Archiv der Kategorie: Ottersdorf

Einsatz 221 – 226/2022

Zu gleich fünf Einsätzen wurde die Feuerwehr Rastatt am Dienstagmorgen alarmiert.

Zunächst rückten die Abteilungen Kernstadt, Rauental und Ottersdorf um 6:33 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Industriestraße aus. Ein Auslösegrund konnte hierbei nicht festgestellt werden.

Der zweite Einsatz führte in die Friedrich-Ebert-Straße, wo ein Personenaufzug wegen des Stromausfalls steckengeblieben war. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle waren die Betroffenen bereits aus dem Fahrstuhl befreit worden.

An der Kreuzung der Wilhelm-Busch-Straße zur Oberwaldstraße mussten nach einem Verkehrsunfall mit drei verletzen Personen wurde der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle abgesichert.

Zu einer Tierrettung wurden die Floriansjünger um kurz vor acht Uhr in das Rastatter Barockschloss gerufen.

Mitarbeiter der Schlossverwaltung hatten im Innenhof einen Turmfalken gefunden, der völlig erschöpft der Feuerwehr übergeben wurde. Der kleine, noch flugunfähige Greifvogel wurde anschließend zur Greifvogelpflegestation nach Baiersbronn-Mitteltal gebracht.

Feuerwehr Rastatt unterstützt Katastrophenschutz in der Ukraine

In einem Hilfe-Aufruf hat Frau Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Mitglied des Städtetag Baden-Württemberg, alle Feuerwehren im Land gebeten, Material zur Unterstützung des ukrainischen Katastrophenschutzes zu sammeln.

Die Aktion wird von der Fellbacher Oberbürgermeisterin Gabriele Zull und der Feuerwehr Fellbach unterstützt und koordiniert. 

Gemeinsam mit den Kameraden aus Iffezheim, Hügelsheim und Bischweier konnten wir natürlich kurzfristig auf die Unterstützung reagieren.

Seitens der Feuerwehr Rastatt wurden noch am Dienstagabend die vorhandenen Lagerbestände gesichtet und kommissioniert.

Heute Morgen, 02. März 2022, konnten mehrere Stromerzeuger, Beleuchtungsmaterial, Kabeltrommeln und insgesamt 30 Schläuche im Wert von rund 15.000 Euro für die Hilfsaktion bereitgestellt werden. 

Das Material wird zunächst in Hügelsheim gesammelt und anschließend zur Feuerwehr Fellbach gebracht, um dann schnellstmöglich dem Katastrophenschutz in der Ukraine übergeben zu werden.