Archiv der Kategorie: Wintersdorf

Einsatz 264/2021 U-0 Unwettereinsätze

Nach einem kurzen, aber heftigen Starkregenereignis musste die Feuerwehr Rastatt mit den Abteilungen Kernstadt, Niederbühl, Ottersdorf, Wintersdorf sowie Plittersdorf zu rund 50 Einsätze ausrücken.

Ein auf der Feuerwache Rastatt eingerichteter Führungsstab koordinierte die ausrückenden Einsatzkräfte.

Durch einen Blitzschlag stürzte in der Poststraße ein Baum um, begrub drei Personen unter sich und verletzte diese. Zwei Leichtverletzte und eine schwerverletzte Person wurden durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. In Zusammenarbeit mit dem Forstamt wurde der Baum mittels Drehleiter gestutzt, um weitere Gefahr zu bannen.

In der Unterführung der Rauentaler Straße wurden mehrere Personen mit dem Schlauchboot aus ihren Fahrzeugen gerettet. Des Weiteren wurden im gesamten Stadtgebiet mehrere umgestürzte Bäume entfernt und vollgelaufenen Keller ausgepumpt.

Die Feuerwehr Rastatt war mit 60 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen von ca. 18:15 Uhr bis Mitternacht im Einsatz.

Begehung Edeka Logistikzentrum Rastatt

In den letzten Tagen haben mehrere Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt das neue Logistikzentrum von Edeka im Rastatter Industriegebiet in Augenscheingenommen.

Bei den mehrstündigen Rundgängen wurden den Einsatzkräften die feuerwehrtechnischen Anlagen und Einrichtungen aufgezeigt und erklärt. Auf einsatztaktische und gebäudespezifische Besonderheiten wurde hingewiesen, damit im Ernstfall ein reibungsloser Einsatzablauf gewährleistet ist.

Im ca. 30 Meter hohen und über 300 Meter langem Gebäude,ist eine der größten Brandmelde – und Sprinkleranlage im Einsatzbereich der Feuerwehr Rastatt installiert. Mittels verschiedener Sensoren, es sind 700 Brandmelder und 45.000 Sprinklerköpfe verbaut, werden alle Bereiche der rund 60.000 qm Nutzfläche auf Hitze, Rauch oder Feuer überwacht.

Das Logistikzentrum an der Autobahn ist in mehrere Brandabschnitte unterteilt. Selbstschließende Tore und Türen sorgen dafür, dass ein Feuer im Ernstfall auf einen Bereich begrenzt bleibt und sich Rauch und Feuer nicht weiter ausbreiten können. Wassersperren an Übergängen und versiegelte Böden sorgen dafür, dass mögliches Löschwasser nicht in andere Bereiche eindringen und weiteren Schaden anrichten kann.

Im weitläufigen Gebäude ist des Weiteren eine Gebäudefunkanlage verbaut, damit die Einsatzkräfte auch über lange Strecken mit ihren Funkgeräten kommunizieren können. Insgesamt 175 Laufkarten sollen den Einsatzkräften im Schadensfall den schnellsten und sichersten Weg zur Einsatzstelle des 100.000 qm großen Grundstückes zeigen.

Für die Sprinkleranlage bzw. die Feuerwehr werden in zwei riesigen Behältern ca. 3 Millionen Liter Löschwasser vorgehalten. Die Löschwasserleitungen im Gebäude sind „nass“, d.h. im Einsatzfall können die Trupps ihre Löschschläuche direkt an Wandhydranten im Gebäude anschließen, um Wasser zu entnehmen, ohne aufwendig und zeitintensiv Leitungen in das Gebäude verlegen zu müssen.

Feuerwehr Rastatt wählt erstmals per Briefwahl

Aufgrund der Corona-Einschränkungen musste die für März 2021 geplante Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rastatt abgesagt werden.

Die Wahlen zum Feuerwehrausschuss, welche satzungsgemäß in der Versammlung stattfinden, sind auch von dieser Absage betroffen.

Da laut Feuerwehrsatzung der Stadt Rastatt eine Briefwahl des neuen Feuerwehrausschusses nicht vorgesehen war, wurde diese durch einen Beschluss geändert. Somit können auch in Zukunft Wahlen bei der Feuerwehr per Briefwahl durchgeführt werden.

In den nächsten Tagen werden alle Wahlberechtigten der Feuerwehr Rastatt angeschrieben, um die Nennung von Wahlvorschlägen für die einzelnen Ämter zu bitten.

Danach gehen allen wahlberechtigten Kameradinnen und Kameraden die eigentlichen Briefwahlunterlagen zu. Der Feuerwehrausschuss besteht aus Angehörigen der Einsatzabteilungen sowie Jugend- und Altersabteilung. Er wird auf fünf Jahre gewählt und und stellt das höchste Gremium innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt dar.

Einsatz 014/2021 H2-Ertrinkungsunfall

Die Feuerwehr Rastatt wurde um 13:48 Uhr zu einem Ertrinkungsunfall an die Rheinbrücke bei Wintersdorf alarmiert.

Mittels mehrerer Boote der Wehren Iffezheim, Steinmauern, Rheinstetten und Rastatt wurde der Rhein nach der vermissten Person abgesucht.

Im Einsatz waren zudem das DLRG, die Wasserschutzpolizei, das DRK sowie auf französischer Seite die Berufsfeuerwehr Straßburg.

Die Erfolglose Suche wurde gegen 16:00 Uhr eingestellt.