Im Rahmen der Aktion Dreikönigssingen 2026 besuchten die Sternsinger die Feuerwehr Rastatt. Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ machten sie auf die Rechte von Kindern weltweit aufmerksam und setzten sich für Bildung und eine gerechte Zukunft ein.
Nach altem, traditionellem Brauch brachten die Sternsinger den Segen für das neue Jahr in die Feuerwache. Mit Liedern und Segensworten übermittelten sie Hoffnung, Frieden und Gemeinschaft.
Ein besonderes Highlight folgte zum Abschluss: Mit der Drehleiter ging es hoch hinaus – mit einem beeindruckenden Blick über Rastatt.
Update: Kurz vor Heilig Abend haben die Kameradinnen & Kameraden aus Niederbühl ihr „Weihnachtsgeschenk“ erhalten. Sie dürfen ihren neuen Wechsellader begrüßen . Herzlich willkommen Florian Rastatt 5/65 im Gerätehaus Niederbühl.
Die Feuerwehr Rastatt freut sich über die Aufnahme eines neuen Einsatzfahrzeugs in ihren Fuhrpark: Florian Rastatt 1/65-2, unser neuer Wechsellader in der Kernstadt!
Auf einem Fahrgestell des Herstellers Scania wurde durch die Firma Meiller Sonderfahrzeuge ein hochwertiger Aufbau realisiert. Die BOS-Sonderausstattung wurde von der Firma Ernst & König geliefert und eingebaut.
Technische Basis – Scania Fahrgestell
Das neue Fahrzeug basiert auf einem robusten Scania-Fahrgestell, das sich durch hohe Zuverlässigkeit, Leistungsstärke und Wartungsfreundlichkeit auszeichnet. Diese Eigenschaften machen Scania-Fahrgestelle seit Jahrzehnten zur ersten Wahl für schwere Einsatzfahrzeuge, Wechselladerfahrzeuge und andere Feuerwehr-Sonderaufbauten.
Aufbau – Firma Meiller Sonderfahrzeuge
Auf dem Scania-Fahrgestell wurde ein Auf-/Umbau der Firma Meiller Sonderfahrzeuge montiert. Meiller ist ein führender Hersteller von Aufbauten für Nutzfahrzeuge und bekannt für seine qualitativ hochwertigen, langlebigen Fahrzeuglösungen. Der Aufbau wurde speziell auf die Anforderungen der Feuerwehr Rastatt zugeschnitten.
BOS-Ausstattung – Ernst & König
Die abschließende Sonderausstattung des Fahrzeugs erfolgte durch die Firma Ernst & König, einem zuverlässigen Partner für Feuerwehr- und BOS-Fahrzeuge. Ernst & König hat das Fahrzeug mit zusätzlicher technischer Ausrüstung, speziellen Einbauten und funktionsgerechten Lösungen versehen, die den Einsatzkräften optimale Arbeitsbedingungen bieten.
Einsatzbereitschaft
Nach der erfolgreichen Fertigstellung und Abnahme steht das Fahrzeug nun zur Einweisung der Maschinisten bereit. Die offizielle Indienststellung erfolgt Ende Januar 2026. Das Fahrzeug ergänzt die vorhandene Fahrzeugflotte der Feuerwehr Rastatt und erhöht unsere Flexibilität und Schlagkraft bei Einsätzen verschiedenster Art.
Wenn alle Fahrzeuge geliefert worden sind, wird es für die Medien einen speziellen Pressetermin geben.
Nachtrag: Die Substanz in dem verdächtigen Brief war grundsätzlich nicht gefährlich. Es handelte sich wahrscheinlich um die Reste eines Lösungsmittels, das zum Reinigen von Postboxen verwendet wird.
Um 8:01 Uhr wurde die Feuerwehr in das DHL-Umschlagzentrum ins Rastatter Industriegebiet alarmiert.
Beim Sortieren war aus einem Brief eine unbekannte braune Substanz ausgetreten, die bei einer Mitarbeiterin heftige allergische Reaktionen hervorrief, worauf sofort die Rettungskräfte alarmiert wurden. Das Gebäude wurde zu dem von den Verantwortlichen komplett evakuiert.
Die Integrierte Leitstelle alarmierte die Abteilungen Kernstadt, Niederbühl und Ottersdorf sowie den Gefahrgutzug aus Gaggenau. Der ABC-Zug baute standartgemäß einen Dekontaminationsplatz auf und rüstete seine Einsatzkräfte aus. Parallel wurde die kontaminierte Person sowie eine weitere Mitarbeiterin in einen anderen Teil des Gebäudes gebracht, isoliert und dort vom Rettungsdienst betreut. Beide Frauen wurden nach den Erstmaßnahmen zu weiteren Diagnostik in ein Krankenhaus gebracht.
In Vollschutz nahmen die Spezialkräfte unterschiedliche Messungen vor, um den Gefahrstoff zu analysieren. Im Laufe des Einsatzes konnte ein Brief separiert werden. Dieser wurde geborgen, luftdicht verpackt und zur Analytische Task Force (ATF) nach Mannheim geschickt. Dies sind Spezialeinheiten zur Erkennung und Bekämpfung biologischer, chemischer oder radiologischer Gefahren in Deutschland, wobei der Schwerpunkt auf der chemischen Analytik liegt.
Die Feuerwehr Rastatt war mit sechs Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften im Einsatz. Unterstützt wurden wir durch den ABC-Zug aus Gaggenau, 7 Fahrzeuge und 26 Einsatzkräfte. Ein Fahrzeug der Baden-Badener Feuerwehr brachte weitere Messmittel an die Einsatzstelle. Ebenso war der stellvertretende Kreisbrandmeister Markus Segewitz-Krieg im Einsatz.
Die Freiwillige Feuerwehr Rastatt setzt seit einiger Zeit auf die Nutzung einer modernen Drohne, um Einsätze noch sicherer und effizienter zu gestalten. Mit Hilfe der Technik erhalten die Feuerwehrkräfte wertvolle Informationen aus der Luft. „Angesichts der gegenwärtig zahlreichen Debatten über Drohnen möchten wir die Bürger darüber aufklären und sensibilisieren, dass nicht jede Drohne eine Gefahr darstellt“, sagt Feuerwehrkommandant Thomas Reiff. „Ganz im Gegenteil: Die Drohne stellt für uns als Feuerwehr ein bedeutendes technisches Hilfsmittel dar, das es uns ermöglicht, in kürzester Zeit ein Lagebild zu gewinnen und Gefahren frühzeitig zu erkennen.“ Gleichzeitig bittet die Feuerwehr die Bevölkerung um Verständnis, dass im Rahmen von Übungen auch Flüge über bewohntem Gebiet stattfinden können. „Wir achten darauf, möglichst hoch zu fliegen, um niemanden zu stören. In bestimmten Situationen ist es aber notwendig, auch näher am Boden zu bleiben – immer unter Beachtung aller gesetzlichen Vorgaben“, so Reiff.
Warum die Drohne wichtig ist
Im Einsatz zählt oft jede Sekunde. Gerade bei großen Schadenslagen, Bränden oder Personensuchen kann eine schnelle Übersicht entscheidend sein. Mit der Drohne erhält die Feuerwehr Rastatt in kurzer Zeit ein präzises Lagebild aus der Vogelperspektive. Dadurch können Aktionen gezielter geplant und die Feuerwehr besser geschützt werden. Auch bei der Erkundung von schwer zugänglichen oder gefährlichen Bereichen leistet die Technik wichtige Unterstützung.
Einsatzmöglichkeiten
Die Drohne kann in unterschiedlichen Szenarien zum Einsatz kommen – bei Vegetations- oder Waldbränden, zur Erkundung überfluteter Gebiete, zur Entdeckung von Gefahrstoffen oder zur Lokalisierung von Glutnestern. Außerdem kann sie bei Bedarf im Rahmen der Amtshilfe, etwa für die Polizei, eingesetzt werden. Und auch zur Dokumentation und Nachbereitung von Einsätzen oder Übungen kann sie genutzt werden.
Technik und Betrieb
Ausgestattet ist die Drohne mit einer hochauflösenden 48-Megapixel-Zoomkamera und einer Wärmebildkamera. Sie kann bei Tag und Nacht sowie bei nahezu jedem Wetter fliegen. Da es sich um ein behördliches Gerät handelt, sind auch Flüge über bewohntem Gebiet, Autobahnen oder auch Industrie- und Gewerbegebieten erlaubt. Jeder Einsatz wird dabei in einem Flugbuch mit Ort, Datum und dem Piloten dokumentiert.
Regelmäßige Übungen
Um die Technik sicher beherrschen zu können, trainiert die Feuerwehr regelmäßig mit der Drohne – tagsüber, nachts und unter realistischen Einsatzbedingungen, sowohl in ländlichen Gegenden als auch in der Stadt. So müssen Starts, Landungen und Flugmanöver auch in engen Straßen und dicht bebauten Gebieten geübt werden. Wir bitten hierfür die Bevölkerung um Verständnis.
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