Archiv der Kategorie: Niederbühl

Einsätze 636/2022 bis 009/2023

In der Silvesternacht sind wir ab 21:01 Uhr im Stadtgebiet, in Plittersdorf und Niederbühl zehn Einsätze gefahren.

In der Buchenstraße wurden zweimal Altkleidercontainer in Brand gesetzt. In der Schillerstraße brannte eine Palme, sowie in der Silcherstraße und Stadionstraße jeweils Buschwerk. In der Hanna-Nagel-Straße und im Rheinauer Ring mussten wir brennende Mülltonnen ablöschen.

Gegen ein Uhr wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes gerufen.

Um 02:48 Uhr alarmierte die ILS die Abteilungen Kernstadt, Niederbühl, Wintersdorf und Ottersdorf zu einem Tiefgaragenbrand in die Bertholdstraße.

Parallel zur Evakuierung der drei Wohnhäuser, wurden mit mehreren Atemschutztrupps der Brand in der Tiefgarage bekämpft. Hier war ein Fahrzeug in Brand geraten, wodurch eine massive Rauchentwicklung statt fand und alle drei, darüberliegenden Wohnhäuser bzw. Treppenhäuser verrauchte.

Ein Schaden entstand lediglich an den Fahrzeugen in der Tiefgarage sowie an der Tiefgarage selbst.

Nach Einsatzende und Untersuchung durch den Rettungsdienst konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück.

Beim Einsatz wurde ein Feuerwehrmann verletzt und im Krankenhaus behandelt.

Die Feuerwehr Rastatt war mit 33 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurden wir durch den Kreisbrandmeister, die Polizei, das THW sowie den Rettungsdienst.

Nach knapp 100 Stunden Ausbildung fit für den Feuerwehreinsatz

30 Meter hoch auf die Drehleiter steigen, Fahrzeuge mühelos mit hydraulischem Rettungsgerät zerschneiden, schwere Lasten wie von Geisterhand mit dem Mehrzweckzug bewegen. Nur einige der Themen die die 14 Absolventen des Truppmannlehrgangs innerhalb von drei Monaten hinter sich gebracht haben. All dies neben ihrem „Beruf“, also dem Job oder der Schule. Jede Woche, einen Abend und den ganzen Samstag lang.

Was Sie eint: Es sind alles ehrenamtliche Mitglieder der Feuerwehren Rastatt, Kuppenheim und Steinmauern. Also genau diese Menschen, die einem in der Not bei Seite stehen, wenn man die „112“ ruft und die Feuerwehr zur Hilfe eilt.

Unter den Augen ihrer Führungskräfte heißt es nun alles Erlernte im Rahmen einer Einsatzübung abzurufen.

Ein Brandszenario in der Hans-Jakob-Schule. Nebelschwaden dringen aus den Fenstern und vermeintliche Schüler rufen um Hilfe. Tragbare Leitern werden in Stellung gebracht. Sofort klettern die angehenden Feuerwehrangehörigen die 12m hohe Leiter hinauf um die Menschen zu retten. 

Zur Brandbekämpfung geht ein Trupp mit einem Löschrohr über den Treppenraum in die Klassenzimmer vor. Gar nicht so einfach, alleine die Ausrüstung wiegt ca. 30 Kilogramm.

Plötzlich kommt es zu einem Knall, der Rückweg ist versperrt. Auch für solche Ausnahmesituation sind sie ausgebildet worden. Mit einer Leine und dem Haltegurt seilen sich die zwei Teilnehmer souverän an der Hausfassade ab.

Gut gemacht!! Prüfung bestanden!! Das Ausbilderteam und der Lehrgangsleiter Michael Quednau sind zufrieden.

Und die Feuerwehren, die freuen sich. Über 14 Menschen, die ihre Freizeit investieren, um im Notfall für andere da zu sein. 

WANN KOMMST DU?

Spielerische Kommunikation

Um eine neue Art der Kommunikation kennenzulernen, wurde den Abteilungskommandanten und deren Stellvertreter der Feuerwehr Rastatt die Methode LEGO® Serious Play® in einem Schnupperworkshop vorgestellt.

Hierbei sollen in kurzer Zeit, spielerisch und strukturiert, zukunftsorientierte Ergebnisse mit allen Beteiligten geschaffen und Herausforderungen spielerisch angepackt werden.

Herr Dr. Erwin P. Mark von UDT Consult aus Eschborn moderierte den zweistündigen „Schnupperkurs“, bei dem das „Denken mit den Händen“ das gemeinsame ernsthafte Spiel ermöglicht.

Bei dieser Art von Kommunikation baut jeder Teilnehmer aus LEGO®-Steinen ein Modell zum Thema bzw. Fragestellung und erläutert dieses. Somit sind alle beteiligt und arbeiten gleichwertig auf Augenhöhe.

Einsatz 513/2022 H-2 Verkehrsunfall LKW

„H-3 Verkehrsunfall LKW“ war um 15:08 Uhr die Alarmierung für die Einsatzkräfte aus der Kernstadt, Niederbühl, Rauental und Wintersdorf. Da bereits einige unserer Kräfte in einem anderen Einsatz gebunden waren, wurde zusätzlich die Feuerwehr Kuppenheim an die Einsatzstelle in Förch alarmiert.

Aus noch ungeklärter Ursache war dort ein LKW von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Hauswand gefahren. Hierbei wurde der Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt. Die Bewohner des stark beschädigten Hauses konnten dies unverletzt verlassen.

Durch die Feuerwehr wurde der Verletzte aus dem Fahrzeug befreit, dem Rettungsdienst übergeben. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde er mit dem Rettungshubschrauber in eine Offenburger Klinik geflogen.

Zur Untersuchung der Statik des Hauses wurde ein Fachberater von THW Baden-Baden hinzugezogen.

Die Feuerwehr Rastatt war mit acht Fahrzeugen und 33 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz.