Archiv der Kategorie: Jugendfeuerwehr Abt. 7

Jugendfeuerwehr begleiten St. Martinsumzüge

Leuchtende Laternen, strahlende Kinderaugen und ein trockender Himmel. Passend zu den Martinsumzüge am 11. November in Rastatt und seinen Ortsteilen hörte es auf zu regnen. Wenn der St. Martin mit seinem Pferd kommt, das traditionelle Martinsfeuer ansteht, ist die Jugendfeuerwehr Rastatt mit ihren Kinder- und Jugendgruppen wie jedes Jahr aktiv dabei.

Hier ein paar Bilder Niederbühl:

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Hier ein paar Bilder aus Rastatt. Weitere Bilder folgen.

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Orientierungslauf in Bühl

Mit einer starken Mannschaft hat sich die Jugendfeuerwehr Rastatt mit ihren Jugendgruppen Ottersdorf und Rastatt am Orientierungslauf der Kreisjugendfeuerwehr beteiligt. Ausgerichtet von der Jugendfeuerwehr Bühl mussten die Jugendlichen auf der Wanderung durch und um Bühl herum an drei Stationen ihr theoretisches und praktisches Können beweisen.

Von 8 bis 9 Uhr ging es für die 20 teilnehmenden Gruppen auf die rund 12 Kilometer langen Wanderstrecke. Dabei mussten die 10-16 jährigen auf der Wanderstrecke verschiedene Bilder und Symbole gefunden werden.

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Ausgangspunkt war das Gerätehaus in Bühl. Der Weg führte durch das Hänferdorf nach Altschweier und weiter durch die Weinrebe nach Eisental ans Feuerwehrhaus und wieder zurück zum Ausgangspunkt. An jedem der drei Kontrollpunkte mussten, von den über 200 Teilnehmern, Aufgaben gelöst werden. Beispielsweise Zielspritzen mit der Kübelspritze, Balltransport mit Regenrinnen und an der Drehleiter entlang hangeln.

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Nach dem Mittagessen kam dann die von allen Jugendgruppen erwartete Siegerehrung. Die Jugendlichen aus Ottersdorf erreichten den 12. Platz.
Die Abteilung Rastatt landete auf dem 5. Platz. Für die Jugendlichen war es ein schöner und gelungener Tag.

Unser Dank gilt der Kreisjugendleitung und der Feuerwehr Bühl für die gute Organisation des Tages und die Bereitstellung der Bilder.

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Gründung Kindergruppe in der Jugendfeuerwehr Ottersdorf

 

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Gründung einer Kinderfeuerwehrgruppe in Ottersdorf

Die Idee, eine Kindergruppe in der Jugendfeuerwehr zu gründen, hatte ihren Ursprung im Sommer 2015, wie der Ottersdorfer Abteilungskommandant Timo Reuter auf dem Feuerwehrfest erläuterte. Zu diesem Zeitpunkt sei es nicht gut um den Nachwuchs gestanden, da nur noch sechs Mitglieder der Jugendfeuerwehr angehörten. Deshalb reifte die Überlegung, die Kinder noch früher an die Feuerwehr zu binden. So wolle man die Jugendfeuerwehr stärken und gleichzeitig die Personalstärke der Einsatzabteilung mindestens auf dem bisherigen Niveau halten.

Für die optimale Betreuung der Kleinsten sorgen bei den monatlichen Gruppenstunden nicht nur Leute aus der Feuerwehr, sondern auch zwei pädagogische Fachkräfte, die beruflich als Erzieherinnen tätig sind.“ Nun liegt es an uns, die Kinder zu motivieren und zu begeistern, damit sie lange das Interesse, die Lust und den Spaß daran haben, in der Feuerwehr aktiv mitzuwirken und in Zukunft unsere Wehr verstärken zu können“, ist sich Reuter der Verantwortung bewusst. Die Nachwuchsfeuerwehr biete nicht nur Möglichkeiten mit dem Umgang von Technik und Geräten, vielmehr ließen sich auch Verantwortung, Zuverlässigkeit und Gemeinschaftsgeist erproben, zeigte sich auch Ortsvorsteher Stefan Lott zufrieden über die Gründung der Kinderfeuerwehr. Auf diese Weise mache man sich zukunftsfähig und pflege den Geist, der notwendig sei, um ihr Wirken auch in der nächsten Generation sicherzustellen.Vor einigen Jahren sei es noch undenkbar gewesen, eine Kinderfeuerwehr ins Leben zu rufen, sagte Kommandant Mirko Lipinski. Heute brauche man sie aber, um auf gesunden Füßen zu stehen und dem Anspruch der Kinder gerecht zu werden.

Bevor Lipinskis Hoffnung, „möglichst viele wieder in der Jugendfeuerwehr zu sehen“, wahr wird, müssten sie erst mal wichtige Erfahrungen sammeln. Um die Sprösslinge bei der Stange, beziehungsweise am Schlauch zu halten, stehen vor allem Spielereien im Vordergrund. Immer wieder wolle die Abteilung Wasser in die Gruppenstunden einbauen und den Kindern ermöglichen, im Auto mitzufahren, erklärt Ullrich.

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Ersteres wurde gleich bei der ersten Übung in die Tat umgesetzt: Stolz zogen die Kleinen zunächst ihr eigene Uniform an. Nachdem sie einen angedeuteten Teich auf einer übergehbaren Leiter überquert hatten, „löschten“ sie das Feuer in Entenhausen. Micky Maus und Donald Duck wurden hierzu an einer Wand dargestellt. Während die Eltern fleißig Fotos schossen, hatten die Kinder sichtbar Spaß und spritzten mit dem Wasser umher.

Als Feuerwehrmann möchte der kleine Leon Vittoz aus Ottersdorf anderen helfen und irgendwann mal „ein ganz großes Feuer löschen können“.

Quelle: BT vom 07.05.2016

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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt

Die Rastatter Feuerwehr bleibt auch in den kommenden Jahren an ihrem aktuellen Standort in der Plittersdorfer Straße. Dies unterstrich Bürgermeister Wolfgang Hartweg in seiner Funktion als Feuerwehrdezernent bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt am Freitagabend in der voll besetzten Wintersdorfer Festhalle.

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Wolfgang Hartweg dankte dem Kommando für seine geleistete Arbeit und freute sich, dass im letzten Jahr unter anderem das neue Feuerwehrhaus in Niederbühl eröffnet werden konnte. Zudem erhielten alle Feuerwehrhäuser einen Internetanschluss und neue PC-Arbeitsplätze. „Auch in diesem Jahr werden wir in eine leistungsfähige Feuerwehr investieren“, kündigte Hartweg an. Kommandant Mirko Lipinski sprach in seinem Bericht von einem sehr aktiven Jahr 2015. Insgesamt rückte die Rastatter Wehr zu 431 Einsätzen aus. „Dabei gab es keine einzige böswillige Alarmierung“, konnte Lipinski von einem Novum berichten. Besonderes erwähnte er den Einsatz am schmutzigen Donnerstag 2015, als auf dem Canrobert-Gelände eine Bombe entschärft werden musste. Mehr Einsätze konnte man im vergangenen Jahr durch gesetzlich vorgeschriebene Rauchmelder verbuchen. Auch durch neue Brandmeldeanlagen unter anderem im neuen Rastatter Kino und in der Schlossgalerie hat sich das Aufgabenspektrum der Rastatter Feuerwehr im letzten Jahr erweitert. Mirko Lipinski freute sich, dass im vergangenen Jahr die sechste Personalstelle auf der Rastatter Feuerwache wiederbesetzt werden konnte. „Dies entlastet gerade unsere Ehrenamtlichen sehr“, so der Feuerwehrkommandant.

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Von einem aktiven Jahr der Jugendabteilung berichtete David Ullrich. Höhepunkte waren 2015 unter anderem die Unterstützung beim Stellen verschiedener Maibäume und beim städtischen St.-Martins-Umzug. David Ullrich freute sich, dass in Ottersdorf im letzten Jahr eine Kindergruppe gestartet ist. „Durch die Kindergruppe können wir den Nachwuchs bereits sehr früh für die Feuerwehr begeistern“, sagte David Ullrich. Über die Aktivitäten der Alters- und Seniorenabteilung berichtete Heinrich Reuter. Er verwies darauf, dass viele Mitglieder sich bei der Brandschutzaufklärung, bei Seminaren oder bei der Dammwache engagieren. Auch bei Einsätzen sind die Senioren der Wehr unterstützend aktiv. „Durch die Konzeption 65plus stellen wir unsere Erfahrung und unsere Arbeitskraft der Feuerwehr auch weiter gerne zur Verfügung“, so Heinrich Reuter, der sich über mehr als 100 Mitglieder in der Alters- und Seniorenabteilung freute.

Von einem leichten Minus in der Kasse berichtete Martin Maier, der das Amt des Kassiers zur Jahresmitte an Jörg Martin übergeben hat. Nach dem positiven Bericht der beiden Kassenprüfer Bernd Hänel und Patrick Ebell konnten die beiden Kassierer ebenso wie das komplette Kommando der Rastatter Wehr einstimmig entlastet werden.

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Mirko Lipinski konnte 13 neue Aktive in der Rastatter Feuerwehr verpflichten und freute sich zudem gemeinsam mit Wolfgang Hartweg Sascha Quednau und Sascha Kindel zum Brandmeister, Thomas Stüber zum Oberbrandmeister und Martin Maier zum Hauptbrandmeister befördern zu können. Für ihre langjährige Treue zur Rastatter Feuerwehr wurden Matthias Drechsler und Patric Frisch mit dem Feuerwehrabzeichen in Silber für 25-jährige aktive Mitarbeit und Peter Schmidt, Reinhard Schaaf und Ewald Huck mit dem Feuerwehrabzeichen in Gold für 40 Jahre aktive Mitarbeit bei der Rastatter Feuerwehr ausgezeichnet.

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Für ihre langjährige aktive Mitarbeit in der Rastatter Feuerwehr konnte Kommandant Mirko Lipinski Matthias Drechsler, Patric Frisch, Peter Schmidt, Reinhard Schaaf und Ewald Huck auszeichnen. Auch Bürgermeister Wolfgang Hartweg gratulierte.

Quelle: Stephan Friedrich

Abteilungsversammlung Abteilung 7 Ottersdorf

Die Ottersdorfer Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt ist gut aufgestellt und kann seit diesem Jahr stolz auf eine neu gegründete Kindergruppe blicken. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden elf Wehrmänner befördert. Kritisch stehen die Floriansjünger dem diskutierten gemeinsamen Feuerwehrgerätehaus mit der Abteilung Plittersdorf gegenüber.

Abteilungskommandant Timo Reuter blickte in seinem Bericht auf die insgesamt elf Einsätze der Abteilung, darunter fünf Brandeinsätze, zurück. Auch bei Verkehrssicherungsmaßnahmen für Veranstaltungen war die Wehr im Einsatz. In 27 Übugen und Schulungen hielten sich die Ottersdorfer Feuerwehrmänner und –frauen auf dem neuesten Stand. Besonders hob Reuter die Evakuierungsübung im Kindergarten hervor, die auch dazu dienen sollte, den kleinen Ottersdorfern die Angst vor Atemschutzträgern zu nehmen. In der Grundschule lernten die Viertklässler das Verhalten im Brandfall und das Absetzen eines Notrufes. Auf den dringend benötigten Feuerwehrnachwuchs zielten drei Schnuppertermine ab, dank derer nun 14 Kids offiziell in die Kindergruppe der Jugendfeuerwehr aufgenommen wurden. Beim Maifest 2016 wird die offizielle Gründung gefeiert. Die Abteilung Ottersdorf hat zur Zeit 35 aktive Frauen und Männer.

Schriftführerin Petra Rahm erläuterte die Einsätze 2015 und blickte auf die gesellschaftlichen Veranstaltungen zurück. Besonders erwähnte sie die Aufnahme von Ulrike Glatt und Alina Schorpp als Beraterinnen für die Kindergruppe in der Jugendfeuerwehr. Mit bis zu 16 Jugendlichen absolvierte die Nachwuchsabteilung 19 Proben, berichtete Jugendleiter Sven Planet. Höhepunkt war ein Jugendwerbetag im September, aufgrund dessen sieben Jugendliche in die Wehr eingetreten sind, so Planet.

Gespannt erwarteten die Ottersdorfer die Ausführungen von Stadtkommandant Mirko Lipinski zur Zukunft ihres Gerätehauses. Zum einen seien arbeitsrechtliche Vorgaben, wie Schaffung separater Räumlichkeiten für die Spinde der Floriansjünger und –jüngerinnen sowie getrennter sanitärer Einrichtungen erforderlich; im Moment befinden sich alle Spinde in der Fahrzeughalle. Zum anderen stehe die Feuerwehr Rastatt vor dem Problem der Tagesverfügbarkeit von Kräften. Ein Löschfahrzeug müsse laut Gesetz mit sechs Mann besetzt sein; “was tun, wenn nur drei Wehrleute aus einem Ortsteil verfügbat sind?”, fragte der Stadtkommandant. Andere Gemeinden seien den Weg des Zusammenführens mehrerer Ortsabteilungen in ein gemeinsames Gerätehaus gegangen, mit unterschiedlichen Resultaten, so Lipinski. Es sei auch zu Austritten aus der Feuerwehr gekommen. Das wolle natürlich niemand. Für die Abteilungen Ottersdorf und Plittersdorf bevorzugt Lipinski offenbar die gemeinsame Lösung in einem neuen Gerätehaus. Wenn die Abteilungen jedoch ablehnten, müsse auch die Variante der Umbauten von vorhandenen Standorten ins Auge gefasst werden. Jedenfalls, so der Stadtkommandant “müssen wir die Feuerwehr für die Zukunft aufstellen”. Dies gelinge nur, “wenn wir zusammenrücken”.

Bei einer Probeabstimmung sprachen sich in der Versammlung fünf Floriansjünger für den gemeisamen Standort aus, 20 würden bei dieser Variante aus der Wehr austreten. Ortsvorsteher Stefan Lott, der die Investition in das Ottersdorfer Haus beziehungsweise einen eigenen Neubau favorisiert, brachte noch den gemeinsamen Standort mit dem dritten Ried-Stadtteil Wintersdorf ins Spiel.

Christoph Krämer und Markus Köppel wurden für die 15-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Seit 25 Jahren ist Patric Frisch bei der Wehr und seit 50 Jahren Franz Peter.

Zum Feuerwehrmann wurden Sebastian Blank, Tobias und Manuel Groß sowie Dennis Nau ernannt.  Die Rangabzeichen eines Hauptfeuerwehrmanns überreichte Abteilungsvize Thomas Stüber an Andreas Bikar, Markus Köppel, Frank Schneider und Mathias Wetzke. Löschmeister ist nun Sven Planet, und Oberlöschmeister Jens Hollinger. Thomas Stüber wurde zum Oberbrandmeister befördert.

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Quelle: Frank Vetter, Badisches Tagblatt