernstadt der Feuerwehr Rastatt statt. Abteilungsleiter Dietmar Schilt konnte dazu zwölf Mitglieder begrüßen.

Zu Beginn gedachten die Anwesenden der verstorbenen Kameraden. In seinem Bericht ging Schilt auf die aktuelle Entwicklung der Abteilung ein. Der Seniorenabteilung gehören derzeit 30 aktive und inaktive Mitglieder an. Der Altersdurchschnitt liegt bei 76 Jahren und konnte durch einige „jüngere“ Zugänge leicht gesenkt werden. Insgesamt bringen die Mitglieder beeindruckende 1.434 Dienstjahre in der Feuerwehr mit.

Im Jahr 2025 fanden zwölf monatliche Treffen an unterschiedlichen Orten statt. Dazu zählten unter anderem der Floriansgottesdienst sowie die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rastatt. Ein besonderes Thema war die Geschichte der Stadt Rastatt, das bei den Teilnehmern sehr gut ankam und künftig weitergeführt werden soll. Die Abteilungsleitung wünscht sich zudem mehr Themen aus den eigenen Reihen sowie eine stärkere Beteiligung, insbesondere bei offiziellen Veranstaltungen.

Im vergangenen Jahr wurde durch den Landkreis die bisherige Bezeichnung „Altersabteilung“ einheitlich in „Seniorenabteilung“ geändert.

Für langjährige Zugehörigkeit stehen Ehrungen an: Für 40 Jahre Feuerwehrdienst werden Günther Schäfer und Dietmar Schilt ausgezeichnet, für 60 Jahre Hermann Mürb. Zudem konnten zwei runde Geburtstage gewürdigt werden: Alfred Warth feierte am 26. Januar seinen 90. Geburtstag, Lothar Wagenbrenner am 4. Februar seinen 85. Geburtstag.

In seiner Funktion als Kassier berichtete Dietmar Schilt über einen positiven Kassenstand. Die Kasse wurde am 9. Januar 2026 geprüft und für in Ordnung befunden. Die Versammlung entlastete daraufhin einstimmig den Kassier sowie die Abteilungsleitung.

Kommandant Sascha Quednau von der Abteilung 1 Kernstadt überbrachte Grußworte. Er stellte fest, dass die Seniorenabteilung insgesamt jünger werde, und sprach die derzeit verwaiste Kantine in der Kernstadt an. Möglicherweise könne diese mit Unterstützung der Seniorenabteilung wiederbelebt werden und so erneut zu einem abteilungsübergreifenden Treffpunkt werden.

Bei der Wahl der neuen Kassenprüfer wurden Mario Köhler und Günther Schiefer-Goodwin einstimmig gewählt.

Nach dem offiziellen Teil klang die Versammlung in gemütlicher Runde bei Essen und Trinken aus. Dabei wurden zahlreiche Anekdoten, Einsätze, Erfahrungen und Lebensweisheiten ausgetauscht.

Antrittsbesuch der Oberbürgermeisterin

Bereits im Januar stattete die neue Oberbürgermeisterin Monika Müller der Feuerwehr Rastatt ihren Antrittsbesuch ab.

Bei einem Rundgang durch die Feuerwache in der Plittersdorfer Straße haben der zuständige Dezernent Raphael Knoth, der stellvertretende Kundenbereichsleiter Christoph Menzel sowie der stellvertretende Feuerwehrkommandant Michael Quednau die vielfältigen Aufgaben der Wehr als kommunale Einrichtung der Stadt dargestellt.

Frau Müller begrüßte zu dem die Abteilungskommandanten aller acht Außen- sowie Kernstadtabteilungen und wurde durch das Kommando über die derzeitigen Projekte im Kundenbereich Feuerschutz informiert.

Im Mittelpunkt standen hier die Neubauten des Gerätehaus Plittersdorf, der Feuerwache Rastatt sowie diverse Neubeschaffungen an Fahrzeugen und Material.

In den Gesprächen mit den Führungskräften der Rastatter Feuerwehr betonte die Oberbürgermeisterin immer ein „offenes Ohr“ für die Feuerwehr zu haben. Zu dem äußerte sie den Wunsch, einmal bei einem Einsatz mitfahren zu dürfen, um die Arbeit mitzuerleben.

Um bei größeren Ereignissen direkte Eindrücke zu erhalten, nah am Geschehen und der Entscheidungsfindung zu sein, ist die Möglichkeit der persönlichen Anwesenheit der Oberbürgermeisterin vor Ort von hoher Bedeutung. Hierzu bekam die Oberbürgermeisterin im Rahmen ihres Antrittsbesuchs ihre persönliche Funktionsweste mit der Aufschrift „Stadt Rastatt Oberbürgermeisterin“ überreicht. SK

Dauerregen führt zu Hochwasser an der Murg und am Rhein / Fährstraße in Plittersdorf gesperrt

In der Nacht auf Freitag, 17. November, erreichte die Murg am Pegelmesspunkt an der Hindenburgbrücke einen Wasserstand von knapp drei Metern. Laut der städtischen Wasserwirtschaft bewegt sich die Murg im Bereich eines zweijährlichen Hochwassers. Bis voraussichtlich Montag, 20. November, werde der Wasserstand der Murg schwanken, ehe er kommende Woche wieder signifikant abnehmen wird. So die Abschätzung der Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg. Die städtische Wasserwirtschaft beurteilt das derzeitige Hochwasser in Bezug auf die Stadtentwässerung und den technischen Hochwasserschutz als unkritisch.
 

Nach dem Dauerregen der letzten Tage ist der Wasserstand der Murg und des Rheins sichtbar gestiegen. In Rastatt ist das Murgvorland derzeit komplett überflutet. Auch die Fährstraße in Plittersdorf ist seit Mittwoch, 15. November, überschwemmt und daher abgesperrt. Der Fährbetrieb vom Rheinufer Plittersdorf nach Seltz wurde eingestellt.

Der Rheinpegel bei Plittersdorf hatte seinen Höchststand mit knapp über sieben Metern bereits in der Nacht auf Donnerstag, 16. November. Bis Dienstag, 21. November, werde der Wasserstand zwischen sechseinhalb Metern und sieben Metern pendeln. Dann rechnet die Hochwasservorhersagezentrale auch hier mit einer Entspannung. Aufgrund dieser Abschätzung muss voraussichtlich auch die Fährstraße bei Plittersdorf bis Dienstag gesperrt bleiben. Die Stadt Rastatt bittet um Verständnis.

Auch der neu angelegte Lehrpfad am Rheinufer steht derzeit nahezu vollständig unter Wasser. Drohnenaufnahmen zeigen, dass etwa an der Nordspitze nur noch das Fernrohr zu sehen ist. Während der Parkplatz an der Fähre ebenfalls überflutet ist, schweben die drei Container der „Plittersdorfer Welle“ über dem Wasser. Sie werden automatisch bei einer Wasserhöhe von rund 6,20 Metern auf eineinhalb Metern angehoben.
 

Die Freiwillige Feuerwehr Rastatt war bereits für eine Dammbegehung in Plittersdorf, um mögliche Schäden am Rhein-Damm rechtzeitig zu erkennen. Die Stadt macht in diesem Zusammenhang deutlich, dass die Absperrungen wegen des Hochwassers weder an der Fährstraße noch an den Dämmen umgangen werden dürfen.

Text: Stadt Rastatt

Feuerwehr Rastatt wählt erstmals per Briefwahl

Aufgrund der Corona-Einschränkungen musste die für März 2021 geplante Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rastatt abgesagt werden.

Die Wahlen zum Feuerwehrausschuss, welche satzungsgemäß in der Versammlung stattfinden, sind auch von dieser Absage betroffen.

Da laut Feuerwehrsatzung der Stadt Rastatt eine Briefwahl des neuen Feuerwehrausschusses nicht vorgesehen war, wurde diese durch einen Beschluss geändert. Somit können auch in Zukunft Wahlen bei der Feuerwehr per Briefwahl durchgeführt werden.

In den nächsten Tagen werden alle Wahlberechtigten der Feuerwehr Rastatt angeschrieben, um die Nennung von Wahlvorschlägen für die einzelnen Ämter zu bitten.

Danach gehen allen wahlberechtigten Kameradinnen und Kameraden die eigentlichen Briefwahlunterlagen zu. Der Feuerwehrausschuss besteht aus Angehörigen der Einsatzabteilungen sowie Jugend- und Altersabteilung. Er wird auf fünf Jahre gewählt und und stellt das höchste Gremium innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt dar.