Ende 2026 soll der Rastatter Tunnel in Betrieb gehen. Um auf mögliche Schadens- und Notfälle vorbereitet zu sein, trainiert die Feuerwehr bereits heute die besonderen Einsatzabläufe in Tunnelanlagen.
Beim jüngsten Übungsabend standen verschiedene Schwerpunkte auf dem Programm. Geübt wurden unter anderem die Strukturkühlung, das systematische Absuchen von Tunnelbereichen mit Suchstöcken sowie die Erkundung und Lagefeststellung unter erschwerten Bedingungen. Darüber hinaus wurde die Rettung von Personen aus dem Tunnel trainiert. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ausbildung war der Umgang mit dem Doppelatmer, der insbesondere bei längeren Einsätzen in Tunnelanlagen eine wichtige Rolle spielt.
Um möglichst realistische Bedingungen zu schaffen, wurde die Übungsstrecke mit Einsatzfahrzeugen simuliert. So konnten die Einsatzkräfte die besonderen Herausforderungen eines Tunnelereignisses praxisnah trainieren.
Auch in diesem Jahr sind wieder praktische Übungen vorgesehen. Neben einer Ausbildungseinheit im Gernsbacher Tunnel wird zudem im neuen Bahntunnel unter Rastatt geübt. Ziel ist es, die Einsatzkräfte bestmöglich auf mögliche Ereignisse in den Tunnelanlagen vorzubereiten und die Zusammenarbeit der beteiligten Einheiten weiter zu verbessern.