Am Montagvormittag wurde die Feuerwehr Rastatt um 11:26 Uhr mit dem Stichwort “B2 – Hüttenbrand” in den Fliederweg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde das Einsatzstichwort auf “B4 – Brand, Menschenleben konkret in Gefahr” erhöht, nachdem gemeldet worden war, dass sich eventuell noch eine Person im Gebäude befinden könnte.
Zwei Atemschutztrupps gingen zur Brandbekämpfung und zur Kontrolle des Gebäudes in das stark verrauchte Objekt vor.
Der Brandherd konnte im rückwertigen Keller lokalisiert und zügig gelöscht werden. Es befanden sich keine Menschen mehr im Gebäude. Parallel zu den Lösch- und Suchmaßnahmen wurden in den Wohnräumen Abluftöffnungen geschaffen und das Gebäude maschinell belüftet.
Aufgrund der starken Rauchgasbelastung ist das Gebäude vorübergehend nicht bewohnbar.
Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften der Abteilungen Kernstadt, Plittersdorf Rauental und Wintersdorf im Einsatz. Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort.
Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Rastatt um 16:50 Uhr mit dem Stichwort “B2 – Gebäudebrand” in die Lyzeumstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde das Einsatzstichwort auf “B4 – Brand, Menschenleben konkret in Gefahr” erhöht, nachdem gemeldet worden war, dass sich noch Personen im Gebäude befinden könnten.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich bereits alle Bewohner ins Freie gerettet. Zwei Personen befanden sich noch auf einem Balkon, da der Treppenraum durch die starke Rauchentwicklung nicht mehr passierbar war.
Zwei Atemschutztrupps gingen zur Brandbekämpfung und zur Kontrolle des Gebäudes in das stark verrauchte Objekt vor. Zeitgleich wurden die beiden Personen über die Drehleiter sicher vom Balkon gerettet.
Der Brandherd konnte im Keller lokalisiert und zügig gelöscht werden. Anschließend wurde im Treppenraum eine Abluftöffnung geschaffen und das Gebäude maschinell belüftet.
Aufgrund der starken Rauchgasbelastung im Treppenraum ist das Gebäude vorübergehend nicht bewohnbar, sodass die Bewohner die Nacht nicht in ihren Wohnungen verbringen können.
Die Feuerwehr war mit neun Fahrzeugen und 47 Einsatzkräften im Einsatz. Neben der Feuerwehr waren auch Polizei, Rettungsdienst sowie das Technische Hilfswerk vor Ort.
Am Mittwoch wurden wir um 9:34 Uhr zu einem Gefahrgutunfall in einem Gebäude in der Rauentaler Straße alarmiert. Ein Mitarbeiter hatte bei einem Kontrollgang den Austritt eines Gefahrstoffes festgestellt.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten bereits alle Personen das Gebäude verlassen. Zur weiteren Lageerkundung und Sicherung der Einsatzstelle wurden zusätzliche Kräfte nachalarmiert. Neben Einsatzkräften aus der Kernstadt sowie der Abteilungen Niederbühl und Ottersdorf war auch der Gefahrgutzug aus Gaggenau im Einsatz.
Atemschutzgeräteträger in Chemikalienschutzanzügen führten Messungen durch, um die Art und Konzentration des Gefahrstoffes festzustellen. Gleichzeitig wurde das Gebäude belüftet, um mögliche gefährliche Dämpfe zu entfernen.
Insgesamt waren wir mit 8 Fahrzeugen und 47 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren Polizei und Rettungsdienst im Einsatz.
Während des gesamten Einsatzes bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung.
Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte der Einsatz gegen 14:30 Uhr beendet werden.
Am 11. Februar 2026 fand in der Gaststätte Fohlenweide die Jahreshauptversammlung der Seniorenabteilung Kernstadt der Feuerwehr Rastatt statt. Abteilungsleiter Dietmar Schilt konnte dazu zwölf Mitglieder begrüßen.
Zu Beginn gedachten die Anwesenden der verstorbenen Kameraden. In seinem Bericht ging Schilt auf die aktuelle Entwicklung der Abteilung ein. Der Seniorenabteilung gehören derzeit 30 aktive und inaktive Mitglieder an. Der Altersdurchschnitt liegt bei 76 Jahren und konnte durch einige „jüngere“ Zugänge leicht gesenkt werden. Insgesamt bringen die Mitglieder beeindruckende 1.434 Dienstjahre in der Feuerwehr mit.
Im Jahr 2025 fanden zwölf monatliche Treffen an unterschiedlichen Orten statt. Dazu zählten unter anderem der Floriansgottesdienst sowie die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rastatt. Ein besonderes Thema war die Geschichte der Stadt Rastatt, das bei den Teilnehmern sehr gut ankam und künftig weitergeführt werden soll. Die Abteilungsleitung wünscht sich zudem mehr Themen aus den eigenen Reihen sowie eine stärkere Beteiligung, insbesondere bei offiziellen Veranstaltungen.
Im vergangenen Jahr wurde durch den Landkreis die bisherige Bezeichnung „Altersabteilung“ einheitlich in „Seniorenabteilung“ geändert.
Für langjährige Zugehörigkeit stehen Ehrungen an: Für 40 Jahre Feuerwehrdienst werden Günther Schäfer und Dietmar Schilt ausgezeichnet, für 60 Jahre Hermann Mürb. Zudem konnten zwei runde Geburtstage gewürdigt werden: Alfred Warth feierte am 26. Januar seinen 90. Geburtstag, Lothar Wagenbrenner am 4. Februar seinen 85. Geburtstag.
In seiner Funktion als Kassier berichtete Dietmar Schilt über einen positiven Kassenstand. Die Kasse wurde am 9. Januar 2026 geprüft und für in Ordnung befunden. Die Versammlung entlastete daraufhin einstimmig den Kassier sowie die Abteilungsleitung.
Kommandant Sascha Quednau von der Abteilung 1 Kernstadt überbrachte Grußworte. Er stellte fest, dass die Seniorenabteilung insgesamt jünger werde, und sprach die derzeit verwaiste Kantine in der Kernstadt an. Möglicherweise könne diese mit Unterstützung der Seniorenabteilung wiederbelebt werden und so erneut zu einem abteilungsübergreifenden Treffpunkt werden.
Bei der Wahl der neuen Kassenprüfer wurden Mario Köhler und Günther Schiefer-Goodwin einstimmig gewählt.
Nach dem offiziellen Teil klang die Versammlung in gemütlicher Runde bei Essen und Trinken aus. Dabei wurden zahlreiche Anekdoten, Einsätze, Erfahrungen und Lebensweisheiten ausgetauscht.
Im Rahmen der Aktion Dreikönigssingen 2026 besuchten die Sternsinger die Feuerwehr Rastatt. Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ machten sie auf die Rechte von Kindern weltweit aufmerksam und setzten sich für Bildung und eine gerechte Zukunft ein.
Nach altem, traditionellem Brauch brachten die Sternsinger den Segen für das neue Jahr in die Feuerwache. Mit Liedern und Segensworten übermittelten sie Hoffnung, Frieden und Gemeinschaft.
Ein besonderes Highlight folgte zum Abschluss: Mit der Drehleiter ging es hoch hinaus – mit einem beeindruckenden Blick über Rastatt.
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