Archiv der Kategorie: Einsätze Abt. 1+2

Einsatz 264/2021 U-0 Unwettereinsätze

Nach einem kurzen, aber heftigen Starkregenereignis musste die Feuerwehr Rastatt mit den Abteilungen Kernstadt, Niederbühl, Ottersdorf, Wintersdorf sowie Plittersdorf zu rund 50 Einsätze ausrücken.

Ein auf der Feuerwache Rastatt eingerichteter Führungsstab koordinierte die ausrückenden Einsatzkräfte.

Durch einen Blitzschlag stürzte in der Poststraße ein Baum um, begrub drei Personen unter sich und verletzte diese. Zwei Leichtverletzte und eine schwerverletzte Person wurden durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. In Zusammenarbeit mit dem Forstamt wurde der Baum mittels Drehleiter gestutzt, um weitere Gefahr zu bannen.

In der Unterführung der Rauentaler Straße wurden mehrere Personen mit dem Schlauchboot aus ihren Fahrzeugen gerettet. Des Weiteren wurden im gesamten Stadtgebiet mehrere umgestürzte Bäume entfernt und vollgelaufenen Keller ausgepumpt.

Die Feuerwehr Rastatt war mit 60 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen von ca. 18:15 Uhr bis Mitternacht im Einsatz.

Einsatz 245/2021 B-1 PKW brennt

Direkt vor dem Gerätehaus der Abteilung Niederbühl brannte am Montagnachmittag ein PKW aus.

Der Fahrer hatte während der Fahrt eine Rauchentwicklung festgestellt und den Wagen auf dem Hof der Niederbühler Kameraden abgestellt.

Trotz der schnellen Hilfe konnte das Fahrzeug nicht gerettet werden und brannte voll aus. Mittels zweier C-Rohre wurde der Brand von zwei Atemschutztrupps gelöscht.

Die Feuerwehr Rastatt war mit 2 Fahrzeugen und zehn Mann im Einsatz, an dem brennenden PKW entstand Totalschaden.

Unterstützung Hochwasserlage RLP

Am Sonntagmorgen erfolgte um 2 Uhr morgens die Anforderung von leistungsfähigen Pumpen durch die Einsatzleitung des Landkreises Südliche Weinstraße, welche in der Ortschaft Bad Neuenahr die Gefahrenabwehrmaßnahmen lenkte.

Um 4:30 Uhr brachen acht Einsatzkräfte aus nahezu allen Abteilungen der Feuerwehr Rastatt mit leistungsfähigen Pumpen ins Schadensgebiet auf. Um 7 Uhr begann dort die Unterstützung der eingesetzten Kräfte mit dem Leerpumpen von weitläufigen Tiefgaragen, da diese Bereiche erst hiernach auf Opfer kontrolliert werden konnten. Nach Übergang der Einsatzleitung von der Feuerwehr auf nachrückende THW- und Bundeswehrkräfte bauten auch die Rastatter Einsatzkräfte ihre Gerätschaften wieder zurück und erreichten um 18 Uhr die Feuerwache.

Einsatz 235/2021 H-0 Amtshilfe

Nach einem Aufruf zur Unterstützung der Hochwasser-Geschädigten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen konnte die Feuerwehr Rastatt am Samstagnachmittag zahlreiche Sachspenden entgegennehmen.

Aus ganz Baden kamen unzählige Mitbürger und Firmen auf die Feuerwache Rastatt, um dort Hygieneartikel, Konserven, Schaufeln und Besen, Gummistiefel, Gaskocher, Getränke, Babynahrung und Windeln abzugeben.

So konnten innerhalb von lediglich fünf Stunden zwei Gerätewagen (GW-T) der Kernstadt und der Feuerwehr Gernsbach vollständig beladen werden und um 19:30 Uhr Richtung Rheinland-Pfalz starten.

Um Mitternacht werden die Fahrzeuge im Hilfszentrum am Nürburgring erwartet, um die vom Hochwasser Geschädigten mit den Spenden zu unterstützen.

Die Feuerwehren Gernsbach und Rastatt möchten sich bei allen Unterstützern und Spendern herzlich für ihre schnelle, uneigennützige Hilfe bedanken.

Hilfskonvoi

Die Übergabe der Spenden erfolgte um 0:30 Uhr am Nürburgring, so dass wir die entsandten Einsatzkräfte um 5 Uhr wieder in Rastatt begrüßen durften.

Einsatz 223/2021

Kurz nach acht Uhr wurden die Feuerwehr zu einem Gefahrgutunfall in die Kapellenstraße alarmiert.

In einem unterirdischen Wartungsraum einer Brunnenanlage kam es nach Aussage der vor Ort befindlichen Wartungsfirma zu einem Chlorgasaustritt.

Der betroffene Bereich wurde durch die Feuerwehr und Polizei umfangreich abgesperrt, ein verletzter Mitarbeiter der Wartungsfirma durch den anwesenden Rettungsdienst versorgt.

Durch drei Atemschutztrupps wurde die nähere Umgebung erkundet, sowie der Wartungsraum durch Atemschutzträger in Schutzkleidung.

Es wurden vier Behältnisse aus dem Wartungsraum geborgen, ins Freie verbracht und in Gefahrstofffäsern sichergestellt. Der betroffene Bereich wurde belüftet und gesichert.

Die Feuerwehr Rastatt erhielt Unterstützung durch den Gefahrgutzug des Landkreises Rastatt.

Neben 44 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr waren der Kreisbrandmeister, der Rettungsdienst, die Polizei, die Stadtwerke Rastatt und der Kundenbereich Tiefbau an der Einsatzstelle.