Archiv der Kategorie: Niederbühl

Ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt Abteilung Niederbühl.

Abteilungskommandant Markus Eisele eröffnete am Montag den 9.3.2026 um 19.00 Uhr die jährliche Abteilungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt Abteilung Niederbühl und führte danach durch die 12 Tagesordnungspunkte. Als Gast konnte unser Ortsvorsteher Thomas Hrynkowsky begrüßt werden. Die Abteilung Niederbühl besteht aktuell aus 82 Mitgliedern. Davon sind 48 in der Einsatzabteilung und 16 Mitglieder in der Altersabteilung, in der Jugendfeuerwehr sind es 9 und ebenso 9 in der Kinderfeuerwehr, ergänzt durch zwei Aktive Kameraden aus anderen Abteilungen. In den letzten Jahren konnten einige Jugendliche in die Aktive Wehr überführt werden, daher wird es jetzt wieder Zeit Nachwuchs zu akquirieren.

Im Berichtsjahr 2025 wurden zu 95 Einsätze gerufen. Dazu kamen 24 Übungen und Schulungen die ergänzt wurden durch Sonderproben, wie 6 Atemschutz- und  8 Maschinisten-Proben. Neben den Schulungen und Proben gab es für einige Kameraden Fortbildungen. So wurden Kameraden im Sprechfunk, Fahrsicherheitstraining, Atemschutzträger,Elektrofahrzeugbrandbekämpfung, Multiplikatoren für Bahntunnel, Maschinisten und in der Realbrandbekämpfung fortgebildet. Desweiteren nahmen 7 Kameraden an den Leistungswettkämpfen in Bronze erfolgreich teil.

Das Kameradschaftliche bleib auch nicht auf der Strecke, so machten wir im Mai einen Tagesausflug nach Tripsdrill und ins Technik- Museum in Sinsheim. Den Abschluss an diesem Tag machten wir im Ritter in Büchenau bei sehr gutem Essen. Am ersten Juli-Wochenende fand nach langer Pause wieder unser Niederbühler Dorffest statt. Mit vielen helfenden Händen halfen wir am Fest und machten es für viele Gäste aus Nah und Fern zu einem unvergesslichen Event. Gleich eine Woche später wurden die Leistungswettkämpfe in Bronze, Silber und Gold um unser Gerätehaus ausgetragen und von uns bewirtet. An diesem Tag war eine prächtige Stimmung und wir feierten mit den Prüflingen zusammen ein gelungenes Fest.

Ende September feierten wir unser Oktoberfest. So hatten wir alle Hände voll zu tun mit der Bewirtung. Für die Unterhaltung sorgten verschiedene Musikalische Beiträge sowie die Schauübungen unser Kinder und Jugendfeuerwehr.

Im September mussten wir uns leider von unserem Fahrzeug dem TLF verabschieden. Dafür konnten wir im Dezember unser neues WLF abholen. Über die Weihnachtstage konnten einige Maschinisten darauf eingeschult werden. Das Fahrzeug ist seit Anfang März einsatzbereit.

Die Kassenprüfer Jürgen Hänel und Heiko Sponar konnten dem Kassier Hans Werner Dornbach, wie gewohnt eine tadellose Kassenführung bestätigen.

Unser Altersobmann Roland Hänel freute sich, dass drei Alterskammeraden für ihr langjähriges Ehrenamt beglückwünscht wurden. In einem kleinen Rückblick erzählt er von der Gründung unserer Jugendfeuerwehr vor 60 Jahren.

Der Jugend- und Kinderleiter Tobias Herrmann berichtete über 250 Stunden die aufgebracht wurden, um die zweiwöchentlich statt findenden Übungen durchführen zu können. Im letzten Jahr konnten wieder drei Jugendliche an die aktive Mannschaft übergeben werden.

Über diese Nachricht freute sich unser Ortsvorsteher Thomas Hrynkowsky sehr, denn er empfindet es als sehr wichtig sich um die Kinder und Jugendlichen zu kümmern. Der enge Zusammenschluss von Kindern bis zu den Alterskammeraden findet er toll. Danach führte er die Entlastung des Kassiers und der gesamten Vorstandschaft durch, die alle einstimmig verliefen.

Geehrt wurde für 40 Jahre im Feuerwehrdienst David Hofmann. Für 50-jährigen Feuerwehrdienst Peter Schmidt und 60 Jahre im Ehrenamt Günter Hartmann und Roland Hänel und für 70- jährigen Dienst im Ehrenamt Waldemar Schönthaler. Natürlich wurde Ihnen von unserer Abteilung ein Präsent überreicht. Zuvor wurden sie schon von der Stadt Rastatt separat geehrt.

Von links:  Kiefer, Schmidt, Hartmann, Hänel, Schönthaler, Hofmann, Eisele                                                                            Bild: Heiko Sponar

Beförderungen hatten wir an diesem Abend einige. Zur Feuerwehrfrau wurde Hannah Hagen und zum Feuerwehrmann wurden Hans-Ulrich Frieser, Luca Kiefer, Lukas Wagenknecht, Niklas Knapp und Benjamin und Christoph Rojowiec. Zum Hauptfeuerwehrmann durften wir Fabian Hänel befördern. Zum Löschmeister Tobias Herrmann und zum Oberlöschmeister Marc Hartmann.

Von links:   Wagenknecht, Frieser, Kiefer, Knapp, Herrmann, Hänel, Eisele, Benjamin Rojowiec, Christoph Rojowiec, Hartmann, Kiefer                           Bild: Heiko Sponar

An diesem Abend stand die Wahl des Vertrauensmanns an. Hier wurde Markus Kiefer einstimmig bestätigt. Danach wurde die Bestellung zum Unterführer durchgeführt, hier können wir André Decker, Christoph Hänel, Christopher Huck, Tobias Herrmann und Marc Hartmann gratulieren.

Einsatz 096/2026 B4-Brand Menschenleben konkret in Gefahr

Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Rastatt um 16:50 Uhr mit dem Stichwort “B2 – Gebäudebrand” in die Lyzeumstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde das Einsatzstichwort auf “B4 – Brand, Menschenleben konkret in Gefahr” erhöht, nachdem gemeldet worden war, dass sich noch Personen im Gebäude befinden könnten.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich bereits alle Bewohner ins Freie gerettet. Zwei Personen befanden sich noch auf einem Balkon, da der Treppenraum durch die starke Rauchentwicklung nicht mehr passierbar war.

Zwei Atemschutztrupps gingen zur Brandbekämpfung und zur Kontrolle des Gebäudes in das stark verrauchte Objekt vor. Zeitgleich wurden die beiden Personen über die Drehleiter sicher vom Balkon gerettet.

Der Brandherd konnte im Keller lokalisiert und zügig gelöscht werden. Anschließend wurde im Treppenraum eine Abluftöffnung geschaffen und das Gebäude maschinell belüftet.

Aufgrund der starken Rauchgasbelastung im Treppenraum ist das Gebäude vorübergehend nicht bewohnbar, sodass die Bewohner die Nacht nicht in ihren Wohnungen verbringen können.

Die Feuerwehr war mit neun Fahrzeugen und 47 Einsatzkräften im Einsatz. Neben der Feuerwehr waren auch Polizei, Rettungsdienst sowie das Technische Hilfswerk vor Ort.

Polizeibericht

Einsatz 087-2026 H2-Gefahrgutunfall im Gebäude

Am Mittwoch wurden wir um 9:34 Uhr zu einem Gefahrgutunfall in einem Gebäude in der Rauentaler Straße alarmiert. Ein Mitarbeiter hatte bei einem Kontrollgang den Austritt eines Gefahrstoffes festgestellt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten bereits alle Personen das Gebäude verlassen. Zur weiteren Lageerkundung und Sicherung der Einsatzstelle wurden zusätzliche Kräfte nachalarmiert. Neben Einsatzkräften aus der Kernstadt sowie der Abteilungen Niederbühl und Ottersdorf war auch der Gefahrgutzug aus Gaggenau im Einsatz.

Atemschutzgeräteträger in Chemikalienschutzanzügen führten Messungen durch, um die Art und Konzentration des Gefahrstoffes festzustellen. Gleichzeitig wurde das Gebäude belüftet, um mögliche gefährliche Dämpfe zu entfernen.


Insgesamt waren wir mit 8 Fahrzeugen und 47 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren Polizei und Rettungsdienst im Einsatz.

Während des gesamten Einsatzes bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung.

Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte der Einsatz gegen 14:30 Uhr beendet werden.

Einsatz 008/2026 H2-Verkehrsunfall Person eingeklemmt

Verkehrsunfall zwischen Niederbühl und Kuppenheim – eine Person eingeklemmt

Am Samstagmorgen kam es gegen 06:20 Uhr auf der L77 zwischen Niederbühl und Kuppenheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Pkw miteinander kollidierten. Eine Person wurde dabei im Fahrzeug eingeschlossen und musste durch die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden.

Nach der technischen Rettung wurde die verletzte Person dem Rettungsdienst übergeben, versorgt und in eine Klinik gebracht. Die Feuerwehr stellte während des Einsatzes den Brandschutz sicher und leuchtete die Unfallstelle aus.

Insgesamt waren 20 Feuerwehrangehörige der Abteilungen Niederbühl und Kernstadt mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Die Straße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt.

Einsatz 552/2025 B3-Dachstuhlbrand

Um 10:20 Uhr wurden die Abteilungen Kernstadt, Niederbühl und Ottersdorf zu einem Dachstuhlbrand in der Kaiserstraße alarmiert.

Aus noch unbekannter Ursache war Dämmmaterial in der Außenfassade in Brand geraten. Dadurch musste mittels Brechwerkzeug die metallische Fassade aufwendig Stück für Stück geöffnet werden, um alle Brand- und Glutnester abzulöschen.