Archiv der Kategorie: Rauental

Einsatz 014/2023 B-3 PKW brennt

Um 15:26 Uhr wurden wir mit dem Alarmstichwort H-2 Verkehrsunfall Personen eingeklemmt auf die BAB 5 kurz vor der Ausfahrt Rastatt Nord alarmiert.

Auf der Anfahrt, durch eine relativ geordnete Rettungsgasse, wurde das Alarmstichwort auf B-3 PKW brennt erhöht.

An der Einsatzstelle brannte es dann glücklicherweise nicht und es waren auch keine Personen eingeklemmt. Insgesamt waren fünf PKW sowie 13 Personen in den Unfall involviert. Der Rettungsdienst versorgte an der Einsatzstelle 8 Personen, von denen vier in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden.

Die Feuerwehr Rastatt sicherte die Unfallstelle ab, klemmte Batterien an der verunfallten Fahrzeugen ab und fing auslaufende Betriebsmittel auf.

Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war die Feuerwehr Rastatt mit 5 Fahreugen und 27 Kameradinnen & Kameraden im Einsatz. Durch den Unfall kam es zu einer kurzzeitigen Vollsperrung der BAB5 sowie einem langen Rückstau und Verzögerungen auf den Umleitungstrecken.

Einsätze 636/2022 bis 009/2023

In der Silvesternacht sind wir ab 21:01 Uhr im Stadtgebiet, in Plittersdorf und Niederbühl zehn Einsätze gefahren.

In der Buchenstraße wurden zweimal Altkleidercontainer in Brand gesetzt. In der Schillerstraße brannte eine Palme, sowie in der Silcherstraße und Stadionstraße jeweils Buschwerk. In der Hanna-Nagel-Straße und im Rheinauer Ring mussten wir brennende Mülltonnen ablöschen.

Gegen ein Uhr wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes gerufen.

Um 02:48 Uhr alarmierte die ILS die Abteilungen Kernstadt, Niederbühl, Wintersdorf und Ottersdorf zu einem Tiefgaragenbrand in die Bertholdstraße.

Parallel zur Evakuierung der drei Wohnhäuser, wurden mit mehreren Atemschutztrupps der Brand in der Tiefgarage bekämpft. Hier war ein Fahrzeug in Brand geraten, wodurch eine massive Rauchentwicklung statt fand und alle drei, darüberliegenden Wohnhäuser bzw. Treppenhäuser verrauchte.

Ein Schaden entstand lediglich an den Fahrzeugen in der Tiefgarage sowie an der Tiefgarage selbst.

Nach Einsatzende und Untersuchung durch den Rettungsdienst konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück.

Beim Einsatz wurde ein Feuerwehrmann verletzt und im Krankenhaus behandelt.

Die Feuerwehr Rastatt war mit 33 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurden wir durch den Kreisbrandmeister, die Polizei, das THW sowie den Rettungsdienst.

Einsatz 591/2022 H-3 Verkehrsunfall LKW

Während der jährlichen Übung in der Rastatter Jugendarrestanstalt wurden wir zu einem schweren Verkehrsunfall auf die BAB 5 Richtung Karlsruhe alamiert.

Bei dem Unfall mit mehreren PKW und Lastkraftwagen, hat ein Transporter die Mittelleitplanke durchbrochen und auf beiden Fahrbahnen Schaden angerichtet.

Laut Polizeiangaben (Stand 21:22 Uhr) sollen zwei Personen leicht verletzt worden sein und die Bergungs- und Reinigungsarbeiten noch mehrere Stunden andauern. Derzeit wird der Verkehr über beide Standstreifen abgeleitet. Auf beiden Fahrrichtung kommt es zu einem massiven Rückstau mit 60 minütigen Verzögerungen.

Die Feuerwehr ist aktuell mit 10 Fahrzeugen und über 20 Kameradinnen & Kameraden im Einsatz, um die Unfallstelle auszuleuchten, Batterien abzuklemmen und auslaufende Betriebstoffe aufzunehmen.

Nach knapp 100 Stunden Ausbildung fit für den Feuerwehreinsatz

30 Meter hoch auf die Drehleiter steigen, Fahrzeuge mühelos mit hydraulischem Rettungsgerät zerschneiden, schwere Lasten wie von Geisterhand mit dem Mehrzweckzug bewegen. Nur einige der Themen die die 14 Absolventen des Truppmannlehrgangs innerhalb von drei Monaten hinter sich gebracht haben. All dies neben ihrem „Beruf“, also dem Job oder der Schule. Jede Woche, einen Abend und den ganzen Samstag lang.

Was Sie eint: Es sind alles ehrenamtliche Mitglieder der Feuerwehren Rastatt, Kuppenheim und Steinmauern. Also genau diese Menschen, die einem in der Not bei Seite stehen, wenn man die „112“ ruft und die Feuerwehr zur Hilfe eilt.

Unter den Augen ihrer Führungskräfte heißt es nun alles Erlernte im Rahmen einer Einsatzübung abzurufen.

Ein Brandszenario in der Hans-Jakob-Schule. Nebelschwaden dringen aus den Fenstern und vermeintliche Schüler rufen um Hilfe. Tragbare Leitern werden in Stellung gebracht. Sofort klettern die angehenden Feuerwehrangehörigen die 12m hohe Leiter hinauf um die Menschen zu retten. 

Zur Brandbekämpfung geht ein Trupp mit einem Löschrohr über den Treppenraum in die Klassenzimmer vor. Gar nicht so einfach, alleine die Ausrüstung wiegt ca. 30 Kilogramm.

Plötzlich kommt es zu einem Knall, der Rückweg ist versperrt. Auch für solche Ausnahmesituation sind sie ausgebildet worden. Mit einer Leine und dem Haltegurt seilen sich die zwei Teilnehmer souverän an der Hausfassade ab.

Gut gemacht!! Prüfung bestanden!! Das Ausbilderteam und der Lehrgangsleiter Michael Quednau sind zufrieden.

Und die Feuerwehren, die freuen sich. Über 14 Menschen, die ihre Freizeit investieren, um im Notfall für andere da zu sein. 

WANN KOMMST DU?