Archiv der Kategorie: Rastatt

Einsätze 286-298/2024

In der Nacht zum Freitag war die Feuerwehr Rastatt im sehr stark gefordert. Zwischen 23:55 Uhr und 03:38 Uhr. Im gesamten Kernstadtgebiet müssen an zahlreichen Stellen brennende Mülltonnen gelöscht werden.

Die Feuerwehr sorgte mit drei Fahrzeugen und 21 Kameradinnen & Kameraden, dass die Feuer nicht mehr Schaden anrichteten.

Hüttenwochenende der Abteilung 2

Am zweiten Freitag im April machten sich zehn Mitglieder der Einsatzabteilung 2 auf den Weg zur Hütte des Freiburger Skiclubs.

Über die Autobahn A5 ging es zunächst nach Freiburg, wo noch eine Kameradin mitgenommen wurde. Über Schotterpisten und Feldwege ging es beschwerlich hinauf bis zur Hütte auf 1283 Meter.

Durch die leider geringe Teilnehmerzahl konnte jeder ein Einzelzimmer beziehen. Anschließend wurde der Ofen angeheizt. Bei herrlichem Sonnenschein nahm man im Anschluss das erste Kaltgetränk auf der Terrasse, unterhalb Baden-Württembergs höchstem Gipfel, ein.

Am Abend wurde gegrillt und die untergehende Sonne über dem Feldberggipfel genossen. Der Abend bzw. die Nacht war je nach Blickwinkel lang bzw. kurz. Um halb sechs gingen die Letzten ins Bett. Zwei Stunden später gab es bereits den ersten Kaffee, im Anschluss dann Rührei und Pancakes à la Sarah.

Pünktlich um elf Uhr starteten wir am Samstag mit unserer Sarah als Guide auf den Feldberg Steig. Über Stock und Stein ging es zunächst zum Feldbergsee. Etliche Höhenmeter danach wurde an der Talstation der Skilifte die erste Pause eingelegt und deftig gegessen – für manche das Frühstück, für die Mehrheit das Mittagessen;-)

Auf dem Weg zum Gipfel konnten wir noch das ein oder andere Schneefeld entdecken und den herrlichen Blick zu den Schweizer Alpen genießen. Bei traumhaftem Wetter und sommerlichen Temperaturen von fast 30 Grad ging es weiter über den Bismarckturm, Feldbergturm bis zum Gipfel in 1493 Meter Höhe.

Von hieraus waren es nur noch 210 Meter zur Hütte, allerdings Höhenmeter, da diese direkt unterhalb und in Sichtweite des Gipfels liegt. Nach einer halben Stunde Abstieg war man im Haus wieder angekommen und hatte am Tag schließlich knappe 14 Kilometer und 510 Höhenmeter absolviert. Ein Teil der Mannschaft war dann zur Erholungsphase in den Zimmern verschwunden. Der andere Teil machte mit isotonischen Getränken den Flüssigkeitsverlust wieder wett.

Auch am Samstagabend legte Grillmeister Marco wieder auf und verköstigte uns mit Wurst , Merguez und Steak.

Der Sonntagmorgen begann dann mit einer Überraschung. Nicht nur die Abteilung 2 war in der Freiburger Skihütte, sondern auch ein Siebenschläfer! Unser Mehl und Brot stand auf dessen Speisekarte wohl ganz oben.

Unser Mitbewohner

Nach dem Frühstück wurde die Hütte geputzt, die Autos beladen und es ging zurück nach Rastatt.

Mit nach Hause genommen haben wir den ein oder anderen Sonnenbrand und Muskelkater, viele schöne Eindrücke und einen großen Schub Kameradschaft.

In zwei Jahren soll das nächste Hüttenwochenende stattfinden, dann hoffentlich mit einer größeren Beteiligung.

Truppführerlehrgang

Auch strömender Regen kann die Feuerwehr nicht aufhalten-Truppführerlehrgang mit einer Abschlussübung in der Hans-Jakob-Schule beendet

24 Feuerwehrangehörige der Feuerwehren Bischweier, Rastatt und Kuppenheim mussten ihr Erlerntes unter den Augen der doch zahlreichen “Zaungäste” unter Beweis stellen.

Rauchschwaden dringen aus dem Kellerbereich. Mit Verrauchung des Treppenraums ist den Schülern ist der Rückweg versperrt. Unter Atemschutz klettern die Absolventen die zwölf Meter hohe Leiter hinauf um dieses zu retten. Weitere Einheiten gehen mit Löschrohren ausgerüstet in den Keller vor, um die Brandbekämpfung aufzunehmen.  Erschwert werden die Maßnahmen durch einen heftigen Regenschauer, der direkt nach der Übung auch sofort wieder aufhört. Das Szenario ist so realistisch dargestellt, dass ein Passant sogar den Notruf wählt. Bei Brand bitte den europaweiten Notruf 112!

Mit Erreichen des Lehrgangsziels können die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nun die erste Führungsposition innerhalb eines Trupps übernehmen. Die drei Feuerwehren freuen sich über ihre neuen Truppführer in ihren Reihen und gratulieren den Teilnehmern. 

Zuversichtlicher Blick in die Zukunft

Die Abteilung 1 der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt zieht Bilanz

Im vergangenen Jahr gab es einiges zu tun, was sich ebenfalls in den Einsatzzahlen, mit steigender Tendenz nach oben, widerspiegelt. Mit 674 Einsätzen ohne Großschadenslage und 2328 Einsatzbeteiligungen, waren die Kameraden der Kernstadt 1 erneut die mit am meist geforderte Abteilung der Feuerwehr Rastatt, so Abteilungskommandant Sascha Quednau in seiner Ausführung. “Dies ist nicht immer selbstverständlich neben Familie, Beruf, Alltag und Hobbys.” Hinzu kommen die unzähligen Stunden in der Aus- und Fortbildung, sowie die zahlreichen Übungsdienste oder Besprechungen. Er danke allen für die aufgebrachte Zeit und seinem Stellvertreter Manuel Stickel für die vorbildliche Unterstützung.
Auch die kameradschaftlichen Momente kamen nicht zu kurz. Man konnte das ein oder andere Fest organisieren, ebenso fand ein Hüttenwochenende mit Wanderung in Ottenhöfen statt.
Beim Neubau der Feuerwache sei man zusammen mit der Stadtverwaltung auf einem guten Weg und die Weichen seien gestellt. Trotzdem dürfe man den jetzigen Standort nicht vernachlässigen und die Kameraden im Regen stehen lassen, zumal es in den nächsten Jahren diverse Neubeschaffungen geben wird. Hier hoffe man auf gute Zwischenlösungen, mit denen beide Parteien leben können.
Das Kalenderjahr 2024 werde ein spannendes und hoffnungsvolles Jahr werden, denn im 2. Quartal werde der neue Kommandant seine Arbeit in der Plittersdorferstrasse aufnehmen.

Jugendgruppenleiter Johannes Ohnesorge informierte die Versammlung über die Aktivitäten der 41-fassenden Kinder- und Jugendgruppe. Erwähnenswert seien hier nicht nur die 21 durchgeführten Übungsdienste, sondern auch das Zeltlager, der St. Martinsumzug, das Maibaumstellen und das Pflanzen von Bäumen im Stadtwald.

Michael Quednau als stellvertretender Kommandant ließ das vergangene Jahr Revue passieren und blickte dabei besonders auf die Großübung im Straßentunnel mit den umliegenden Feuerwehren zurück und die Umstellung auf den Digitalfunk in den Fahrzeugen. Er bedankte sich bei den Mitgliedern für das hohe Engagement und die geleistete Arbeit innerhalb der Abteilung.
An diese Worte knüpfte Bürgermeister Raphael Knoth nahtlos an und würdigte die Arbeit und das Ehrenamt. Die Feuerwehr sei eine wichtige und unverzichtbare Aufgabe für die Bevölkerung. Er zeigte aber auch Verständnis, dass es bei gewissen Themen zu emotionalen Diskussionen komme.

Befördert wurden Leon Avram und Tim Wasserberg zum Feuerwehrmann, Florian Merkel und Patrick Stebel zum Löschmeister. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze des Landes Baden-Württemberg erhielt Philipp Welker für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft.