Archiv der Kategorie: Plittersdorf

Einsatz 028/2021

Ein Kanufahrer befand sich, nachdem er mit seinem Boot gekentert war, in der vom Hochwasser überfluteten Fläche, zwischen dem Sportplatz Plittersdorf und dem Café Rheinstrom. Anwohner welche die Notlage bemerkten, eilten mit ihrem eigenen Boot zur Hilfe und konnten Schlimmeres verhindern.

Die Feuerwehren Rastatt Abt. Plittersdorf sowie die Feuerwehr Steinmauern brachten ihre Boote zu Wasser, die jedoch nicht mehr benötigt wurden. Anschließend wurde die Übergabe an den Rettungsdienst unterstützt. Ein Retter, der sich zur Rettung selbst ins Wasser begab, erhielt trockene Kleidung und konnte sich im Mannschaftsraum unter Einhaltung der Hygieneregeln aufwärmen. 

Neben den Abteilungen Plittersdorf und Kernstadt waren die Feuerwehren aus Steinmauern und Iffezheim sowie die DLRG Mittelbaden im Einsatz. Als Notarztzubringer sowie zur Unterstützung von eventuellen Suchmaßnahmen wurde durch die Integrierte Leitstelle Mittelbaden ein Rettungshubschrauber disponiert.

Einsatz 014/2021 H2-Ertrinkungsunfall

Die Feuerwehr Rastatt wurde um 13:48 Uhr zu einem Ertrinkungsunfall an die Rheinbrücke bei Wintersdorf alarmiert.

Mittels mehrerer Boote der Wehren Iffezheim, Steinmauern, Rheinstetten und Rastatt wurde der Rhein nach der vermissten Person abgesucht.

Im Einsatz waren zudem das DLRG, die Wasserschutzpolizei, das DRK sowie auf französischer Seite die Berufsfeuerwehr Straßburg.

Die Erfolglose Suche wurde gegen 16:00 Uhr eingestellt.

Rastatter Feuerwehr im neuen Look

Die Aufarbeitung eines Verkehrsunfalles, bei dem ein Feuerwehrfahrzeug involviert war, veranlasste die Feuerwehr Rastatt die Sicherheitsmerkmale ihrer Fahrzeuge zu überarbeiten.

Hierbei wurde festgestellt, dass besonders die Warnmarkierungen an den Fahrzeugen optimiert werden müssen.

In einem Arbeitskreis, bestehend aus dem Kommando, Mitgliedern der Mannschaft und der Stadt Rastatt, wurden hierfür Ideen und Entwürfe gesammelt, um die Sicherheit und Sichtbarkeit der Fahrzeuge zu erhöhen. Aber auch der Wiedererkennungswert der Feuerwehr Rastatt und der Barockstadt sollte in diesem Zuge zur Geltung kommen.

Als Partner wurde die Firma 112design aus Limburg an der Lahn gefunden.

112design ist spezialisiert in der Fahrzeugbeklebung von Einsatzfahrzeugen und konnte somit die Feuerwehr Rastatt bei der Umsetzung der Designvorlagen und Sicherheitsanforderungen unterstützen. Auch das Bekleben der Fahrzeuge wird von dem europaweit agierenden Unternehmen durchgeführt.

Die Designvorschläge der Feuerwehr Rastatt wurden zusammen mit 112design überarbeitet und an die entsprechenden Fahrzeuge angepasst.

Das neue Design sorgt für hohe Sicherheit, um die Einsatzfahrzeuge bei Tag und in der Nacht frühzeitig wahrzunehmen.

Besonders der Heckbereich der Fahrzeuge ist mit einer hochreflektierenden, tagesleuchtgelber Folie ausgestattet.

Die Fahrzeugseiten zeigen das Residenzschloss in reflektierenden Sicherheitsfarben, sowie ist einen Löschschlauch im Bogen der Murg dargestellt. Hiermit wurde zudem ein Wiedererkennungeswert für die Feuerwehr Rastatt und der Barockstadt geschaffen.

In 2020 wurden jeweils ein Fahrzeug aus der Kernstadt sowie den Ortsteilen Niederbühl und Plittersdorf beklebt. Ein weiteres Einsatzfahrzeug soll in den nächsten Tagen folgen, sieben weitere werden im nächsten Jahr beklebt. Pro Fahrzeug entstehen dabei Kosten von 2000 bis 4000 Euro.

Einsatz 311/2020 H-0 Amtshilfe Rhein

Um 21:21 Uhr wurde über den Notruf ein manövrierunfähiges Sportboot bei Rheinkilometer 339 gemeldet, woraufhin die Leitstelle Mittelbaden die Abteilungen Plittersdorf, Kernstadt und Steinmauern alarmierte.

Beim Eintreffen am Rheinufer trieb ca. 50 Meter entfernt vom Ufer ein mit sieben Personen besetztes Sportboot manövrierunfähig auf dem Wasser.

Mittels des Rettungsbootes aus Plittersdorf wurde der Havarist an das Ufer geschleppt und dort festgemacht. Zum Schutz vor Auskühlung wurden fünf Personen mit Decken versorgt und in den Fahrzeugen der Feuerwehr betreut.

Zur Bergung des Havaristen kam ein Schwimmbagger des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt zur Einsatzstelle, die durch die Feuerwehr ausgeleuchtet wurde. Durch das WSA wurde das Sportboot freigeschleppt und in seinen Heimathafen verbracht.

Die Wasserschutzpolizei und  das Rettungsboot der Feuerwehr Steinmauern sicherten die Fahrrinne während der Bergungsarbeiten ab.