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Realbrandausbildung

Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, muss man realitätsnah üben.

An den vergangenen Samstagen ging es für 24 Kameradinnen und Kameraden aller Abteilungen der Feuerwehr Rastatt zur Realbrandausbildung zu ERHA-TEC Fire Fighting Training nach Amstetten.

Der Innenangriff unter Atemschutz zählt zu den gefährlichsten und anspruchsvollsten Einsatzszenarien der Feuerwehr. Bei rücklaufenden Zahlen an Bränden in den letzten Jahrzehnten und somit sinkender Einsatzpraxis ist es daher für die Sicherheit der Kräfte und dem Einsatzerfolg unerlässlich, regelmäßige Einsatzübungen durchzuführen.

Dazu zählt natürlich auch die sogenannte Realbrandausbildung, die den Atemschutzgeräteträgern bei realistischen Hitze- und Feuerbedingungen so einiges abverlangt. Mit den feststoffbefeuerten Anlagen, können verschiedene Einsatzsituationen realistisch dargestellt werden.

Beim gebuchten Tageskurs wird bei vier Durchgängen in den holzbefeuerten Anlagen die Praxis geschult.

So liegen die Schwerpunkte hierbei unter anderem bei dem richtigen Verhalten bei einem Flash-Over (Rauchgasdurchzündung) oder dem Ablöschen verschiedener Brandstellen. Die Die korrekte Anwendung der Strahlrohrtechnik ist entscheidend für eine erfolgreiche Brandbekämpfung. Aber auch das Abkühlen von Rauchgasen und der sichere Angriffsweg sind elementare Heißausbildungsinhalte.

In den Schulungen wurde allen Teilnehmer das theoretische und praktische Brandverhalten beigebracht und auch körperlich alles abverlangt.

Mit vielen neuen Kenntnissen und Erfahrungen ging es nach einem erfolgreichen Tag wieder nach Rastatt, um für die zukünftigen Einsätze noch besser gerüstet zu sein.

Neue Wechsellader

Die ersten beiden neuen Wechselladerfahrzeuge wurden in Augenschein genommen. Sie befinden sich aktuell bei einer Fachfirma und werden mit der Hakenanlage ausgestattet. Sie sollen bis Ende des Monats zum Feuerwehr-Ausbauer gehen.

Das dritte Fahrgestell wird später folgen, da dies noch mit einer Seilwinde ausgestattet wird.

Leistungsabzeichen 2025

Zweimal Bronze, so die diesjährige Ausbeute beim Leistungsabzeichen 2025 in Niederbühl.

In den letzten Monaten übten 14 Kameradinnen & Kameraden der Feuerwehr Rastatt mehrmals in der Woche, um für das Leistungsabzeichen Bronze gut vorbereitet zu sein.

In der Prüfung zahlte sich dies aus und beide Gruppen bewältigten den Parcour in der vorgegebenen Zeit und unter Einhaltung der Fehlerpunkte.

Alle Teilnehmer dürfen nun mit Stolz das bronzene Leistungsabzeichen tragen, das Grundlage zur weiteren Ausbildung zum Truppführer ist.

Vom Pilotversuch zum festen Bestandteil – Feuerwehrgrundausbildung im Vollzeitformat im Landkreis Rastatt

Innerhalb der letzten zweieinhalb Wochen bewältigten 14 Feuerwehrangehörige die Truppmann Teil 1- Ausbildung sowie den Sprechfunklehrgang auf dem Gelände der Feuerwache in Rastatt.

Alle Lehrgangsteilnehmer der Feuerwehren Gernsbach, Weisenbach, Gaggenau, Rastatt, Bietigheim, Elchesheim-Illingen, Bühl und Baden-Baden konnten mit Erfolg die Ausbildung abschließen. Dabei lag die Altersspanne zwischen 18 und 61 Jahren.

Für den Vollzeitlehrgang werden die Teilnehmer von ihren Arbeitgebern freigestellt. Innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne kann so das Grundgerüst für die Feuerwehrtätigkeit in einer Freiwilligen Feuerwehr vermittelt werden. Für Quereinsteiger bedeutet dies jedoch sehr viel neues Wissen aufzunehmen und praktisch umzusetzen. Leitern stellen, Löschrohre vornehmen, sich aus acht Meter Höhe am Seil selbst retten, Unfall-PKWs mit hydraulischen Rettungsgeräten bearbeiten oder die Versorgung von Notfallpatienten, um nur einige Bereiche zu nennen, stehen auf dem Ausbildungsplan.

Das Fazit der Teilnehmer „anstrengend, aber gut“.

Die Feuerwehren gratulieren und freuen sich über ihre neuen Einsatzkräfte, die das Ehrenamt Feuerwehr unterstützen.

Absturzsicherung & ERHT

Kameraden der Feuerwehren Gaggenau, Forbach, Rotenfels, Gernsbach, Bühl und Rastatt nahmen an einer einwöchigen Fortbildung zu den Themen Absturzsicherung und Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen (ERHT) teil.

Im Gernsbacher Feuerwehrhaus wurden Sicherungsmaßnahmen zum Einsatz theoretisch und praktisch geschult.

Die Lernziele bestanden aus der Sicherung von Feuerwehrangehörigen und das Bewegen in absturzgefährdeten Bereichen. Vertieft wurde zudem der sichere Umgang mit dem Gerätesatz Absturzsicherung.

Die tägliche Material- und Knotenkunde war ein Muss für alle Teilnehmer. Sie ist neben verschiedener Sicherungstechniken fester Bestandteil der Ausbildung.

Der Ausbildungsabschnitt ERHT baut auf die erlernte Absturzsicherung auf und ermöglicht es, Personen mit Hilfe einfacher seilunterstützten Technik zu retten.

Lernziele waren unter anderem, das Abarbeiten „einfacher“ Rettungsszenarien aus Höhen und Tiefen. Die sichere Anwendung der Absturzsicherung und von Auf- und Abseilgeräten. Auch wurden die materiellen und personellen Einsatzgrenzen aufgezeigt.

Geübt wurde an und mit der Drehleiter, in und an verschiedenen Gebäuden sowie an einem Kamin und Baukran.

Nach der fünftägigen Ausbildung konnte Übungsleiter Thomas Schweickert, Höhenretter der Baden-Badener Berufsfeuerwehr, allen Teilnehmern zu zwei erfolgreichen Lehrgängen gratulieren.

Um das erlernte Fachwissen in Zukunft sicher im Einsatz zu beherrschen, muss dies auch weiterhin trainiert werden.